Wie Sie als PR-Agentur die Blogosphäre verärgern
Gestern Abend habe ich beschlossen auf meinem Blog eine neue Kategorie anzulegen: Die Fauxpas des Monats. Da mich mittlerweile immer mehr lustige aber damit auch unprofessionelle -Spammails von Kollegen erreichen, die mit dem Medium "Weblog" noch nicht richtig umzugehen wissen. Diesmal kontaktierte mich eine Hamburger PR-Agentur, die selbstsicher und mit einem leicht befehlshaberischen Unterton folgendes von mir forderte (Originaltext):
Schönen guten
Tag,
Was meinen Sie dazu? Wie dreist muss man eigentlich sein? Nicht das man mit einer solchen PR-Aktion, den Ärger vieler Blogger auf sich zieht, sondern auch noch als PR-Agentur seinen guten Namen aufs Spiel setzt. Apropos Namen, ich habe mich zurückgehalten diesen zu veröffentlich, da solche Worst Case Meldungen in der Blogosphäre relativ schnell Kreise ziehen können. Ein weiterer schwerwiegender Fehler lag darin, dass der besonnene Mitarbeiter alle Blogger in "CC" (also für alle Empfänger sichtbar) setzte und mit einer Serienfloskel begrüßte - naiver konnte man sich wohl kaum anstellen. Also, liebe PR-Agenturen da draußen, ich empfehle Ihnen, auch wenn Ihr Mandant darauf besteht: Nutzen Sie lieber Tools wie Technorati (Authority-Rate), Alexa.com oder blogpulse.com, um Ihr Clipping mit statistischen Informationen auszuschönen. Aber hüten Sie sich im Sinne Ihres eigenen Reputationsmanagement von derartigen Aktionen, die IHREN guten Ruf gefährden können. Denn der ist in der exzellent vernetzten Blogosphäre schneller verspielt, als Sie denken! Natürlich dürfen Sie als Blogger, Agenturbetreiber oder Marketingverantwortlicher jetzt auch Ihren Senf dazu geben!







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