Mein Foto

Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern. Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

Kontakt

  • info(at)marketingberater20.de +49 (0) 30 756 310 45 My status

Netzwerke

  • XING
  • Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen
Blog powered by TypePad
Mitglied seit 09/2007

« Enterprise 2.0 - Kleine Schritte führen zum Erfolg (1) | Start | Do´s and Dont´s beim Community Marketing »

26. März 08

Wie Sie als PR-Agentur die Blogosphäre verärgern

Gestern Abend habe ich beschlossen auf meinem Blog eine neue Kategorie anzulegen: Die Fauxpas des Monats. Da mich mittlerweile immer mehr lustige aber damit auch unprofessionelle -Spammails von Kollegen erreichen, die mit dem Medium "Weblog" noch nicht richtig umzugehen wissen. Diesmal kontaktierte mich eine Hamburger PR-Agentur, die selbstsicher und mit einem leicht befehlshaberischen Unterton folgendes von mir forderte (Originaltext):

Schönen guten Tag,

wir sind eine PR-Agentur aus Hamburg und recherchieren zurzeit nach Internetseiten, die über unsere Kunden berichtet haben. Hierzu benötigen wir die aktuellen Besucherzahlen ihrer Seite. Über ihre Rückmeldung mit Angabe ihrer Internetseite und den dazugehörigen Besucherzahlen freue ich mich und bedanke mich im Voraus.

Marketingberater20_stoppschildWas meinen Sie dazu? Wie dreist muss man eigentlich sein? Nicht das man mit einer solchen PR-Aktion, den Ärger vieler Blogger auf sich zieht, sondern auch noch als PR-Agentur seinen guten Namen aufs Spiel setzt. Apropos Namen, ich habe mich zurückgehalten diesen zu veröffentlich, da solche Worst Case Meldungen in der Blogosphäre relativ schnell Kreise ziehen können. Ein weiterer schwerwiegender Fehler lag darin, dass der besonnene Mitarbeiter alle Blogger in "CC" (also für alle Empfänger sichtbar) setzte und mit einer Serienfloskel begrüßte - naiver konnte man sich wohl kaum anstellen. Also, liebe PR-Agenturen da draußen, ich empfehle Ihnen, auch wenn Ihr Mandant darauf besteht: Nutzen Sie lieber Tools wie Technorati (Authority-Rate), Alexa.com oder blogpulse.com, um Ihr Clipping mit statistischen Informationen auszuschönen. Aber hüten Sie sich im Sinne Ihres eigenen Reputationsmanagement von derartigen Aktionen, die IHREN guten Ruf gefährden können. Denn der ist in der exzellent vernetzten Blogosphäre schneller verspielt, als Sie denken!  Natürlich dürfen Sie als Blogger, Agenturbetreiber oder Marketingverantwortlicher jetzt auch Ihren Senf dazu geben!

TrackBack

TrackBack-Adresse für diesen Eintrag:
http://www.typepad.com/t/trackback/2611145/27467912

Folgende Weblogs beziehen sich auf Wie Sie als PR-Agentur die Blogosphäre verärgern:

» Morgenwelt 12: Missverständnis PR 2.0 von PR Blogger
Falls Sie sich über die mangelnde Produktinnovationsfreudigkeit einzelner Unternehmen aufregen sollten, haben Sie künftig bei Starbucks keine Ausreden mehr. Die ersten Firmen binden ihre Kunden direkt in den Entwicklungsprozess und bei der Markenführun... [Mehr erfahren]

Kommentare

Aha, dass leben ist doch immer wieder erfreulich. was würde man nur ohne diese Anfragen machen? Wir wüsten gar nicht wohin mit all der Zeit.
Die haben ja mal Glück gehabt, das du Ihren namen nicht verpfiffen hast.

Das wollte ich ihnen letztlich ersparen. Wer weiß, wo das nachher noch hingeführt hätte. :-) LG Sebastian

Geht diese Agentur eigentlich beim Versand von Pressemeldungen an Redakteure genau so vor? Also ich habe dafür schon immer personalisierte E-Mails verwendet - selbst wenn es - bei großen Verteilern - nur eine Serien-E-Mail war. Aber Ansprache mit Name ist Pflicht.

Und die Frage nach den Besucherzahlen ... naja, da muss man wirklich nichts mehr zu sagen. Vielleicht ist das deren Verständnis von investigativem Journalismus ;-)

Wenn ich es nicht selbst häufig erleben würde, würde ich glauben, das sei erfunden. Es gibt offenbar immer Zeitgenossen, die von sich selbst auf andere schliessen und dann alle anderen für doof halten. Da bleibt einem schon manchmal das Lachen im Halse stecken.

Noch schärfer wird es, wenn einem die Leute "Suchmaschinenoptimierung" verkaufen wollen, ohne vorher mal ins Portfolio zu schauen, was man eigentlich den ganzen Tag so treibt - nämlich zum Beispiel mit Hilfe von Blogs Websites für Suchmaschinen zu optimieren.

Ja, ja, die besten Geschichten schreibt noch immer das Leben!
Oder anders ausgedrückt: Es gibt nichts, was es nicht gibt! Und manches wird, ehe man sich versieht, zum Trend oder auch zum Hype.
Über Yigg bin ich auf dieses interessante Blog gekommen. Was jedoch ein wenig stört, das sind die nofollow-Kommentar-Links, die zusätzlich "maskiert" sind. Nunja ;-)

@trends: follow/nofollow
1. ist das bei Typepad so voreingestellt, also vermutlich keine Absicht vom Autor.
2. ist das eher eine philosophische Frage, kann also jeder so machen, wie er will.
3. gibt es wohl bessere Wege, das eigene Blog zu promoten, als bei anderen nach den Link-Attributen zu schauen ;-)
Nix für ungut.

Kommentar schreiben

Wenn Sie ein TypeKey- oder TypePad-Konto haben, bitte anmelden

Your email address:


Powered by FeedBlitz

Leser Top 5

Letzte Kommentare

Leitfaden

  • Coverpressearbeitfuerexistenzgrue_5

Neu: Der Podcast zum Blog

  • Marketingberater20podcast_3

Kostenlos abonnieren