Wundert Ihr euch, das diese Aussage ausgerechnet aus dem Munde eines Zeitgenossen fließt, der mit dem omnipräsenten Massenmedium "Internet" seine Schrippen verdient!
Aber wie schon viele Werbeweisen (vor mir) postulierten
: "Nur wer gegen den Strom schwimmt, fällt auf". Und das ist eine besondere Herausforderung auch für den geübten Schwimmer, denn jedes Unternehmen kämpft mit anderen Organisation, Unternehmen, Parteien, Beratern, Einzelpersonen um die blanke Aufmerksamkeit im Netz. Hier können sich nämlich die ein oder anderen Marketing-Botschaften relativ schnell versenden, besonders wenn einem das aktuelle Tagesgeschehen (Obama, Datenschutzskandale, Preiserhöhungen der Bahn etc.) die Show stielt.
Um hier obenauf zu schwimmen finden, haben sich einige Unternehmen Gedanken gemacht, wie sie den Faktor "Offline" zu Ihrem Wettbewerbsvorteil machen können. Ich meine, die unten genannten 3 Beispiele sprechen für sich:
In der Ruhe liegt die Kraft
Die französische Hotelkette Relais du Silence bündelt 250 Hotels, die ihren Gästen vor allem eins verspricht: Stille, Abgeschiedenheit und dazu gehört natürlich auch Luxus exklusive WLAN.
Zum Vergleich: Das amerikanische Hotelimperium Sheraton bot bereits 2006 ihren Gästen einen "handyfreien Aufenthalt" mit überraschend positiver Resonanz.
Die Bahn macht (un) mobil
Findet Ihr es nicht auch nervig, das ewige Handygeklingel neben, vor und hinter euch, während Ihr entspannt eure Bahnfahrt genießen wollt? Das finden besonders die Norweger, die sich deshalb vermehrt in sogenannten "Ruhewagen" der Staatsbahn NSB einquartieren. Die Schweden gehen hier sogar einen Schritt weiter und weiten Ihre handyfreien Zonen bis in den Öffentlichen Nahverkehr aus.
Surft Ihr noch oder spreist Ihr schon?
Cafés und Restaurants ohne Gratis-WLAN-Zugang ein No-Go findet Ihr? Denn dies setzt jeder urbaner Bürger mittlerweile voraus. Gerade deshalb punktet hier das Café Meier Linz mit einem anderen Konzept. Vor der Eingangstür müssen Handy´s ausgeschaltet werden - Laptops haben sogar Hausverbot. Belohnt wird der Gast dafür Samstags mit herrlich analogen Life-Piano-Konzerten.
Wie denkt Ihr als digitale Jünger und Webworker über den Einsatz von "analogen" Mitteln? Schnee von gestern oder willkommendes Gewürz, um dem digitalen Alltag die richtige Geschmacksrichtung zu verleihen? Kommentare erwünscht. :-)




