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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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  • info(at)marketingberater20.de +49 (0) 30 756 310 45

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Enterprise 2.0

16. Mai 08

Next08 - Die Nachlese

Gestern war es mal wieder so weit. Einer der bedeutsamsten, internationalen Kongresse der Internetwirtschaft gastierte gestern im Museum Prototyp in der Hansestadt Hamburg. Über 1000 registrierte Teilnehmer und 50 Referenten aus den Bereichen Marketing, Wirtschaft und Medien fanden sich auf der next08 zusammen, um über das Thema "Get Realtime" zu diskutieren. Kurz und knapp umschrieben: Der interaktive Dialog zwischen Marke und Kunde spielt sich im Web 2.0 zunehmend in Echtzeit ab. Wie Unternehmen im Sinne ihrer Markt- und Unternehmenskommunikation diesem Wandel zukünftig entgegnen sollen, möchte der Kongress diesmal in den Mittelpunkt stellen.

Leider hatte ich aus terminlichen Gründen weder Zeit an dem eigentlich Kongress, noch an dem vorabendlichen Bloggertreffen teilzunehmen, sodass mir in dem Fall nur die informative Nachbereitung via Blogs und Videostreams übrig blieb. Hieran möchte ich Sie gern partizipieren lassen, indem ich für Sie eine kleine Linkliste mit den Hightlights vorbereitet habe:

PR-Blogger: Mobiles Internet
PR-Blogger: Crowdsourcing und Viralität mit Facebook
PR-Blogger: Steve Rubel über Web Trends
Fischmarkt - Das Next08 Liveblogger-Team (Text/Video)
Marketingblogger: Online-Marketing-Trends auf der next08
luebue: Resumee der next08

Also dann, viel Spaß beim Nacharbeiten!
Ihr Sebastian Voss

11. April 08

Seminar: Web 2.0 für KMU in Berlin

Kurz vor dem wohlverdienten Wochende noch schnell eine Ankündigung in eigener Sache. Am Dienstag, den 20.Mai um 9.00 Uhr geben mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich ein 4-stündiges Seminar zum Thema:" Web 2.0 für KMU".

Wir möchten hier nicht nur eine Auswahl an sinnvollen Web 2.0-Anwendungen vorstellen, sondern auch zeigen, wie diese in Ihrem Unternehmen konkret zum Einsatz kommen können. Sie erhalten insbesondere Antworten auf Ihre Fragen:

  • Welche Web 2.0-Anwendungen sind sinnvoll, um mein Marketing zu unterstützen?
  • Welche Methoden eignen sich für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit?
  • Welche Methoden verbessern die Kommunikation zu meinen Kunden?
  • Wie erstelle ich eine passgenaue Web 2.0-Strategie?
  • Best-Case-Szenario: Wie sieht der integrierte Ansatz aus?

Das Thema könnte Sie interessieren? Anmelden können Sie sich gleich hier.  Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

31. März 08

Enterprise 2.0 - Ein kleiner Werkzeugführer für den Mittelstand

Anstatt einen Folgebeitrag zu meiner Enterprise 2.0-Serie "Kleine Schritte führen zum Erfolg" zu veröffentlichen, entschied ich mich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg lieber ein kleines Booklet zum selbigen Thema in der Blogosphäre zu verstreuen. Der "kleine Werkzeugführer für den Mittelstand" soll Ihnen den Einstieg in das Mitmach-Netz schmackhaft machen und dazu bewährte Möglichkeiten und Wege aufzeigen. Viel Erfolg bei der Umsetzung! Ihr Sebastian Voss

24. März 08

Enterprise 2.0 - Kleine Schritte führen zum Erfolg (1)

Sie wissen ja, wie das ist. Zu Ostern trifft sich die Familie, es wird gut und viel gegessen. Die Kinder toben Marketingberater20_captain durch die Gegend und plündern das letzte Osternest. Ich für meinen Teil, ziehe mich gesättigt unter meine warme Bettdecke zurück und fülle meinen heißgeliebten "Marketingberater 2.0" mit frischem und vielleicht, für den ein oder anderen, interessantem Inhalt. Zurzeit lese ich Melanie Huber´s neuesten Ratgeber, der da titelte: Kommunikation im Web 2.0. Dieser stubste mich sanft dazu an, doch mal die ersten Schritte zu einer 2.0-Strategie zu diskutieren. Gesagt getan. In meiner kleinen Serie beschäftige ich mit nun mit den Basisaufgaben für Sie und Ihre Mitarbeiter, um Ihr Unternehmen auf den richtigen Kurs zu bringen. Ich hoffe Sie sind angschnallt!

Bevor ich es vergess´, Frau Huber´s Lektüre ist sympathisch geschrieben und hat sowohl für Neulinge, als auch für alte Hasen gut recherchierte Informationen auf dem Kerbholz. Unterfüttert wird das Theoretische rund um Weblogs, Wikis, Podcasts & Co. mit Praxisbeispielen und Expertenbeiträgen von Klaus Eck oder Christian Clawien, die mir selbst nicht ganz unbekannt sind. Kommen wir aber nun zum Wesentlichen.

Sie möchten das Mitmach-Web in Ihre Unternehmens- bzw. Marketingstrategie integrieren, dann sollte Sie das Ganze langsam angehen lassen. Überstürzen sie bitte nicht´s. Viele Mitarbeiter können auch heute noch nichts mit dem Begriff "Web 2.0" anfangen, das belegt eine respräsentative Studie von PriceWaterHouseCoopers im August letzten Jahres. Fazit: Gerade einmal 15 Prozent der Befragten können sich unter dem Begriff etwas vorstellen. Klären Sie zunächst Ihre Mitarbeiter auf, was bedeutet Web 2.0 und welche Vorteile können Sie für das Unternehmen daraus ziehen. Sprechen Sie auch offen negative Aspekte an, wie z.B. das allgemeine Bedenken gegenüber Datenschutzrisiken. Fertigen Sie am besten eine Roadmap an, die Sie für alle gut sichtbar, an den schwarzen Brettern und in Ihrem Intranet veröffentlichen.


1.  Studieren Sie Blogs

Beginnen Sie und Ihre Marketing-Mitabeiter mit dem regelmäßigen Lesen von Blogs. Bekommen Sie das Feeling, wie in der Blogosphäre miteinander umgegangen wird. Scheuen Sie auch nicht davor Beiträge zu kommentieren. Das gleiche gilt bei Foren und Communities. Auf diesem Wege durchkämmen Sie zum einen das Internet nach Meldungen bezüglich Ihres Angebots. Zum anderen lernen Sie DIE Multiplikatoren kennen, die für Sie der Zugang zu Ihren Kunden sein könnten. Stoßen Sie hierdurch auf Negativäußerungen, haben Sie gleich die Möglichkeit zu reagieren. Äußern Sie sich dazu - aber bitte besonnen und bloß nicht unter einem Pseudonym - ansonsten kann Ihr Schuss nach hinten los gehen. Prominentestes Beispiel: Jamba.

2. Nutzen Sie Social Bookmarking

Speichern Sie themenrelevante Bookmarks bei Bookmarking-Diensten, wie z.B. Mister Wong und machen Sie diese für die breite Userschaft zugänglich. Vergessen Sie auch nicht, wichtige Teile Ihrer Website gleich mit zu bookmarken und jeweils einen Bookmarking-Button miteinzubetten. Denn: Gefällt den Community-Mitgliedern Ihr Angebot, haben Sie gute Chancen, dass dieses weiterempfohlen wird. Darüber hinaus können Sie Social Bookmarking verwenden, um Ihre Presseclippings verlinkungspraktisch abzulegen. Voilá.

3. Setzen Sie auf Videoclips

Sie haben bereits zahlreiches Material von Messebesuchen, Events und Konferenzen in der Schreibtischschublade gehordet? Schade drum. Nichts wie auf die relevanten Videoportale damit, wie z.B. sevenload, Youtube oder Google Video. Aber nicht nur für´s Internet, eignet sich die Videopräsentation. Weisen Sie Ihre neuen Mitarbeiter doch mal ganz anders in Ihren Job ein, nämlich per Video-Arbeitzplatzbeschreibung. Abrufbar ganz easy aus Ihrem Intranet. Sie haben einen Industriebetrieb? Wie wäre es an dieser Stelle mit einem Werkssicherheitsführer im Bewegtbilderformat? Ziemlich anschaulich, finden Sie nicht auch? Sie erkennen, wenn man weiterdenkt, kommt man rasch auf eine Reihe von Ansätzen, die sich einfach und budgetschonend umsetzen lassen.


4. Führen Sie RSS-Feeds ein

RSS steht für Really Simple Syndication und heißt auf deutsch so viel wie einfache Verbreitung. Inhalte auf Webseiten, Bilder oder Podcasts erhalten Sie automatisch, ohne dass Sie die Seiten in einer Tour besuchen müssen. Die Feeds empfangen Sie mit einem so genannten Podcatcher, den Sie kostenlos im Internet herunterladen können oder aber auch online via Google Reader oder Pageflakes. Die Reader-Software Newsbee können Sie sogar mit bestem Marketinggewissen Ihrem Corporate Design anpassen. Beobachten Sie Ihre Branche, Ihre Mitbewerber und das Feedback über Ihr Unternehmen mit dieser Methode. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand und sind gewappnet vor eventuellen Krisen. Berücksichtigen Sie Feeds auch im Hinblick auf Ihren Pressebereich. Anstatt Sie Journalisten anbieten, sich in Ihren Presseverteiler einzutragen, ermöglichen Sie Ihnen lieber Ihre unterschiedlichen Themenbereiche jeweils als RSS-Feed zu abonnieren. Dazu stellen Sie Ihren gebrandetet Feedreader gleich mit ins Netz. Bequemer geht´s nicht.

Das war´s auch schon mit dem ersten Teil der Serie. Ich wünsche Ihnen einen schönen Arbeitsbeginn und allseits gute Geschäfte. Ihr Sebastian Voss

21. März 08

Corporate Weblogs: Welchen setzen wir ein?

Draußen schneits und windet, genau der richtige Zeitpunkt meinen nächsten nützlichen Blogbeitrag zu posten. Diese Woche veranstaltete ich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg einenMarketingberater20_blog_3Workshop zum Thema: "Marketing 2.0 - Chancen und Risiken für den Mittelstand". Hierbei nannten wir Instrumente des Web 2.0, die sich auch im B2B-Bereich hervorragend einsetzen lassen. Neben Flickr und Twitter kamen natürlich auch wieder der Klassiker Weblogs zur Sprache. In diesem Beitrag möchte ich einmal näher auf Formen und Einsatzmöglichkeiten des beliebten "Bürgermediums" eingehen.


Ceo-Blogs

Dieses Blogformat beansprucht die Geschäftsleitung für sich. Entweder kommunziert sie intern mit ihren Mitarbeitern oder auch extern, um Kunden, Lieferanten, Stake-Holdern, Interessenten und Medien ein Sprachrohr zu bieten. Entscheidet sich der CEO für die erste Variante, bloggt er über Standortbesuche, Neuigkeiten, Geschäftsentwicklungen, geplante Investitionen, Unternehmensleitbilder und neue Produkte. Wendet er sich dagegen an ein externes Publikum, kommentiert er meist aktuelle Schlagzeilen, gibt sein Statement zu Branchenentwicklungen oder beantwortet Kundenfragen. Der Vorteil: Der CEO tritt hier als "greifbare" Person hinter seiem Unternehmen hervor.


Knowledge-Blogs

Blogs sind natürlich auch sinnvoll als echte Alternative zu Wikis, die üblicherweise im Enterprise 2.0-Umfeld eingesetzt werden. Wobei sich der Mitabeiter bei Wikis erst einmal mit der jeweiligen Synthax auseinander setzen muss, kann er bei einem einfachen gestrickten Blogsystem gleich loslegen. So kann abteilungsspezifisch Wissen zusammgetragen und nach Schlagworten, den sogenannten Tags, kategorisiert werden und mittels der blogtypischen Kommentarfunktionen Diskussionen um meinen Eintrag ausgefochten werden. Als ausgesprochen nützlich haben sich auch die Vernetzungsmöglichkeiten bewiesen. Die Verlinkung auf Videos, E-Books, Dokumente und Studien im Web,  tragen ebenfalls zur effizienten Arbeitskultur mit einem Knowledge-Blog bei. 


Service-Blogs

Was noch vor kurzem die Service Hotline oder der FAQ-Chat war, ist heute der Service-Blog. Fragen und Antworten zu bestimmten Diensten oder Services laufen heute im Service-Blog des Herstellers zusammen. So tragen nicht nur die Support-Mitarbeiter zur Lösung des Problems bei, sondern auch andere Besucher der Plattform, die ihre Expertise mittels Kommentarfunktion einbringen können. Man spricht hier mehr oder minder vom customer integrated support. Eine Spin Off des Service Blogs ist der Moblog, gerade bei Produkten die schwer erklärungsbedürftig sind, kann der User visuelle Informationen in seine Problemschilderung mit einbeziehen, indem er Fotos per E-Mail oder MMS einsendet.  Diese können mit samt Lösungsvorschlag nach Rubriken kategorisiert werden. Kunden mit ähnlichen Problem, steht somit eine beachtliche FAQ-Datenbank mit samt Lösungsvorschlägen zur Verfügung.


Employer-Blogs

Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben geben beim Employer den bloggenden Ton an. Hier unterscheiden wir auch wieder zwischen in- oder externem Publikum. Bei erster Varianten handelt es sich wie oben schon beschrieben, um ein Instrument des Wissensmanagements. Bei Letzterem präsentieren sich die Mitarbeiter als Sprachohr des eher unnahbar scheinenden Unternehmens. Eine Form davon ist der Customer-Relationship-Blog.


Customer-Relationship-Blogs

Einer der meist verbreiteten Typen, ist der CRM-Blog. Mitarbeiter schreiben über das Unternehmen aus ihrer eigenen sichtweise, subjektiv und losgelöst, doch wohlwollend das Corporate Behaviour berücksichtigend. Die Autoren bloggen meist Beiträge über Produkte, Trends, Neuigkeiten und Nützliches. Selbstverständlich reagieren sie mit diesem Organ auch gegenüber Reklamationen und Wünschen, die den Kunden auf dem Herzen liegen. Hierzu möchte ich gern zwei Beispiele nennen, die mit bestem Beispiel voran gehen. Auf dem Frosta-Blog kommunizieren die Mitarbeiter gemäß ihrer Corporate Idendity ihre gesundheitsbewusse Firmenphilosphie nach außen. Mindestens genau so gut, macht es die Chefin Kirstin Walther auf ihrem Saftblog. Offene und ehrliche Kundenkommunikation sowie konstruktives Verbraucherfeedback, laufen hier unverkennbar zusammen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Variationen, wie z.B. Kampagen-, Krisen-, Produkt-, Messeblogs et cetera. Doch oben finden Sie zur groben Orientierung zunächst einmal die wichtigsten Kategorien, um gezielt mit Ihrem Blog in die Blogosphäre zu starten. In diesem Sinnen wünsche ich ein frohes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage! Ihr Sebastian Voss

22. Februar 08

So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web

Sie möchten sich mit Ihrem eigenen Werbevideo im Internet präsentieren? Nichts leichter als das! Dann möchte Ihnen bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten loslegen, noch ein paar Tipps ans Herz legen.


1. Thema

Im ersten Schritt überlegen Sie genau, welche Botschaft Sie an Ihre Zielgruppe aussenden möchten? Hier stellen Sie sich folgende Fragen: Mit welchem Thema spreche ich meine potentiellen Kunden am besten an? In welche Situation (komisch, spannend, aktionsreich, provokant, erotisch, überraschend, niedlich) lässt sich mein Angebot am geschicktesten verpacken? Brainstormen Sie doch dazu einfach mal mit Ihrem gesamten Team, um auf unterschiedliche Ansätze zu gelangen. Zusätzlich rate ich Ihnen, sich Anregungen auf den Videoplattformen zu holen, auf die Sie es letzlich anlegen: Sevenload, Youtube, Myvideo oder Google. Versuchen Sie auch externe Querdenker aus dem Social Web mit einzubeziehen, indem Sie Ihre Idee, gemäß dem Motto: Zusammen geht´s besser, auf BrainR posten. So kommen Sie möglicherweise schneller zu ausgefallen Anregungen, die bestenfalls über eine hohes Maß an Viralpotenzial verfügen. Ein Versuch ist es allemal wert, Sie haben ja nichts zu verlieren!


2. Teaser

Beginnen Sie schon am Anfang des Spots mit einem Einstieg, der neugierig macht und Ihre Zuschauer förmlich in den Film mithineinzieht, so dass es für ihn kein Entrinnen mehr gibt. Als erfolgreiche Teasersprüche haben sich bewährt, wie: Sie wollten immer schon wissen wie, ...? Was würden Sie sagen, wenn IHR PRODUKT es schafft ...? Gleich erfahren Sie, was sich hinter IHR ANGEBOT verbürgt? Nach 40 Sekunden, sind Sie nicht mehr derselbe, der Sie vorher waren? Sind Sie bereit, für eine wirklich ungewöhnliche Erfahrung? Spätestens jetzt sollten Sie abschalten! Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt? Wir glauben nicht, dass Sie sich das hier anschauen sollten! Sehen Sie, es gibt eine Fülle von Einstiegssätzen, an denen viele User garantiert nicht vorbeischauen können.


3. Mehrwert

Im Laufe des Spots, sollten Sie wie in allen werblichen Mitteln, Ihren Kundennutzen klar und deutlich in den Vordergrund stellen. Tun Sie das nicht innerhalb der angepeilten 40 Sekunden Sendezeit (empfohlene Länge für einen Spot auf Videoportalen) waren Ihre ganzen filmtechnischen Bemühungen für die Katz. Anstatt das Bedürfnis für Ihr Produkt beim Konsumenten zu wecken, sorgen Sie lediglich für unterhaltsame Abwechslung beim Feierabendsurfen. Beispiel: Ihr Produkt spricht den Do-it-yourselfer an oder ist ausgesprochen erklärungsbedürftig? Wie wär´s mit einem Praxisvideo, indem Sie die die wichtigsten Handgriffe oder Fuktionen erläutern. Noch besser: Sie stellen Ihre Kunden ins Kameralicht. Das wirkt zum einen glaubwürdiger, zum anderen erhöht es die Loyalität zu Ihrem Unternehmen. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Bevor ich´s vergesse: Achten Sie bei der all der Begeisterung für Ihr Werk, dass Ihr Video nicht kommerziell wirkt. Denn nicht hassen User mehr, als verdeckte Reklamespots. Mit denen werden Sie bereits tagtäglich im Privatfernsehen gegeißelt.


4. Dramaturgie

Wie nach dem allseits bekannten Nachrichtenschema, gehört das Wesentliche an den Anfang Ihres Videos. Klinkt sich der User mitten im Film aus, muss er das Kernthema bereits aufgesogen haben. Vernetzen Sie ihn spätestens jetzt mit Ihrem wichtigsten Kommunikationsmedium, indem Sie gleich zu Beginn und am Ende einen Link zu Ihrer Website oder Landingpage platzieren. Blenden Sie diesen mindestens 4 Sekunden ein - sonst wird er nicht wahrgenommen. Ein passender Soundteppich inkl. Jingle sollte ebenfalls zu Ihrer Selbstproduktion gehören. Am gekonntesten wäre natürlich ein individuelles Stück vom Sounddesigner komponieren zu lassen, aber wenn Sie zunächst das Budget eher flacher halten möchten, werden Sie auch auf kostenlosen Soundportalen fündig. Unbekannte Musiker bieten hier ihre Melodien unter der sogenannten Creative Common Licence an.

Jetzt sind Sie erstmal mit dem wichtigsten Handwerkszeug für Ihren ersten Werbespot gerüstet! Sollten noch Fragen auftauchen, wissen Sie ja wo Sie mich finden! Ein geruhsames Wochenende, Ihr Sebastian Voss

 

18. Februar 08

Es zwitschert aus der Marketingabteilung

TwitterFür Werber und diejenigen, die es werden wollen, wird es in Zukunft immer schwieriger sich den Weg durch unseren wachsenden Mediendschungel zu schlagen. Da bloggt es hier, flickert und flurlt es dort. Kein Wunder also, wenn bereits jetzt viele überforderte Mediaplaner über kurz oder lang das Weite suchen. Ich war allerdings ausgesprochen mutig und habe mich trotz alledem einem weiteren Kanal aus der Mikromedienlandschaft gewidmet - die Rede ist von Twitter - neudeutsch für "Gezwitschere". Das dieser webbasierte Kurzmitteilungs-Service nicht nur einen enormen Unterhaltungswert für die geschwätzige Internetgemeinde bürgt, sondern auch einen kommunikativen Mehrwert für Ihr Marketing haben kann, zeigen folgende Gedankenspiele:


Auf dem neuesten Stand - Twitter im Messeeinsatz

Sie haben Ihr Marketingteam auf die Messe geschickt oder sind womöglich selbst vor Ort zugange. Glückwunsch! Dann haben Sie ja alle Hände voll zu tun! Journalisten müssen gefüttert, Catering-Service muss koordiniert und Besucher müssen bei Laune gehalten werden. Wie wäre es hier mit einem Kommunikationstool, dass Ihnen die müßige Organisationsarbeit ein wenig erleichert. Mit dem kostenlosen Einrichten von einem oder mehreren Twitter Accounts können Sie: Ihr Team am Stand koordinieren - vor allem bei ungeplanten Terminänderungen. Besucher, die es nicht auf Ihren Stand geschafft haben, trotzdem die Gelegenheit bieten quasi live mit dabei zu sein. Oder zu Ihren Mitarbeitern im Betrieb eine virtuelle Standleitung aufbauen, um das wir-sind-auch-mit-dabei-Gefühl zu wecken. Kurz gesagt: Sie haben mit Twitter die uneingeschränkte Möglichkeit Informationen zeitnah, direkt und kurz (nämlich in 140 Zeichen!) an Mann oder Frau zu bringen.


Twitter als Infokanal auf Ihrer Website

Sie haben ein Neues Produkt in Ihr Sortiment aufgenommen? Sparen Sie sich die Zeit in dem Sie womöglich händisch Ihre Startseite aktualisieren. Bieten Sie Ihren Twitter-Infokanal als dynamisches Widget an und binden Sie es auf Ihre Startseite ein. Jetzt können Sie Ihre Besucher im Handumdrehen ganz unaufdringlich über Neuigkeiten oder Werbeaktionen informieren. Verfassen können Sie Ihre Web-SMS entweder direkt von der Twitter-Homepage, per Desktop-Anwendung oder ganz mobil via Hand
.

Twitter im Kriseneinsatz
Wir wollen es nicht hoffen, aber passieren kann es den besten Unternehmen. Einmal in Gang gebracht, kann sich die Krise schnell zu einer ernsthaften Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität Ihrer Firma zuspitzen. Sie müssen hier nicht unbedingt zu den gefährdenden Branchen, wie z.B. der Chemie oder der Pharmaindustrie gehören. Auch in anderen Geschäftszweigen können auch kleine Mißgeschicke verheerende Folgen mit sich ziehen. Günstig ist es hier bereits einen fertig ausgearbeiten und gut durchdachten Krisenplan mit diversen Krisenszenarios in der Schublade bereitliegen zu haben sowie ein gut trainiertes Personal, das weiß wie es sich im Krisenfall zu verhalten hat. Viele PR-Abteilungen oder/und die Geschäftsleitung rufen in dieser Zeit eine Telefonhotline ins Leben, auf der sich besorgte Kunden oder auch Journalisten über den Stand der Lage erkundigen können. Vergrößern Sie Ihre Durchschlagkraft und damit Ihre Informationbereitschaft, indem Sie Ihren Service über den Twitter-Krisenkanal erweitern. Im Minutentakt können Sie über Ihre Website die neuesten Ankündigungen ausstrahlen. Übrigens lässt sich der Twitter-Feed auch abonnieren, so dass die Nutzer nicht unbedingt Ihre Website aufsuchen müssen, um auf dem Laufenden gehalten zu werden. Alles in allem ein äußerst wirksames und universelles Tool, dass mit ein bißchen Einfallsreichtum und Querdenken bestimmt viele Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen findet. Den Anfang habe ich damit gemacht. Viel Erfolg! Ihr Sebastian Voss
 

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