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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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Online PR

05. Juni 08

Podcast #8: Die Social Media Release

Nein, liebe Hörer und Leser, ich habe meinen Podcast nicht eingestellt, sondern ich war nur aufgrund üppiger Projektarbeit und sonnigem Wetter ein bißchen an Aufschiberitis erkrankt. Aber nun genug der vorgeschobenen Entschuldigungsversuche - mein brandneuer und frischaufgenommener Podcast verharrt ungedultig in den Startlöchern, um von Ihnen fleißig heruntergeladen zu werden! Diesmal hat sich der Social Media Experte Bastian Scherbeck von der PR-Agentur achtungkommunikation als mein Interviewpartner bereit erklärt.
In unserem Interview sprachen wir über die Vorzüge der "Social Media Release" bei der Ansprache von Bloggern und sonstigen Social Media Produzenten.

Welche Rolle die mutierte Pressemitteilung in Zukunft als Stilmittel in unserer ausufernden Medienlandschaft einnehmen wird, wie Sie diese für Ihr Unternehmen nutzen können und ob Sie die klassische Pressemitteilung ersetzen wird, hören Sie in folgenden 15 Minuten. Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

Shownotes:

http://www.achtung-kommunikation.de
http://newsroom.wasserbotschafter.de
http://www.socialmediapreview.de

26. März 08

Wie Sie als PR-Agentur die Blogosphäre verärgern

Gestern Abend habe ich beschlossen auf meinem Blog eine neue Kategorie anzulegen: Die Fauxpas des Monats. Da mich mittlerweile immer mehr lustige aber damit auch unprofessionelle -Spammails von Kollegen erreichen, die mit dem Medium "Weblog" noch nicht richtig umzugehen wissen. Diesmal kontaktierte mich eine Hamburger PR-Agentur, die selbstsicher und mit einem leicht befehlshaberischen Unterton folgendes von mir forderte (Originaltext):

Schönen guten Tag,

wir sind eine PR-Agentur aus Hamburg und recherchieren zurzeit nach Internetseiten, die über unsere Kunden berichtet haben. Hierzu benötigen wir die aktuellen Besucherzahlen ihrer Seite. Über ihre Rückmeldung mit Angabe ihrer Internetseite und den dazugehörigen Besucherzahlen freue ich mich und bedanke mich im Voraus.

Marketingberater20_stoppschildWas meinen Sie dazu? Wie dreist muss man eigentlich sein? Nicht das man mit einer solchen PR-Aktion, den Ärger vieler Blogger auf sich zieht, sondern auch noch als PR-Agentur seinen guten Namen aufs Spiel setzt. Apropos Namen, ich habe mich zurückgehalten diesen zu veröffentlich, da solche Worst Case Meldungen in der Blogosphäre relativ schnell Kreise ziehen können. Ein weiterer schwerwiegender Fehler lag darin, dass der besonnene Mitarbeiter alle Blogger in "CC" (also für alle Empfänger sichtbar) setzte und mit einer Serienfloskel begrüßte - naiver konnte man sich wohl kaum anstellen. Also, liebe PR-Agenturen da draußen, ich empfehle Ihnen, auch wenn Ihr Mandant darauf besteht: Nutzen Sie lieber Tools wie Technorati (Authority-Rate), Alexa.com oder blogpulse.com, um Ihr Clipping mit statistischen Informationen auszuschönen. Aber hüten Sie sich im Sinne Ihres eigenen Reputationsmanagement von derartigen Aktionen, die IHREN guten Ruf gefährden können. Denn der ist in der exzellent vernetzten Blogosphäre schneller verspielt, als Sie denken!  Natürlich dürfen Sie als Blogger, Agenturbetreiber oder Marketingverantwortlicher jetzt auch Ihren Senf dazu geben!

17. März 08

So nutzen Sie Video als PR-Instrument

Haben Sie schon daran gedacht, Ihre herkömmliche Pressearbeit durch Bewegtbilder, sprich Videos, lebendiger und auch greifbarer zu machen nein? Dann sollten Sie das in den Zeiten von YouTube & Co. schleunigst nachholen! Denken Sie doch nur mal bitte an Ihre zukünftigen Marketingberater20_filmklappePressekonferenzen. Wie wäre es denn, wenn Sie hier statt nur eine virtuelle Pressemappe ins Netz zu stellen, gleich einen Webcast mit dazu liefern. So haben auch Journalisten, die Ihren Termin verpasst haben, die Gelegenheit nachträglich über die neuesten Geschehnisse in Ihrem Unternehmen zu berichten. Um den allgemeinen Senderadius Ihrer Videobotschaft zu erhöhen, rate ich Ihnen darüber hinaus die hochfrequentierten Videoportale, wie z.B. youtube, sevenload, metacafe sowie businessworld zur breiten Streuung zu nutzen. Denn wie auch Weblogs, Foren und Social Networks für die journalistische Recherche genutzt werden, geraten auch zunehmend gängige Videoplattformen unter den Mauszeiger des Redakteurs. Also seien Sie auch hier präsent mit Ihrem Videoclip! Andererseits haben Sie die Möglichkeit Ihre eigene WebTV-Sendung ins Leben zu rufen. In regelmäßigen Abständen informieren Sie Ihre Zuschauer über Neuigkeiten, Trends, Tipps und Wissenswertes aus Ihrem Hause. Und das über einen Videopodcast, den Sie sowohl auf Ihrer Firmenwebsite, als auch auf beliebten Medienportalen wie itunes, podcast.de oder podster.de via RSS-Feed bereitstellen. Hiermit bieten Sie mit Ihrer Sendung nicht nur reichlich Futter für interessierte Journalisten, sondern erhalten auch Zutritt in Büros und Wohnzimmer potenzieller Kunden, die dadurch ein innovatives und facettenreiches Bild von Ihrem Unternehmen bekommen. Sie merken, in punkto Vielfalt und Anwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Doch bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten beginnen, sollten Sie einige wichtige Regeln beherzigen, damit Ihr Video-Ereignis ein echter Hingucker wird und letztlich Ihr Corporate Image nachhaltig verbessert.

 

Wer dreht?

Selbstverständlich hat sich jeder von uns schon einmal als Hobbyfilmer im Urlaub versucht und damit mehr als befriedigende Ergebnisse erzielt. Doch in Ihren planerischen Überlegungen für Ihren Unternehmens-Clip, sollten Sie gleich zu Anfang mit einbeziehen, wer für diese Aufgabe infrage kommt. Das richtet sich natürlich immer ganz nach dem Anspruch Ihrer Firma und dem Budget, das Sie ausgeben möchten. Ich rate Ihnen zu Beginn mit einem Testballon zu starten. Möglicherweise befindet sich in Ihren Reihen ein Mitarbeiter, der im Umgang mit der Kamera geübt ist. Erkundigen Sie sich und schicken Sie eine Rundmail an Ihre Mitarbeiter, um den potenziellen Kandidaten ausfindig zu machen. Kein Glück bei der Suche gehabt? Googeln Sie im Internet nach einem Freiberufler oder Filmstudent. Das Angebot ist groß und die Preise für diese Dienstleistung variieren stark – ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall!


 

Welches Sendeformat?

Spätestens jetzt müssen Sie sich die Frage stellen: Wie soll mein Clip dramaturgisch beschaffen sein? Möchte ich ein reines Interviewformat, ein komplett moderiertes oder gar einen Mix aus beidem, wie Sie es z.B. von der Tagesschau oder dem Sat1-Morgenmagazin kennen. Bei einer Pressekonferenz hat sich der Formatmix aus An- und Abmoderation und dem eingebetteten Hauptteil bewährt. Die eigene Sendung sollten Sie möglichst abwechlungsreich gestalten, damit Sie dynamisch und nicht monoton wirkt. Denn keiner ist schneller dazu geneigt weg zu zappen als der eilige User im Netz.


 

Wer steht vor der Kamera?

 

Den Auftritt im Rampenlicht sollten Sie demjenigen überlassen, der über einen rhetorisch festen Stand verfügt, sich vor laufenden Kameras nicht fürchtet und ein improvisatorisches Talent besitzt. Denn nicht immer verläuft ein Interview, wie man es gerne hätte. Achten Sie bei der Besetzung des Interviewers und des Moderators auch unbedingt darauf, dass diese Positionen sich nicht ständig wechseln. Abwechslung ist immerhin der Feind der Langeweile, aber nicht dann, wenn das Publikum eine Beziehung zur Sendung und dem Moderator aufbauen soll.


 

Wie bereiten Sie vor?

Sie möchten einen Geschäftspartner oder einen Kunden zu einem bestimmten Thema interviewen? Kein Problem. Erleichtern Sie Ihrem Gesprächspartner die Vorbereitung und senden Sie ihm die Fragen vorab per E-Mail. Hiermit verhindern Sie Patzer oder lückenhaft beantwortete Fragen während des Interviews. Unterbrechungen und erneute Anläufe der Aufnahmen können so vorgebeugt werden. Um mit Ihrer Sendung auch juristisch mit weißer Weste dazustehen, sollten Sie mit einer „schriftlichen Vereinbarung über die Verwertung von Bild- und Tonbeiträgen“ auf Nummer sicher gehen. Durch seine Unterschrift, erklärt der Interviewte sich bereit, seine Rechte auf das Bandmaterial an Sie abzutreten. Somit können Sie frei über Ihren Clip verfügen und ihn auf den verschiedensten Plattformen ausstrahlen  - ohne sich dabei kalte Füße zu holen! Ich empfehle Ihnen, das Dokument Ihrem Gesprächspartner gleich zusammen mit den Interviewfragen zuzusenden. Sie schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe und verhindern Zeitverzögerungen bei der

Ausstrahlung.

 

Wie bereiten Sie nach?

Sie haben den Film im Kasten, prima! Jetzt muss er nur noch hübsch verpackt werden! In der so genannten Postproduktion wird das Filmmaterial in ein digitales Format umgewandelt, wie z.B. mp4 oder wmv. Die verwertbaren Sequenzen werden von den unglücklichen getrennt und bekommen einen passenden Soundteppich spendiert. Die einzelnen Szenen werden mit Übergängen aufgepeppt und mit einem An- und Abspann bekleidet. Als Disziplin Ihres Kommunikations-Mix, sollte sich der Clip gleichfalls an Ihrer Corporate Identity orientieren, d. h. Untertitelboxen werden in Hausfarbe eingefärbt und der Screen mit Firmenlogo versehen. Um bei Ihren Zuschauern auch einen auditiven und visuellen Erinnerungseffekt zu erzielen, empfehle ich Ihnen ein gut aufgemachtes Intro als Widererkennungsmerkmal entwickeln zu lassen. Jenes ist vergleichbar mit einer guten Visitenkarte. Deshalb sollten Sie hier weder Mühe noch kosten scheuen und diesen Part zusammen mit der Postproduktion in professionelle Hände geben.


Ein gelungenes Beispiel für einen Video-Podcast, gibt das Betriebsfernsehen von Arcelor Bremen.  Bestens geeignet, um sich ein paar Denkanstöße zu holen! Wenn Sie parallel
dazu auch noch Produktvideos drehen möchten, um jenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, empfehle ich Ihnen meinen Artikel "So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web" einmal querzulesen!

Ihr Sebastian Voss

30. Januar 08

Druckfrischling zu verlosen: Pressearbeit für Existenzgründer

Coverpressearbeitfuerexistenzgrue_5 Wie Sie sicherlich bemerkt haben, biete ich seit einiger Zeit meinen Praxisleitfaden "Pressearbeit für Existenzgründer" crossselling-technisch nicht ganz unauffälig hier auf meinem Webblog an. Auf vielerlei Anfragen von interessierten Gründern hin, habe ich mich letztendlich durchringen lassen, mein E-Book nun auch als Paperback herauszubringen. Und schwup die wup - die ersten 50 Exemplare fanden gestern früh den Weg in mein heimisches Office. Klasse wa? Zu diesem feierlichen Anlass, möchte ich gern - hier und jetzt - 3 dieser noch druckfrischen Exemplar unter meinen treuen Feedabonnenten verlosen! Als knackige Quizfrage fiel mir nicht besseres ein als:

Wie lautet der Erfinder des Begriffs "Web 2.0"?

Nicht sonderlich schwer, aber ich möchte Sie auch nicht zu hart auf die Probe stellen! :-) Die ersten 3 E-Mails mit den richtigen Antworten räumen ab und erhalten jeweils mein Erstlingswerk kostenfrei postalisch zugestelllt! Wenn das kein Anreiz zum zocken ist! Ihr Sebastian Voss

17. Dezember 07

Wie steht´s eigentlich um Ihre Online-Reputation?

So schnell wie Nachrichten, Kommentare und Feeds sich im Netz verteilen und Ihren persönlichen Bekanntheitsgrad weiter ausbauen und festigen können, kann auch das Gegenteil passieren. Unzufriedene Kunden, Neider, Konkurrenten oder andere geschäftsschädigende Intriganten können durch geschicktes Radar_marketingberater_20 Positionieren von Botschaften im Web mehr Schaden anrichten, als Sie vermuten können. Deshalb sollten Sie steht´s ein prophlylaktisches Ego-Scanning betreiben. Selbstverständlich können Sie auch so potentielle Geschäftspartner, Kunden oder Ihren Mitbewerb durchleuchten. Drohenden Unkenrufen von übereifrigen Datenschützen zum Trotz, sind in Deutschland bereits die ersten Personensuchmaschinen an den Start gegangen. Hier schwirren Namen wie Stalkerati oder Yasni durch den virtuellen Raum. Mein persönlicher Favorit ist Yasni. Lassen sich bei Stalkerati lediglich die bekanntesten Plattformen StudiVZ, Google, Xing und Pipl screenen, durchstöbert Yasni hingegen vielzählige Communities, Netzwerke und ebenso Bilderdienste wie Flickr. Sogar Rezensionen von Amzonen werden fein säuberlich mit aufgelistet. Zusätzlich lassen sich Suchprofile anlegen, die ein wiederkehrendes, systematisches Suchen erleichtern.


Meine Empfehlung:

1. Screenen Sie regelmäßig Ihren Namen und den Ihrer Mitbewerber
2. Betreiben Sie Flucht nach vorn und treten Sie den populärsten Communities bei.
3. Legen Sie bei Google Alerts Suchprofile zu Ihrem Namen an, um per E-Mail über Web-Meinungen up-to-date zu sein. Dieser Service eignet sich übrigens auch ganz hervorragend für Ihr Medien-Clipping!

Verinnerlichen Sie sich bitte immer: im Internet geht´s zu wie im Real Live. Ein erstmal verunglimpfter Ruf lässt sich nur mühselig wieder herstellen. Also halten Sie die Ohren steif oder besser die Suchmaschinen angesetzt! Bis demnächst. Ihr Sebastian Voss

10. Dezember 07

Dreh- und Angelplatz für Internet-PR: Ihr Online-Pressebereich

Rssfeedmarketingberater_web Nachdem ich in der letzten Woche einmal wieder das Glück hatte eine Presseecke auf der Homepage meines Kunden einzurichten, dachte ich mir dies wäre ein tolles Thema für einen Blogeintrag! Und so sei es: c´est voilà. Warum Sie über einen Pressebereich auf Ihrer Website nachdenken sollten? Ganz einfach: Journalisten recherchieren nach verwertbaren Infos immer zu allererst im Netz. Daher sollten Sie diese Tatsache begünstigen und interessierte Medienvertreter mit relevanten Infos über Ihr Unternehmen und Angebot zuvorkommend versorgen. Ihr WWW-Pressebereich sollte z. B. aufwarten mit Kontaktdaten Ihres Presseverantwortlichen; essentiellen Hintergrundinfos über Ihr Unternehmen und Portfolio; brauchbares Fotomaterial, möglichst mit Hinweis auf honorarfreie Verwendung und in einer Auflösung von printfreundlichen 300 dpi sowie Ihre aktuellen Pressemitteilungen inkl. Archiv. Umso vollständiger und übersichtlicher desto besser! Um Ihnen ein bißchen Arbeit abzunehmen, habe ich Ihnen in meiner Checkliste alle wichtigen Punkte zusammengestellt, die Sie für sich nach und nach abhaken können. Beachten Sie aber bitte, dass in Bezug auf Ihre Firmengröße und Branche nicht alle Fakten auf Sie zutreffen müssen. Ich wünsche Ihnen wie immer viel Erfolg und eine gewinnbringende Woche!

Ihr Sebastian Voss

09. November 07

Marketingberater 2.0@Web 2.0-Expo (2): Wikio

Wie Sie Ihre Pressearbeit noch effizienter gestalten können und dabei Ihr Buget schonen, verrät Ihnen Tea Scharmann von Wikio Deutschland in meinem folgenden Webcast.

01. Oktober 07

PR-Monitoring: Negative Unternehmensmeldungen landen bei BooCompany

Wie ich Ihnen in meinem Beitrag Blog-PR bereits eindringlich zu verstehen gegeben habe - stetiges Scannen des Internet nach Meinungen oder Diskussionen über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte, macht sich über kurz oder lang bezahlt. Deshalb rate ich Ihnen ab und zu mal einen Blick auf dieses nützliche Blog zu werfen. BooCompany ist sozusagen eine Sammelstelle für frustierte Produktanwender. Hier kann sich jeder Meckerheini nach Lust und Laune über sein Unternehmen auslassen. Doch keine Panik, wenn Ihr Name hier einmal fallen sollte - Hopfen und Malz ist noch nicht ganz verloren. Achten Sie nur darauf, dass Ihr(e) PR-Verantwortliche(r) den Dialog rechtzeitig mit den Betroffenen aufnimmt. Aber auch Ihr Mitbewerb sollten Sie dabei im Auge behalten! Möglicherweise erfahren Sie hier Einzelheiten, an die Sie sonst nie herangekommen werden. Also seien Sie wachsam, in diesem Sinne Ihr Sebastian Voss

Boocompany

10. September 07

So verewigen Sie Ihr Unternehmen in Wikipedia

Wie wär´s denn mit ein bißchen Lexikon-PR? Genau, Sie hören richtig. Nutzen Sie doch die große Reichweite und Bedeutsamkeit von Wikipedia, dem weltweit beliebten Online-Lexikon, um auf Ihr Unternehmen aufmerksam zu machen! Dabei profitieren Sie nicht nur vom Werbeeffekt sondern machen Ihr Unternehmen interessanter für die Suchmaschinen. Doch beim Verfassen eines Artikels über Ihr Unternehmen sollten Sie sich unbedingt an folgende Regeln halten:

1. Schreiben Sie objektiv

Sie sollten den Text aus dem Standpunkt einer neutralen Person verfassen. Bitte keine Werbefloskeln oder Beschönigungen über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte. Denn Wikipedia-Mitarbeiter behalten sich das Recht vor, Kürzungen an Ihrer Fassung vorzunehmem.

2. Fakten, Fakten, Fakten

Wenn Sie bestimmte Aussagen über Ihr Unternehmen machen, sorgen Sie dafür, dass sie diese auch faktentechnisch belegen können. Sonst wirkt Ihr Text unglaubwürdig und wird von Ihren Lesern eher als Werbebroschüre wahrgenommen

3. Bieten Sie textliche Brillanz

Bitte achten Sie vor allem auf Rechtschreibfehler und einen guten Schreibstil, denn Ihr Eintrag vermittelt, wie alle Ihre Kommunikationsbotschaften, unterschwellig ein Gesamtbild von Ihrem Unternehmen.

4. Lockern Sie mit Grafiken oder Fotos auf

Lassen Sie Ihren Wikipedia-Eintrag lebendig werden, indem Sie ihn mit Fotos oder Diagrammen unterfüttern. Beachten Sie hierbei jedoch die Urheberrechte an den Bildern. Werten Sie Ihren Artiken mit Produktentwicklungskurven, Fotos Ihrer Produktionsstätten oder Umsatzentwicklungskurven auf. Seien Sie kreativ!

4. Machen Sie geschichtliche Angaben

Da es sich bei Wikipedia um eine Enzyklopädie handelt, schlagen natürlich auch Journalisten und potentielle Kunden nach, um mehr über die Geschichte Ihres Unternehmens zu erfahren. Aus welcher Geschäftsidee ist es zu welchem Zeitpunkt hervorgegangen? Wer hat es gegründet? Besonders populär und gern gelesen sind auch Angaben und Beschreibungen von früheren Produktreihen oder Modellen, die schon einen Raritätsstatus erlangt haben, falls das auf Ihr Unternehmen zutrifft.

5. Nutzen Sie Hyperlinks

Sehen Sie zu, dass Sie z. B. Fachbegriffe in Ihrem Text gleich mit Ihrer Definition verlinken. So bekommt Ihr Text Würze und vermittelt den Lesern einen wirklichen Lexikoncharakter.

Wenn Sie die oben genannten Hinweise beherzigen, trägt Ihr Eintrag ein gutes Stück zu Ihrer Imageaufwertung bei. Doch wundern Sie sich nicht, dass anderen Wikipedia-Nutzern die Möglichkeit eingeräumt wird, Ihren Text zu ergänzen. Diese Funktion ist aber schließlich Sinn und Zweck einer offenen Enzyklopädie und muss nicht unbedingt negativ behaftet sein. Was ich Ihnen aber noch mit auf den Weg geben möchten, bevor Sie sich selbst oder einen Ihrer Mitarbeiter an Ihren Wikipedia-Eintrag setzen, bitte vergessen Sie nicht vollständige Angaben zu den Verfassern zu machen. Jetzt, wenn alle Dinge geklärt sind, kann ich Ihnen ja nur noch viel Spaß beim Schreiben wünschen! Ihr Sebastian Voss

Wikipedia

Los geht´s! Nach erfolgreicher Registrierung, können Sie Ihren ersten Unternehmenseintrag verfassen. Quelle: www.wikipedia.org

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