Blog-Werbung: Schläfts du noch oder wirbst du schon?
Mit diesem Posting möchte ich mich auf die Pressemitteilung beziehen, die mich vor ein paar Tagen von der Firma cocodibu aus München erreichte. Hierbei wurde ich in einem freundlichen personalisierten :-) Anschreiben auf Overblog.de hingewiesen. Vom Konzept her eine durchdachte Plattform, die Werbungtreibende und Blogbetreiber zu einem lukrativen Doppel zusammenführen möchte. Wobei mir in diesem Zusammenhang immer sofort Adical und Trigami in den Sinn kommen, die ja im Groben und Ganzen, das selbe Ziel verfolgen - die gewinnbringenden Vermarktung von Weblogs. Bei overblog.de handelt sich es um eine ursprünglich französische Blogger-Community, die seit Oktober 2007 mit einer internationalen Version jetzt auch in Deutschland präsent ist. Doch im Gegensatz zu Adical, die sich als Selbstblogger, den Verkauf von Werbeplätzen auf die Fahnen geschrieben haben, hat bei Overblog.de seit März der Online-Vermarkter ValueClick Media das Vermarkterruder in die Hand genommen.
Was steckt hinter Overblog.de
Ich versuche mich hier in ein paar Zeilen kurz zu fassen. Die Werbeplattform ermöglicht Ihnen nunmehr Ihre Werbebotschaft in themenspezifische Blogs und Kanälen zu drücken. Blogger, die für Werbeschaltungen ihr grünes Licht geben, verdienen an den Vermarktungserlösen mit. Die Ausschüttung ist dabei auch für den Werbeträger interessant, er erhält vom Vermarkter einen prozentualen Anteil von mindestens 60 Prozent, abhängig von Sichtbarkeit und Format der genehmigten Werbung. In Frankreich habe sich dieses Werbekonzept bereits bewährt. Von 700.000 angeschlossenen Blogs werden knapp 10.000 durch den TV-Sender TF1 erfolgreich vermarktet. Somit wagt sich nach den beiden oben genannten Playern ein weiterer Mitspieler aufs steinige Feld der Blogvermarktung. Ich bin gespannt, ob sich Overblog.de in Deutschland behaupten kann und wieviel deutsche Blogs mit gutem Beispiel voran geben. Jedenfalls lohnt es sich für Sie als Werbetreibende schon einmal einen ersten Blick auf die Website zu werfen. Ich bin nämlich fest der Ansicht, dass dieses Format in Zukunft zur Standardwährung in deutschen Mediaagenturen werden wird. Was denken Sie? Ihr Sebastian Voss






