Studie: Community Effects 2008
Communities sind ein probates Mittel, um den Dialog unter den Mitgliedern (Ihren potentiellen Kunden) zu fördern. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und bieten einen gegenseitigen Nutzen durch kollektives Wissen, das allgemein zugänglich ist. Per se ein ausgezeichnetes Umfeld, um Ihre anvisierte Zielgruppe mit Ihrer passenden Werbung zu versorgen. Doch wie stellen Sie dies werbetechnisch am geschicktesten an, um Ihre User auf ihrer Spielwiese nicht gleich wieder zu vergraulen?
User haben keine Lust auf Banner
Nach der aktuellen Studie von Tomorrow Focus, bei der 1500 Nutzer zweier Fokusgruppen bis in die Tiefe befragt wurden, haben Community-Mitglieder keine Lust auf Banner. Besonders gravierend macht sich diese Ablehnungshaltung bei den 14- bis 19-Jährigen bermerkbar. 75 Prozent kritisieren die störenden Werbeeinblendungen in Form von Flash-Layer oder Banner. Geschickt verpackter, unterhaltsamer Werbung wie z.B. gesponserte Musikstücke, viralen Videos oder Online-Games, sind die surfenden Teenies eher aufgeschlossen. User zwischen 20 bis 29 Jahren hingegen, favorisieren eher Formen des Community Branding, wie z. B. Markenpersonas bei Facebook oder MySpace sowie Skyscraper.
Fazit: Nutzen stiften statt vom Surfen abhalten
Werbung in Social Networks sollte auf die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe zugeschnitten sein und ihnen einen eindeutigen Nutzen versprechen. Plumpe Unterbrecherwerbung wird meist als Zumutung empfunden (XING-Werbeboykott) oder erst gar nicht wahrgenommen (Banner Blindness). Viele Unternehmen haben bereits gute Erfahrungen mit den sogenannten Sponsoring Widgets gemacht, die beispielsweise in Plattformen wie Facebook integriert werden können. So hat der Werbungtreibende die Möglichkeit gebrandete Anwendungen, dem User zur Verfügung zu stellen, die dieser in sein Profil einbinden und sogar an seine Freunde weiterempfehlen kann. Beispiel: Ein Online-Blumenversand stellt ein Widget für einen digitalen Blumengruß zur Verfügung.
Haben Sie bereits die ersten Gehversuche im Community-Marketing unternommen? Wenn ja, welche Werbeform halten Sie bei Ihrer Marke für die geeignetste? Ihr Sebastian Voss


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