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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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« Februar 2008 | Start | April 2008 »

März 2008

31. März 08

Enterprise 2.0 - Ein kleiner Werkzeugführer für den Mittelstand

Anstatt einen Folgebeitrag zu meiner Enterprise 2.0-Serie "Kleine Schritte führen zum Erfolg" zu veröffentlichen, entschied ich mich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg lieber ein kleines Booklet zum selbigen Thema in der Blogosphäre zu verstreuen. Der "kleine Werkzeugführer für den Mittelstand" soll Ihnen den Einstieg in das Mitmach-Netz schmackhaft machen und dazu bewährte Möglichkeiten und Wege aufzeigen. Viel Erfolg bei der Umsetzung! Ihr Sebastian Voss

28. März 08

Do´s and Dont´s beim Community Marketing

Sie planen eine Online-Community zu errichten oder möchten angesichts des derzeitigen Social Media Hochs, Ihre Markenbotschaft über relevante Communities verstreuen. Dann sollten Sie sich an bestimmte Spielregeln halten, die ich für Sie hier kurz zusammengetragen habe.

Verstaubte Werbeformate
Mit Pop-ups, Layer-Ads oder ähnlicher Online-Werbung stoßen Sie bei den Usern innerhalb des Community-Terrains auf Granit. Denn diese konzentrieren sich eher auf ihre persönlichen Interaktivitäten, als dass Sie ein Auge für Ihre Unterbrecherwerbung verlieren. (Banner-Blindness) Anders verhält es sich, um Traffic für IHR EIGENES Portal zu generieren, hier lassen sich selbstverständlich Wege über Affiliateprogramme, AdWords oder sonstige Formate einschlagen.

Anonyme Markenfans
Hüten Sie vor allem unter falschen Namen in Ihrem favorisierten Netzwerk zu Felde zu ziehen und für Ihr Unternehmen die Werbetrommel zu rühren. Die User sind nicht von gestern und zeigen für derartiges Tarnkappen-Marketing kein Verständnis. Schlimmstenfalls erleidet hier Ihre Reputation Schiffsbruch.

Abwechlung
Sie planen den Aufbau Ihrer eigenen Marken-Community, dann bedenken Sie, dass Nutzer ihre Zeit nicht auf einer Werbeplattform verschwenden. Sie fordern zielgruppenspezifische Mehrwerte (z.B. Gewinnspiele, interessante Infos, Unterhaltung, Online-Games etc.) und regelmäßige Neuheiten. Können Sie diese Ihren Mitgliedern nicht bieten, verliert Ihre Plattform schnell an Reiz und wird nicht wieder angesurft. Coca Cola hat dies mit seinem Coke Fridge-Erlebnisportal hervorragend umgesetzt.

Web-Multiplikatoren
Sie möchten relevante Meinungsführer ausfindig machen, um Sie als Fürsprecher für Ihre Marke zu gewinnen. Dann registrieren Sie unter Ihrem echten Namen bei der Community Ihrer Wahl, studieren Sie die Foren und nehmen Sie aktiv an Diskussionen teil. Üben Sie sich in Geduld und sichten Sie diejenigen Personen, die sich stark am Community-Geschehen beteiligen und über auffällig viele Buddies (virtuelle Freunde) verfügen. Bestenfalls haben sich diese auch schon einmal positiv über Ihr Unternehmen geäußert. Geben Sie sich einen Ruck und nehmen Sie Kontakt zu ihnen auf. Bieten Sie Ihren potenziellen Markenbotschaftern einen informativen Mehrwert an, wie z. B. das kostenlos Testen Ihrer Produktneuheiten oder Warengutscheine. Jedoch bei allem Ehrgeiz, immer zurückhaltend und aunaufdringlich bleiben.

 

Datentransparenz
Der Umgang mit Nutzerdaten ist und bleibt ein heikles Thema, was zahlreiche Debatten im Fall von StudiVZ oder Facebook zeigen. Klären Sie Ihre Mitglieder in jeglicher Hinsicht über die Verwendung Ihrer Daten auf und kommunzieren Sie diesen Aspekt offen und ehrlich. Dann haben Sie die besten Karten, um ein gesundes Vertrauensverhältnis zu Ihren Mitgliedern aufzubauen.

Ihr Sebastian Voss

26. März 08

Wie Sie als PR-Agentur die Blogosphäre verärgern

Gestern Abend habe ich beschlossen auf meinem Blog eine neue Kategorie anzulegen: Die Fauxpas des Monats. Da mich mittlerweile immer mehr lustige aber damit auch unprofessionelle -Spammails von Kollegen erreichen, die mit dem Medium "Weblog" noch nicht richtig umzugehen wissen. Diesmal kontaktierte mich eine Hamburger PR-Agentur, die selbstsicher und mit einem leicht befehlshaberischen Unterton folgendes von mir forderte (Originaltext):

Schönen guten Tag,

wir sind eine PR-Agentur aus Hamburg und recherchieren zurzeit nach Internetseiten, die über unsere Kunden berichtet haben. Hierzu benötigen wir die aktuellen Besucherzahlen ihrer Seite. Über ihre Rückmeldung mit Angabe ihrer Internetseite und den dazugehörigen Besucherzahlen freue ich mich und bedanke mich im Voraus.

Marketingberater20_stoppschildWas meinen Sie dazu? Wie dreist muss man eigentlich sein? Nicht das man mit einer solchen PR-Aktion, den Ärger vieler Blogger auf sich zieht, sondern auch noch als PR-Agentur seinen guten Namen aufs Spiel setzt. Apropos Namen, ich habe mich zurückgehalten diesen zu veröffentlich, da solche Worst Case Meldungen in der Blogosphäre relativ schnell Kreise ziehen können. Ein weiterer schwerwiegender Fehler lag darin, dass der besonnene Mitarbeiter alle Blogger in "CC" (also für alle Empfänger sichtbar) setzte und mit einer Serienfloskel begrüßte - naiver konnte man sich wohl kaum anstellen. Also, liebe PR-Agenturen da draußen, ich empfehle Ihnen, auch wenn Ihr Mandant darauf besteht: Nutzen Sie lieber Tools wie Technorati (Authority-Rate), Alexa.com oder blogpulse.com, um Ihr Clipping mit statistischen Informationen auszuschönen. Aber hüten Sie sich im Sinne Ihres eigenen Reputationsmanagement von derartigen Aktionen, die IHREN guten Ruf gefährden können. Denn der ist in der exzellent vernetzten Blogosphäre schneller verspielt, als Sie denken!  Natürlich dürfen Sie als Blogger, Agenturbetreiber oder Marketingverantwortlicher jetzt auch Ihren Senf dazu geben!

24. März 08

Enterprise 2.0 - Kleine Schritte führen zum Erfolg (1)

Sie wissen ja, wie das ist. Zu Ostern trifft sich die Familie, es wird gut und viel gegessen. Die Kinder toben Marketingberater20_captain durch die Gegend und plündern das letzte Osternest. Ich für meinen Teil, ziehe mich gesättigt unter meine warme Bettdecke zurück und fülle meinen heißgeliebten "Marketingberater 2.0" mit frischem und vielleicht, für den ein oder anderen, interessantem Inhalt. Zurzeit lese ich Melanie Huber´s neuesten Ratgeber, der da titelte: Kommunikation im Web 2.0. Dieser stubste mich sanft dazu an, doch mal die ersten Schritte zu einer 2.0-Strategie zu diskutieren. Gesagt getan. In meiner kleinen Serie beschäftige ich mit nun mit den Basisaufgaben für Sie und Ihre Mitarbeiter, um Ihr Unternehmen auf den richtigen Kurs zu bringen. Ich hoffe Sie sind angschnallt!

Bevor ich es vergess´, Frau Huber´s Lektüre ist sympathisch geschrieben und hat sowohl für Neulinge, als auch für alte Hasen gut recherchierte Informationen auf dem Kerbholz. Unterfüttert wird das Theoretische rund um Weblogs, Wikis, Podcasts & Co. mit Praxisbeispielen und Expertenbeiträgen von Klaus Eck oder Christian Clawien, die mir selbst nicht ganz unbekannt sind. Kommen wir aber nun zum Wesentlichen.

Sie möchten das Mitmach-Web in Ihre Unternehmens- bzw. Marketingstrategie integrieren, dann sollte Sie das Ganze langsam angehen lassen. Überstürzen sie bitte nicht´s. Viele Mitarbeiter können auch heute noch nichts mit dem Begriff "Web 2.0" anfangen, das belegt eine respräsentative Studie von PriceWaterHouseCoopers im August letzten Jahres. Fazit: Gerade einmal 15 Prozent der Befragten können sich unter dem Begriff etwas vorstellen. Klären Sie zunächst Ihre Mitarbeiter auf, was bedeutet Web 2.0 und welche Vorteile können Sie für das Unternehmen daraus ziehen. Sprechen Sie auch offen negative Aspekte an, wie z.B. das allgemeine Bedenken gegenüber Datenschutzrisiken. Fertigen Sie am besten eine Roadmap an, die Sie für alle gut sichtbar, an den schwarzen Brettern und in Ihrem Intranet veröffentlichen.


1.  Studieren Sie Blogs

Beginnen Sie und Ihre Marketing-Mitabeiter mit dem regelmäßigen Lesen von Blogs. Bekommen Sie das Feeling, wie in der Blogosphäre miteinander umgegangen wird. Scheuen Sie auch nicht davor Beiträge zu kommentieren. Das gleiche gilt bei Foren und Communities. Auf diesem Wege durchkämmen Sie zum einen das Internet nach Meldungen bezüglich Ihres Angebots. Zum anderen lernen Sie DIE Multiplikatoren kennen, die für Sie der Zugang zu Ihren Kunden sein könnten. Stoßen Sie hierdurch auf Negativäußerungen, haben Sie gleich die Möglichkeit zu reagieren. Äußern Sie sich dazu - aber bitte besonnen und bloß nicht unter einem Pseudonym - ansonsten kann Ihr Schuss nach hinten los gehen. Prominentestes Beispiel: Jamba.

2. Nutzen Sie Social Bookmarking

Speichern Sie themenrelevante Bookmarks bei Bookmarking-Diensten, wie z.B. Mister Wong und machen Sie diese für die breite Userschaft zugänglich. Vergessen Sie auch nicht, wichtige Teile Ihrer Website gleich mit zu bookmarken und jeweils einen Bookmarking-Button miteinzubetten. Denn: Gefällt den Community-Mitgliedern Ihr Angebot, haben Sie gute Chancen, dass dieses weiterempfohlen wird. Darüber hinaus können Sie Social Bookmarking verwenden, um Ihre Presseclippings verlinkungspraktisch abzulegen. Voilá.

3. Setzen Sie auf Videoclips

Sie haben bereits zahlreiches Material von Messebesuchen, Events und Konferenzen in der Schreibtischschublade gehordet? Schade drum. Nichts wie auf die relevanten Videoportale damit, wie z.B. sevenload, Youtube oder Google Video. Aber nicht nur für´s Internet, eignet sich die Videopräsentation. Weisen Sie Ihre neuen Mitarbeiter doch mal ganz anders in Ihren Job ein, nämlich per Video-Arbeitzplatzbeschreibung. Abrufbar ganz easy aus Ihrem Intranet. Sie haben einen Industriebetrieb? Wie wäre es an dieser Stelle mit einem Werkssicherheitsführer im Bewegtbilderformat? Ziemlich anschaulich, finden Sie nicht auch? Sie erkennen, wenn man weiterdenkt, kommt man rasch auf eine Reihe von Ansätzen, die sich einfach und budgetschonend umsetzen lassen.


4. Führen Sie RSS-Feeds ein

RSS steht für Really Simple Syndication und heißt auf deutsch so viel wie einfache Verbreitung. Inhalte auf Webseiten, Bilder oder Podcasts erhalten Sie automatisch, ohne dass Sie die Seiten in einer Tour besuchen müssen. Die Feeds empfangen Sie mit einem so genannten Podcatcher, den Sie kostenlos im Internet herunterladen können oder aber auch online via Google Reader oder Pageflakes. Die Reader-Software Newsbee können Sie sogar mit bestem Marketinggewissen Ihrem Corporate Design anpassen. Beobachten Sie Ihre Branche, Ihre Mitbewerber und das Feedback über Ihr Unternehmen mit dieser Methode. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand und sind gewappnet vor eventuellen Krisen. Berücksichtigen Sie Feeds auch im Hinblick auf Ihren Pressebereich. Anstatt Sie Journalisten anbieten, sich in Ihren Presseverteiler einzutragen, ermöglichen Sie Ihnen lieber Ihre unterschiedlichen Themenbereiche jeweils als RSS-Feed zu abonnieren. Dazu stellen Sie Ihren gebrandetet Feedreader gleich mit ins Netz. Bequemer geht´s nicht.

Das war´s auch schon mit dem ersten Teil der Serie. Ich wünsche Ihnen einen schönen Arbeitsbeginn und allseits gute Geschäfte. Ihr Sebastian Voss

21. März 08

Corporate Weblogs: Welchen setzen wir ein?

Draußen schneits und windet, genau der richtige Zeitpunkt meinen nächsten nützlichen Blogbeitrag zu posten. Diese Woche veranstaltete ich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg einenMarketingberater20_blog_3Workshop zum Thema: "Marketing 2.0 - Chancen und Risiken für den Mittelstand". Hierbei nannten wir Instrumente des Web 2.0, die sich auch im B2B-Bereich hervorragend einsetzen lassen. Neben Flickr und Twitter kamen natürlich auch wieder der Klassiker Weblogs zur Sprache. In diesem Beitrag möchte ich einmal näher auf Formen und Einsatzmöglichkeiten des beliebten "Bürgermediums" eingehen.


Ceo-Blogs

Dieses Blogformat beansprucht die Geschäftsleitung für sich. Entweder kommunziert sie intern mit ihren Mitarbeitern oder auch extern, um Kunden, Lieferanten, Stake-Holdern, Interessenten und Medien ein Sprachrohr zu bieten. Entscheidet sich der CEO für die erste Variante, bloggt er über Standortbesuche, Neuigkeiten, Geschäftsentwicklungen, geplante Investitionen, Unternehmensleitbilder und neue Produkte. Wendet er sich dagegen an ein externes Publikum, kommentiert er meist aktuelle Schlagzeilen, gibt sein Statement zu Branchenentwicklungen oder beantwortet Kundenfragen. Der Vorteil: Der CEO tritt hier als "greifbare" Person hinter seiem Unternehmen hervor.


Knowledge-Blogs

Blogs sind natürlich auch sinnvoll als echte Alternative zu Wikis, die üblicherweise im Enterprise 2.0-Umfeld eingesetzt werden. Wobei sich der Mitabeiter bei Wikis erst einmal mit der jeweiligen Synthax auseinander setzen muss, kann er bei einem einfachen gestrickten Blogsystem gleich loslegen. So kann abteilungsspezifisch Wissen zusammgetragen und nach Schlagworten, den sogenannten Tags, kategorisiert werden und mittels der blogtypischen Kommentarfunktionen Diskussionen um meinen Eintrag ausgefochten werden. Als ausgesprochen nützlich haben sich auch die Vernetzungsmöglichkeiten bewiesen. Die Verlinkung auf Videos, E-Books, Dokumente und Studien im Web,  tragen ebenfalls zur effizienten Arbeitskultur mit einem Knowledge-Blog bei. 


Service-Blogs

Was noch vor kurzem die Service Hotline oder der FAQ-Chat war, ist heute der Service-Blog. Fragen und Antworten zu bestimmten Diensten oder Services laufen heute im Service-Blog des Herstellers zusammen. So tragen nicht nur die Support-Mitarbeiter zur Lösung des Problems bei, sondern auch andere Besucher der Plattform, die ihre Expertise mittels Kommentarfunktion einbringen können. Man spricht hier mehr oder minder vom customer integrated support. Eine Spin Off des Service Blogs ist der Moblog, gerade bei Produkten die schwer erklärungsbedürftig sind, kann der User visuelle Informationen in seine Problemschilderung mit einbeziehen, indem er Fotos per E-Mail oder MMS einsendet.  Diese können mit samt Lösungsvorschlag nach Rubriken kategorisiert werden. Kunden mit ähnlichen Problem, steht somit eine beachtliche FAQ-Datenbank mit samt Lösungsvorschlägen zur Verfügung.


Employer-Blogs

Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben geben beim Employer den bloggenden Ton an. Hier unterscheiden wir auch wieder zwischen in- oder externem Publikum. Bei erster Varianten handelt es sich wie oben schon beschrieben, um ein Instrument des Wissensmanagements. Bei Letzterem präsentieren sich die Mitarbeiter als Sprachohr des eher unnahbar scheinenden Unternehmens. Eine Form davon ist der Customer-Relationship-Blog.


Customer-Relationship-Blogs

Einer der meist verbreiteten Typen, ist der CRM-Blog. Mitarbeiter schreiben über das Unternehmen aus ihrer eigenen sichtweise, subjektiv und losgelöst, doch wohlwollend das Corporate Behaviour berücksichtigend. Die Autoren bloggen meist Beiträge über Produkte, Trends, Neuigkeiten und Nützliches. Selbstverständlich reagieren sie mit diesem Organ auch gegenüber Reklamationen und Wünschen, die den Kunden auf dem Herzen liegen. Hierzu möchte ich gern zwei Beispiele nennen, die mit bestem Beispiel voran gehen. Auf dem Frosta-Blog kommunizieren die Mitarbeiter gemäß ihrer Corporate Idendity ihre gesundheitsbewusse Firmenphilosphie nach außen. Mindestens genau so gut, macht es die Chefin Kirstin Walther auf ihrem Saftblog. Offene und ehrliche Kundenkommunikation sowie konstruktives Verbraucherfeedback, laufen hier unverkennbar zusammen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Variationen, wie z.B. Kampagen-, Krisen-, Produkt-, Messeblogs et cetera. Doch oben finden Sie zur groben Orientierung zunächst einmal die wichtigsten Kategorien, um gezielt mit Ihrem Blog in die Blogosphäre zu starten. In diesem Sinnen wünsche ich ein frohes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage! Ihr Sebastian Voss

17. März 08

So nutzen Sie Video als PR-Instrument

Haben Sie schon daran gedacht, Ihre herkömmliche Pressearbeit durch Bewegtbilder, sprich Videos, lebendiger und auch greifbarer zu machen nein? Dann sollten Sie das in den Zeiten von YouTube & Co. schleunigst nachholen! Denken Sie doch nur mal bitte an Ihre zukünftigen Marketingberater20_filmklappePressekonferenzen. Wie wäre es denn, wenn Sie hier statt nur eine virtuelle Pressemappe ins Netz zu stellen, gleich einen Webcast mit dazu liefern. So haben auch Journalisten, die Ihren Termin verpasst haben, die Gelegenheit nachträglich über die neuesten Geschehnisse in Ihrem Unternehmen zu berichten. Um den allgemeinen Senderadius Ihrer Videobotschaft zu erhöhen, rate ich Ihnen darüber hinaus die hochfrequentierten Videoportale, wie z.B. youtube, sevenload, metacafe sowie businessworld zur breiten Streuung zu nutzen. Denn wie auch Weblogs, Foren und Social Networks für die journalistische Recherche genutzt werden, geraten auch zunehmend gängige Videoplattformen unter den Mauszeiger des Redakteurs. Also seien Sie auch hier präsent mit Ihrem Videoclip! Andererseits haben Sie die Möglichkeit Ihre eigene WebTV-Sendung ins Leben zu rufen. In regelmäßigen Abständen informieren Sie Ihre Zuschauer über Neuigkeiten, Trends, Tipps und Wissenswertes aus Ihrem Hause. Und das über einen Videopodcast, den Sie sowohl auf Ihrer Firmenwebsite, als auch auf beliebten Medienportalen wie itunes, podcast.de oder podster.de via RSS-Feed bereitstellen. Hiermit bieten Sie mit Ihrer Sendung nicht nur reichlich Futter für interessierte Journalisten, sondern erhalten auch Zutritt in Büros und Wohnzimmer potenzieller Kunden, die dadurch ein innovatives und facettenreiches Bild von Ihrem Unternehmen bekommen. Sie merken, in punkto Vielfalt und Anwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Doch bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten beginnen, sollten Sie einige wichtige Regeln beherzigen, damit Ihr Video-Ereignis ein echter Hingucker wird und letztlich Ihr Corporate Image nachhaltig verbessert.

 

Wer dreht?

Selbstverständlich hat sich jeder von uns schon einmal als Hobbyfilmer im Urlaub versucht und damit mehr als befriedigende Ergebnisse erzielt. Doch in Ihren planerischen Überlegungen für Ihren Unternehmens-Clip, sollten Sie gleich zu Anfang mit einbeziehen, wer für diese Aufgabe infrage kommt. Das richtet sich natürlich immer ganz nach dem Anspruch Ihrer Firma und dem Budget, das Sie ausgeben möchten. Ich rate Ihnen zu Beginn mit einem Testballon zu starten. Möglicherweise befindet sich in Ihren Reihen ein Mitarbeiter, der im Umgang mit der Kamera geübt ist. Erkundigen Sie sich und schicken Sie eine Rundmail an Ihre Mitarbeiter, um den potenziellen Kandidaten ausfindig zu machen. Kein Glück bei der Suche gehabt? Googeln Sie im Internet nach einem Freiberufler oder Filmstudent. Das Angebot ist groß und die Preise für diese Dienstleistung variieren stark – ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall!


 

Welches Sendeformat?

Spätestens jetzt müssen Sie sich die Frage stellen: Wie soll mein Clip dramaturgisch beschaffen sein? Möchte ich ein reines Interviewformat, ein komplett moderiertes oder gar einen Mix aus beidem, wie Sie es z.B. von der Tagesschau oder dem Sat1-Morgenmagazin kennen. Bei einer Pressekonferenz hat sich der Formatmix aus An- und Abmoderation und dem eingebetteten Hauptteil bewährt. Die eigene Sendung sollten Sie möglichst abwechlungsreich gestalten, damit Sie dynamisch und nicht monoton wirkt. Denn keiner ist schneller dazu geneigt weg zu zappen als der eilige User im Netz.


 

Wer steht vor der Kamera?

 

Den Auftritt im Rampenlicht sollten Sie demjenigen überlassen, der über einen rhetorisch festen Stand verfügt, sich vor laufenden Kameras nicht fürchtet und ein improvisatorisches Talent besitzt. Denn nicht immer verläuft ein Interview, wie man es gerne hätte. Achten Sie bei der Besetzung des Interviewers und des Moderators auch unbedingt darauf, dass diese Positionen sich nicht ständig wechseln. Abwechslung ist immerhin der Feind der Langeweile, aber nicht dann, wenn das Publikum eine Beziehung zur Sendung und dem Moderator aufbauen soll.


 

Wie bereiten Sie vor?

Sie möchten einen Geschäftspartner oder einen Kunden zu einem bestimmten Thema interviewen? Kein Problem. Erleichtern Sie Ihrem Gesprächspartner die Vorbereitung und senden Sie ihm die Fragen vorab per E-Mail. Hiermit verhindern Sie Patzer oder lückenhaft beantwortete Fragen während des Interviews. Unterbrechungen und erneute Anläufe der Aufnahmen können so vorgebeugt werden. Um mit Ihrer Sendung auch juristisch mit weißer Weste dazustehen, sollten Sie mit einer „schriftlichen Vereinbarung über die Verwertung von Bild- und Tonbeiträgen“ auf Nummer sicher gehen. Durch seine Unterschrift, erklärt der Interviewte sich bereit, seine Rechte auf das Bandmaterial an Sie abzutreten. Somit können Sie frei über Ihren Clip verfügen und ihn auf den verschiedensten Plattformen ausstrahlen  - ohne sich dabei kalte Füße zu holen! Ich empfehle Ihnen, das Dokument Ihrem Gesprächspartner gleich zusammen mit den Interviewfragen zuzusenden. Sie schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe und verhindern Zeitverzögerungen bei der

Ausstrahlung.

 

Wie bereiten Sie nach?

Sie haben den Film im Kasten, prima! Jetzt muss er nur noch hübsch verpackt werden! In der so genannten Postproduktion wird das Filmmaterial in ein digitales Format umgewandelt, wie z.B. mp4 oder wmv. Die verwertbaren Sequenzen werden von den unglücklichen getrennt und bekommen einen passenden Soundteppich spendiert. Die einzelnen Szenen werden mit Übergängen aufgepeppt und mit einem An- und Abspann bekleidet. Als Disziplin Ihres Kommunikations-Mix, sollte sich der Clip gleichfalls an Ihrer Corporate Identity orientieren, d. h. Untertitelboxen werden in Hausfarbe eingefärbt und der Screen mit Firmenlogo versehen. Um bei Ihren Zuschauern auch einen auditiven und visuellen Erinnerungseffekt zu erzielen, empfehle ich Ihnen ein gut aufgemachtes Intro als Widererkennungsmerkmal entwickeln zu lassen. Jenes ist vergleichbar mit einer guten Visitenkarte. Deshalb sollten Sie hier weder Mühe noch kosten scheuen und diesen Part zusammen mit der Postproduktion in professionelle Hände geben.


Ein gelungenes Beispiel für einen Video-Podcast, gibt das Betriebsfernsehen von Arcelor Bremen.  Bestens geeignet, um sich ein paar Denkanstöße zu holen! Wenn Sie parallel
dazu auch noch Produktvideos drehen möchten, um jenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, empfehle ich Ihnen meinen Artikel "So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web" einmal querzulesen!

Ihr Sebastian Voss

10. März 08

Schärfen Sie Ihr Expertenprofil

Sie schreiben gut und gerne Artikel zu Ihrem Fachgebiet, haben die eine oder andere Diplomarbeit daheim in der Schublade liegen oder haben etwa schon das erste eigene E-Book verfasst? Dann sollten Sie die guten Stücke nicht verstauben lassen, sondern diese lieber werbewirksam im Internet präsentieren. Auf   der Dokumentenplattform Docu Trade zum Beispiel, können Sie dies jetzt gerne tun. Somit können Sie Ihre Schriftstücke nicht nur einstellen und damit als Autor Geld verdienen, sondern auch Ihren Expertenruf in Ihrer Branche pflegen. Doch was sich nun im Einzelnen unter der kostenlosen Dokumentenplattform verbirgt, erklärt uns gleich Mitgründer Jörg Pommerening in einem kleinen Interview.


1. Welchen Zweck erfüllt Ihre Plattform? Wer trifft sich hier?

Docu Trade ist eine kostenlose Dokumentenhandelsplattform und Web 2.0 Community zum online Vertrieb von digitalem Content (Von der Diplomarbeit über e-books und Vorlagen bis zum Roman kann
hier jeder Autor seine Texte vermarkten und das kostenlos). Hier treffen sich Profi – und Hobby Autoren gleichermaßen, sowie Wissenssuchende zu allen technischen und nicht technischen Themen.

2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern - was macht Sie einzigartig?

Docu Trade ist die weltweit einzige Autorenplattform und Online Verlag auf Basis einer Handelsplattform (keine Shop Lösung), das bedeutet der Autor erhält 100 % seines Geldes für ein verkauftes Dokument direkt auf sein Konto, erst nach 4 Wochen berechnet die Plattform zw. 10 und 25 % Provision (dies sind z.Zt. die günstigsten Konditionen beim Handel mit Büchern und Dokumenten). Ebenfalls einzigartig ist das umfangreiche Networking Modul. Hier können sich Autoren und Wissenssuchende zu Netzwerken und Communitys vernetzen.

3. Wann wurde Ihre Plattform gegründet und wie viele Mitglieder hat sie jetzt?

Docu Trade wurde im Juli 2006 gegründet und ist seit Januar 2007 als Web 2.0 Plattform online. Mittlerweile zählen wir über 1.200 registrierte User und Autoren. Darüber hinaus gibt es Partnerschaften mit e-load 24 (Jörg Schieb ebooks) sowie Janolaw und einigen anderen Anbietern von qualitativ hochwertigem Content.

4. Welches Unternehmen steckt dahinter?

Hinter Docu-Trade steckt die Firma Docu-Trade Ltd. & Co KG aus Neukirchen – Vluyn. Gegründet wurde Docu-Trade von Jörg Pommerening, Ivo Haarmann und Christoph Koenen.

5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem
Kommunikations-Mix ein?

Wir setzen hauptsächlich Direktansprache, Pressemitteilung und redaktionelle Beiträge ein, um unsere Docu Trade bekannter zu machen.

Marketingberater20_docutrade

07. März 08

So lebt Ihre Website länger im Googleland

Da ich im Augenblick von Artikeln, Fachbeiträgen und Postings im Web in Sachen Suchmachinenmarketing bzw. -optimierung nur so attackiert werde, dachte Marketingberater20_hochspannungich mir, wieso steuerst du als Marketingberater 2.0 nicht auch etwas dazu bei. Wie wärs denn mal mit dem Tenor: Was sollten Sie als Websitebetreiber möglichst nicht tun, um von Google abgestraft zu werden und schlimmstenfalls aus dem Suchindex gekickt zu werden. Ja, Sie stauen, das kann scheller gehen, als Sie annehmen. Bestes Beispiel: BMW flog vor knapp zwei Jahren komplett aus dem Google Index, und das wegen einer unsichtbaren Website, die mit unzähligen Schlagwörtern die BMW-Homepage in den Suchergebnissen hochpuschen sollte. Nach kurzer Zeit später, erschien die Seite des Großkonzerns wieder in den Suchmaschinenergebnissen des Suchkolosses. Die Frage ist nur, was passiert bei KMUs, die die gleichen faulen Tricks anwenden, sind diese womöglich für immer aus Google´s Webregister verbannt? Doch soweit wollen wir das Ganze gar nicht erst kommen lassen, nicht wahr? Deshalb ein paar gut gemeinte Hinweise in Bezug auf zwielichtige Techniken, die Sie tunlichst vermeiden sollten, wenn Ihnen Ihre Page lieb ist.


Brückenseiten
Wie ich in meiner Standpauke zu Beginn bereits mahnte, Finger weg vom Anlegen unsichtbarer Brückenseiten (engl. Doorwaypages), die mit Unmengen von Keywords versehen werden, nur um Google eine Vielzahl von Treffern vorzutäuschen. Genau dieser Trick hat BMW damals die Rote Karte gekostet.

Schlechte Linkpartner                                                                                                                        Sie bekommen einen Linktausch angeboten, zum gegenseitigen Nutzen? Vorsicht, nicht alles was Gold ist glänzt. Werfen Sie einen genauen Blick auf die Website Ihres potenziellen Linkpartners. Lassen Sie sich den HTML-Quellcode anzeigen, um zu prüfen ob hier manipuliert wurde. Falls Sie hier nicht so bewandert sind, greifen Sie zum Telefon und beauftragen Ihren IT-Administrator mit dem Job. Fällt der Test positiv aus, ist der Bathering-Deal zweilfelsohne geplatzt.

Doppelter Inhalt                                                                                                                               
Google ist zurzeit dabei, Texte, die exakt gleich lauten aus dem Index zu entfernen. Dies trifft vor allem Produkthersteller hart, die ihre Produktbeschreibungen an eine Vielzahl von Online-Shops und Händlerwebsiten ausliefern. Was Sie dagegen tun können? Nehmen Sie kleine Veränderungen an Ihren Ursprungstext vor, indem Sie Sie zeitweise einige Passagen umschreiben oder am besten gleich mehrere Versionen Ihrer Beschreibungen verfassen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und riskieren keinen Tilt von Google.

Link-Farmen                                                                                                                                                                               Auf diesen Punkt brachte mich eine letzte E-Mail, die mir letztens von einem Linknetzwerkbetreiber zugesandt worden ist. Da hieß es, ich erhalte auf einen Schlag 200 Links auf meine Seite, die Relevanz meiner Website bei Google beträchtlich steigern würde. Absoluter Schwachsinn! Googles Algorhytmen merken sofort, wenn eine Verlinkung unnatürlich ist. In dem Fall der schlagartige Verweis von zweihundert Seiten auf meine Website. Das geht in der Tat nicht mit rechten Dingen zu und entspricht wohl kaum der üblichen Linkaufbaurate.


The Mitbewerb is watching you!                                                                                                                                        Doch nicht nur die eigene Fahrlässigkeit und profitgierige Linkpiraten können Ihnen einen Strick drehen, auch duch Ihre Mitbewerber können Sie eine Abmahnung bei Google kassieren. Auf Googles Website können Verstöße und Täuschungsversuche direkt beim Webmaster mittels Beschwerdeformular gemeldet werden. Sie können sich deshalb sicher sein: Fördert nicht Google Ihre Manipulationsversuche zutage, tut es einer Ihrer Mitbewerber, der vielleicht gerade in diesem Augenblick Ihren Quellcode genauer unter die Lupe nimmt. Ich rate Ihnen: optimieren Sie Ihre Website auf legale Weise und Sie bescheren ihr ein langes und glückliches Leben! In diesem Sinne, Ihr Sebastian Voss

02. März 08

Marketingberater 2.0 @ Call Center World 2008 (Teil 4)

Der Tag könnte nicht besser beginnen, als mit einem fröhlich-frischem Posting vom Marketingberater 2.0! Entschuldigen Sie bitte meine Arroganz, aber mir fällt an diesem stürmischen Sonntagmorgen leider kein besserer Einstieg ein. Soll vorkommen. Nichts desto trotz, möchte ich Ihnen den nunmehr letzten Teil unserer Call Center World Webcast-Serie ankündigen. Anlass für dieses Interview gab mir eine Bluetooth-Säule, die mich als ahnungslosen vorbeischlenderten Messebesucher mit Mikrofon und Kamerasurüstung ungefragt anfunkte. Grund genug den Verantwortlichen aus Neugier zur Rede zu stellen. Und hört, hört, liebe Leser, Bluetooth wurde bei Transcom WorldWide zuletzt bei einer Personal-Werbe-Aktion eingesetzt, schilderte mir Thomas Tannhäuser, zuständig für das Business Development und den Vertrieb bei dem Global Player. Aber ich möchte nicht zuviel verraten, lauschen und staunen Sie selbst! Ihr Sebastian Voss

01. März 08

Marketingberater 2.0 @ Call Center World 2008 (Teil 3)

Die Webcast-Reise durch die Call Center World geht weiter. Diesmal mit Fragen bombadiert: Chefredakteur Raoul Fischer von der aquisa. Dazu ist nur zu sagen - ein tolles Magazin, das es glänzend versteht Print und Online-Praxishilfen für KMUs miteinander zu verknüpfen. Hinzu gesellt sich ein weiterer Pluspunkt, der für einen Griff zur Fachzeitschrift spricht: Aktuelle Schwerpunktthemen mit reichlich Weblinks, die zur Vertiefung der Materie einladen und gleichzeitig ins umfassende Premium-Archiv führen. Mein Fazit: Gut gemacht acquisa, mach´ weiter so! Ihr Sebastian Voss

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