Blogsinn

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern. (Impressum)

Über mich

  • Als Social Media Berater berate ich Unternehmen bei der Online Kommunikation und Wahrnehmung. Mein Schwerpunkt ist die Konzeption und Realisation von Corporate Webcasts und Social Media Maßnahmen wie Twitter oder Facebook. Dabei übernehme ich die Rolle des Markenbotschafters und bringe die Produkte oder Dienstleistungen meiner Mandanten ins Gespräch.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

Kontakt

Webcast

Screencast

Podcast

Anzeige

Verzeichnisse

  • Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de Bloggeramt.de

Marktblick

15. Dezember 08

A-na-logisch!

Wundert Ihr euch, das diese Aussage ausgerechnet aus dem Munde eines Zeitgenossen fließt, der mit dem omnipräsenten Massenmedium "Internet" seine Schrippen verdient!

Aber wie schon viele Werbeweisen (vor mir) postuliertenB@ck to Roots: "Nur wer gegen den Strom schwimmt, fällt auf". Und das ist eine besondere Herausforderung auch für den geübten Schwimmer, denn jedes Unternehmen kämpft mit anderen Organisation, Unternehmen, Parteien, Beratern, Einzelpersonen um die blanke Aufmerksamkeit im Netz. Hier können sich nämlich die ein oder anderen Marketing-Botschaften relativ schnell versenden, besonders wenn einem das aktuelle Tagesgeschehen (Obama, Datenschutzskandale, Preiserhöhungen der Bahn etc.) die Show stielt.

Um hier obenauf zu schwimmen finden, haben sich einige Unternehmen Gedanken gemacht, wie sie den Faktor "Offline" zu Ihrem Wettbewerbsvorteil machen können. Ich meine, die unten genannten 3 Beispiele sprechen für sich:

In der Ruhe liegt die Kraft
Die französische Hotelkette Relais du Silence bündelt 250 Hotels, die ihren Gästen vor allem eins verspricht: Stille, Abgeschiedenheit und dazu gehört natürlich auch Luxus exklusive WLAN.
Zum Vergleich: Das amerikanische Hotelimperium Sheraton bot bereits 2006 ihren Gästen einen "handyfreien Aufenthalt" mit überraschend positiver Resonanz.

Die Bahn macht (un) mobil
Findet Ihr es nicht auch nervig, das ewige Handygeklingel neben, vor und hinter euch, während Ihr entspannt eure Bahnfahrt genießen wollt? Das finden besonders die Norweger, die sich deshalb vermehrt in sogenannten "Ruhewagen" der Staatsbahn NSB einquartieren. Die Schweden gehen hier sogar einen Schritt weiter und weiten Ihre handyfreien Zonen bis in den Öffentlichen Nahverkehr aus.

Surft Ihr noch oder spreist Ihr schon?
Cafés und Restaurants ohne Gratis-WLAN-Zugang ein No-Go findet Ihr? Denn dies setzt jeder urbaner Bürger mittlerweile voraus. Gerade deshalb punktet hier das Café Meier Linz mit einem anderen Konzept. Vor der Eingangstür müssen Handy´s ausgeschaltet werden - Laptops haben sogar Hausverbot. Belohnt wird der Gast dafür Samstags mit herrlich analogen Life-Piano-Konzerten.

Wie denkt Ihr als digitale Jünger und Webworker über den Einsatz von "analogen" Mitteln? Schnee von gestern oder willkommendes Gewürz, um dem digitalen Alltag die richtige Geschmacksrichtung zu verleihen? Kommentare erwünscht. :-)


27. November 08

Podcast Episode 14: Cellity Adressbuch 2.0

Positive_200x72_claim

Joerg+sarekMomentan fließen meine Podcastfolgen wie am    laufenden Band, wohingegen meine Beiträge zum raren Gut werden. Das liegt wohl daran, dass ich im Augenblick ein wenig Schreibfaul bin. Muss wohl an der grauen Jahreszeit liegen. Heute Morgen hatte ich Sarik Weber (r) und Joerg Land (l) von Cellity in meinem Podcast zu Gast. Die beiden Hanseaten werkeln zurzeit an ihrem sogenannten "Adressbuch 2.0". Das Motiv des Unternehmens: Eine Plattform zu schaffen, die dem User die Möglichkeit bietet seine Kontakte zentral und webasiert zu verwalten. Natürlich gehört dazu auch das Versenden und Empfangen von E-Mails, Twitter-Tweets und später auch die IP-Telefonie. Ein Rundum-Sorglos-Paket also für all diejenigen, die im Augenblick mit verschiedenen Insel-Diensten jonglieren und auf der Suche nach Übersichtlichkeit sind. Sarik Weber und Joerg Land erklären, warum mit dem Adressbuch 2.0 kommunizieren einfach einfach ist.

Ab dem 3. Dezember könnt Ihr Cellity´s jüngsten Sprössling testen. Dazu müsst Ihr euch dann zum gegebenen Zeitpunkt einfach hier registrieren!

Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Hören meiner heutigen Folge!

25. Juli 08

Podcast-Interview: Die Muntermacher-Pille auf dem Vormarsch

Ihr wundert euch, hat der Herr Voss nicht´s zu tun oder warum schießt er gleich nach der 10 Podcast-Interview gleich eine weitere Folge in die Podosphäre. Ich muss euch enttäuschen, Arbeit liegt genug auf meinen Schreibtischen aber einwenig Spontaneität muss hat manchmal auch sein, wenn sie nicht ausufert.
So far so good, in diesem Outtake spreche ich mit Dominic Multerer, Marketing Coordinator D-A-CH bei Fucapo. Der 16-jährige Dominic Multerer, kümmert sich bei dem dänischen Startup Fucapo, um die Vermarktung ihres Produktportfolios. Zurzeit steht die Koffeintablette Blue Energy als Question Mark, ganz oben auf der Markteinführungsagenda. Dominic erklärt, welche Zielgruppe vordergründig angesteuert wird, welche Werbedisziplinen geplant sind und welche bereits erfolgreich umgesetzt worden sind, um die Wunderpille zum Sieg zu verhelfen und letztlich in den Mund des ausgepowerten Verbrauchers. Na dann, gute Unterhaltung und Podcast ab!

04. Juli 08

Lifestream die zweite: Lifestream.fm

Lifestream

 

 

Der Sommer wird wohl ein Sommer der Lifestreams. Erst vor kurzem sprach ich in meinem Podcast mit Vincent Nicolai über sein neugeborenes FreundeNews. Gestern Abend dann, lud mich Christian Clawien (PR-Verantwortlicher bei Construktiv GmbH) zu Lifestream.fm in die Closed Beta ein. Diese nette Geste, sollte doch mit einem kurzen Beitrag honoriert werden. Aber da ich heute so furchtbar schreibfaul bin, lassen wir ihn in dem folgendem Express-Interview doch einfach selbst zu Worte kommen.


Clawien_3Wer oder was ist Lifestream.fm?
Bei lifestream.fm fassen Internetnutzer alles was Sie im Netz tun auf einem Webprofil zusammen – so sehen Freunde und Bekannte immer sofort wenn es neue Artikel, Bookmarks, Bilder oder Videos im privaten Blog, bei Photocase, MyVideo, Mister Wong, Sevenload, Qype oder gibt. Man kann sagen, es ist eine Art "digitale Visitenkarte".


Warum habt ihr Euch für den Kauf entschieden?

Wir fanden das Portal sehr interessant, da es gut zu unseren anderen Services passt und einige Synergien mit Mister Wong vorstellbar sind. Auch das Design hat uns gut gefallen und wir möchten das Thema "Lifestreaming" mit unseren Mitteln bekannter machen, da wir glauben, dass es eine schöne Art ist, selber zu bestimmen, was andere über einem im Web sehen - und natürlich die Möglichkeit schnell zu gucken, was alle anderen Freunde und Bekannte gerade im Web tun und sich davon inspirieren lassen.


Was sind die grundlegenden Features?  

  • Kommentieren der geposteten Aktivitäten 
  • Filtern Ihrer Dienste und Follower
  • Durchsuchen des gesamten Aktivitätenstreams und der Inhalte Ihrer Freunde  
  • Importieren von Kontakten aus Ihrem Adressbuch
  • Anzeige Ihrer letzen Besucher
  • Umfassendes Profil mit Kontaktinfo
  • Löschung von Elementen aus Ihrem Stream
  • Deutsche Version mit deutschen Diensten


Wo soll´s mit lifestream.fm hingehen?
Wir haben noch einige auf unserer Roadmap und werden nach der Beta schauen, was wir als nächstes umsetzen.


Was bedeutet das Thema Lifestream in Zukunft für uns?
Ich denke, dass sich Lifestreaming als ein Weg durchsetzen könnte, seine digitale Reputation zu managen. Bewerber werden in Zukunft vielleicht ihren Link zum Lifestream-Profil mitsenden, so dass sich der Arbeitgeber ein Bild machen kann, mit welchen Themen er oder sie sich beschäftigt.


Gibt es Einsatzmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation?

Ähnlich wie bei Twitter, also Firmenaccounts. Bei uns hat man allerdings die Möglichkeit alle Quellen zusammenzufassen, also Presseberichte als Pressespiegel in Bookmark-Form, Bilder für Journalisten unter CC-Lizenz bei flickr, neue Videos des Unternehmens bei Youtube etc. Der Journalist / die Medien sehen so auf einen Blick alle aktuellen Infos zum Unternehmen.

Sie möchten ebenfalls in den Genuss von lifestream.fm kommen? Kein Problem, ich habe 10 Einladungscodes zum Verschenken mitgebracht. Hier registrieren, einen der unten genannten Codes eingeben und losstreamen!

9c06dcf9
45c44dcf
f0544d19
6df737bf
7050d64a
f20ed8b9
4ad5da0b
3585b91d
0ec153b3
27ccb5ea

Und so in etwa könnte Ihr Profil aussehen.

Lifestream_screen_3



















23. Juni 08

Podcast Episode 9: FreundeNews geht online

Wie schon Michael Domsalla in seinem Beitrag den Punkt "Aggregation" mit als den wichtigsten Trend im Web 2.0 anführt, habe ich heute einen Gast in meiner Sendung, der solch einen Dienst in Deutschland angestoßen und an den Start gebracht hat.

Vincent Nicolai, Mitgründer von FreundeNews.de, berichtet über Features, Mehrwert und wie er gemeinsam mit seinem Team das Thema Lifestreaming zukünftig beim Gros der Internetsurfer populärer machen möchte. Sie dürfen gespannt sein, ich war es auch!

Nun viel Spaß beim Hören! Ihr Sebastian Voss




Freundenews_2















Die Benutzeroberfläche ist nüchern und übersichtlich.



13. Mai 08

Start frei für Ihre eigene Community

Die Mitgliedschaft in Communities gehört für viele User mittlerweile zum Online-Alltag. Nicht nur Web 2.0-Vordenker bezichtigen sie schon jetzt als DAS neue Massenmedium. Beinahe im Zweimonatsrhytmus schießen neue Online-Gemeinschaften zu jedweden Themen aus dem Boden. Immer mehr Startups wagen den Sprung ins kalte Wasser und verwirklichen ihre Geschäftsidee mittels Social Network. Doch Planung, Konzeption, die Bereitstellung von Hard- und Softwarekomponenten sowie Pflege, sind Faktoren, die einen gewissen Grad an Personal-, Zeit- und Kostenaufwand mit sich ziehen. Schön wäre es doch, wenn hier jemand mit einem schlüsselfertigen und etablierten Konzept bereits auf Sie wartet, so dass Sie gleich loslegen können! Das trillerte mir vorhin quasi aus erster Hand, Hans Bayartz, Vorstand der Bayartz AG (theweps).

Eigenes Social Network im Handumdrehen.

Das internationale Businessnetzwerk theweps scheint hier neue Maßstäbe setzen zu wollen: Mit einem Community-Franchise-Programm. Was das für Sie heißen kann? Sie übernehmen die Rolle des Lizenznehmers und erhalten neber einer fix und fertigen Community-Software inklusive Content-Management-System, kostenlosen Marketingsupport, Seminare und Schulungen, Gründerhilfe etc. - gegen eine Lizenzgebühr versteht sich. 

Auf die Zielgruppe kommt es an.
theweps möchte mit seinem Franchise-Konzept möglichst
viele Userschichten ansprechen, so dass Sie aus unterschiedlichen
Plattform-Arten wählen können. Die regionalen Social Networks
sollen nach Stufen hintereinander aufgeschaltet werden.

1.Stufe:
business - Geschäftsleute  (Management-Tools)
azubi - Auszubildende + Berufsschulen/-Lehrer (Lernplattform)
go2start -  Existenz-Gründungswillige  (Businessplan-Info+-Berater)
private - Endverbraucher  (HeimatTV+ Shoppingmeilen)

2.Stufe:
scool - Schüler der Oberstufe + Schulen (noch in Arbeit)
study - Studenten + Hochschulen  wird noch erarbeitet (noch in Arbeit)

3. Stufe:
agrar - Landwirtschaft  (noch in Arbeit)
club - Vereine/NPOs/NGOs  (noch in Arbeit)
emotion - Partnersuchende  (Video-liveTV)
50+ Senioren - 50+ (noch in Arbeit)

Der Startschuss für die Stufe 1 mit den Plattformen: business, azubi, go2 und private, fällt voraussichtlich am 8. August. Also liebe unentschlossenen Gründerinnen und Gründer, warum das Rad neu erfinden, wenn es denn schon einmal sauber und poliert vor einem steht.Ich bin jedenfalls gespannt, ob andere Community-Betreiber diesem Beispiel folgen und Ihre Marke so als Franchise-Modell an den Gründer bringen. Da kommen mir schon die tollsten Ideen und wie geht´s Ihnen bei diesem Gedanke? Ihr Sebastian Voss

05. Dezember 07

Ein Hoch auf das Fachmedium!

Bcherwurm Das Fachzeitschriften trotz Internet & Konsorten nicht aus der Mode gekommen sind, beweist eine aktuelle Umfrage der Vermarktungs-Experten der Wiesbadener UGW. Neun von zehn Führungskräften aus Vertrieb und Marketing tanken Wissen hauptsächlich aus Fachzeitschriften und Fachbüchern. Lediglich zur Recherche nutzen sie zu 80 Prozent das Web, ehe sie dann zu Fachzeitschriften (29 Prozent) oder zur Fachliteratur (32 Prozent) greifen. Gerade mal 10,7 Prozent der Befragten glauben, dass elektronische Massenmedien, wie z. B. Internet oder Podcasts, Print in Zukunft ersetzen werden.

Meine Empfehlung: Lassen Sie den Werbefaktor "Fachzeitschrift" bei Ihrer nächsten Kampagne nicht außen vor. Denn gerade Lieferanten und Einkäufer beziehen ihre Marktdaten aus diesem Medium. Ihrer Anzeige sind sie demnach also nicht unbedingt abgeneigt. Sie sollten aber auch zum Stilmittel Public Relations greifen, denn gerade bei Markteinführungen oder Produktvariationen sind die Fachredaktionen erfahrungsgemäß offen und dankbar für Ihre Neuigkeiten. Ihr Sebastian Voss

06. Oktober 07

Duftmarketing: Werbung, die Ihre Zielgruppe förmlich schnuppern kann

Wie wäre es denn einmal mit einem Werbespot, der Ihre Botschaft an Ihre Zielgruppe mit einer typischen Geruchsnote unterstreicht. Das klingt verrrückt - aber genial, oder? Die Firma Beierdorf hat die "duftende Werbung" in einem Hamburger Kino am 27. August gestestet. Die Zuschauer waren begeistert. Die Leinwand zeigte eine Strandszene im Sommer, währenddessen strömte der Geruch von Niveasonnenmilch aus der Klimaanlage zusammen mit dem Slogan "so riecht der Sommer". Aber bei dem Testkino soll es nicht bleiben. Ab dem 15. November ist diese neue wohlriechende Werbeform in 10 ausgewählten Multiplexkinos buchbar. Und Marketerfreundlich ist das Ganze auch, denn die Kosten dafür sind wirklich überschaubar! Wenn Sie den Duft sozusagen parat haben und Sie ihn nicht erst entwickeln lassen müssen, liegt die Schaltung pro Monat und Leinwand bei rund 1.000 Euro.  Und damit sich die Kinobesucher auch nicht "geruchsbelästigt" fühlen, verschwindet das zarte Düftchen nach einigen Sekunden wieder. Jetzt fragen Sie sich bestimmt? Gibt es messbare Ergbnisse über die Wirksamkeit? Ja, die gibt es. Die ungestützen Erinnerungswerte liegen knapp 5-mal höher als bei den "unbedufteten" Zuschauern. Sie haben ein Produkt oder eine Dienstleistung, die mit einem bestimmten Duft assoziert werden kann? Dann wäre diese innovative Werbeform möglicherweise eine gute Ergänzung in Ihrem Kommunikationsmix. Ach ja, falls Sie mehr darüber erfahren möchten, riskieren  Sie einen Klick auf die Seite des Herstellers CineScent. Einen schönen Samstag! Ihr Sebastian Voss

Your email address:


Powered by FeedBlitz

Leser Top 5

Leser

Twitter-Besucher

Leitfaden

  • Praxisleitfaden

    Coverpressearbeitfuerexistenzgrue_5