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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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Suchmaschinen-Marketing

06. Mai 08

Erfolgsmodell Suchmaschine und die Trends von morgen

In der aktuellen Ausgabe des Zukunftsletters von Matthias Horx stolperte ich über 5 Trends, die uns die Suchmaschinen demnächst bescheren werden. Denn laut Online Vermarktungskreis (OVK) hat sich das Suchmachinenmarketing zum schnellstwachsenden Medium der digitalen Werbung gemausert. Rund 41% der 1,9 Milliarden Euro, die 2007 für Online-Werbung ausgegeben worden sind, gingen auf das Konto der Suchanfragen. Was sagt uns das? Aufgrund des Wachstums und der Investitionsfreude der Unternehmen, die just auf diese Werbeform setzen, forschen die Betreiber weiter an neuen, immmer ausgefeilteren Suchtechnologien. Fünf Trends davon stelle ich Ihnen jetzt in der Kürze der Würze vor:


1. Semantic Web - Die Suchmaschine, die mitdenkt.


Wäre es nicht schön, wenn wir es endlich mal mit einer intelligenten Suchmaschine zu tun hätten, die auch die Bedeutung und die Relationen unserer Suchanfragen kennen und diese richtig zuordnen könnten. So dass, wenn wir uns im Netz über die Anschaffungskosten eines gebrauchten Jaguars informieren möchten, nicht mit Suchtreffern deutscher Raubtierliteratur zugeschüttet werden. Doch bis dahin ist es noch ein langer und steiniger Weg in der Forschung. Yahoo hat sich bereits ins Zeug gelegt und jüngst verkündet, Google mit seiner konventionellen Suchtechnik ein Schnippchen zu schlagen.


2. Personensuche - Sage mir wo du surfst, ich sage dir wer du bist.


Haben Sie auch schon einmal einen neuen Geschäftspartner oder Kunden gegoogelt, bevor Sie mit ihm ein erstes Geschäft abgeschlossen haben? Möglicherweise haben Sie dazu auch eine der folgenden Personensuchmaschinen benutzt. Gemeint sind Stalkerati, 123people, yasni, spock, myonID, ikarma und wie sie alle heißen. Diese tragen ihre Treffer aus unterschiedlichen sozialen Medien zusammen, wie Communities, Bilddatenbanken, Videoplattformen, Blogs und so weiter und so fort. Diese Form des Auskundschaften im Netz, wird immer häufiger eingesetzt. Auch Unternehmen informieren sich so, über ihre neuen Jobaspiranten. Laut einer Umfrage vom BDU, haben sich 2007 bereits 57% der Personaler so einen ersten Eindruck verschafft. 

3. Soziale Suche - Gemeinsam sucht´s sich leichter.


Man nehme eine Portion maschinengenerierte Suchmaschinenergebnisse und unterrühre sie mit einem Esslöffel pikanter User-Bewertungen. Fertig ist das nutzerrelevante Menü der sozialen Suchmaschinen, das uns von Diensteanbietern wie Sproose oder Anoox serviert wird. Bei Eurekster kann sich jedes registrierte Mitglied sogar ein eigenes themenspezifisches Suchwiki anlegen, so dass er auf diesem Weg automatisch zur qualitativen Verbesserung der Suchmaschinenergebisse beiträgt.


4. Suche im Voice & Video-Web - So sucht man heute.


Wie wir alle unslängst zu spüren bekommen haben, besteht das WWW nicht ausschließlich aus Textinhalten. Einen Großteil an Content machen Audio-und Videodateien aus, der aber den gängigen, konventionellen Suchmaschinen bisher verschlossen blieb. Doch neue, innovative Suchrobots, wie Spactor sind bereits in der Lage Bewegtbilder und Audiomaterial zu scannen und in Suchtreffer mit einfließen zu lassen. Diese Technik wird primär genutzt, um Radio- und Fernsehbeiträge auf diverse Stichwörter hin zu durchforsten. In jedem Suchlauf wandeln Spracherkennungsalgorithmen das Programm von 80 deutschen TV- und Radiosendern quasi in Echtzeit in Text um. Das wäre doch auch was für Ihre Medienbeobachtung?

5. 3D-Suche - Reise durch den virtuellen Raum.


Auch in der optischen Suche können sich Verfahren wie Touchgraph oder Spacetime mittlerweile sehen lassen. Das letzte erinnert mich sehr stark an die Backupsoftware "Time Machine" von Apple. Hierbei lädt sich der Nutzer das 4 GB satte Suchprogramm auf seinen PC. Danach kann er ganz geschmeidig durch die virtuellen Weiten von Google, Ebay, Youtube und Flickr surfen. Ich habe mir augenblicklich noch dagegen gesträubt, diese unverschämte Menge an Speicherplatz auf meiner Festplatte freizumachen. Für die Werbung in Suchmaschinen hingegen, sehe ich eine neue Ära anlaufen. Wir dürfen gespannt sein!

Ihr Sebastian Voss

07. März 08

So lebt Ihre Website länger im Googleland

Da ich im Augenblick von Artikeln, Fachbeiträgen und Postings im Web in Sachen Suchmachinenmarketing bzw. -optimierung nur so attackiert werde, dachte Marketingberater20_hochspannungich mir, wieso steuerst du als Marketingberater 2.0 nicht auch etwas dazu bei. Wie wärs denn mal mit dem Tenor: Was sollten Sie als Websitebetreiber möglichst nicht tun, um von Google abgestraft zu werden und schlimmstenfalls aus dem Suchindex gekickt zu werden. Ja, Sie stauen, das kann scheller gehen, als Sie annehmen. Bestes Beispiel: BMW flog vor knapp zwei Jahren komplett aus dem Google Index, und das wegen einer unsichtbaren Website, die mit unzähligen Schlagwörtern die BMW-Homepage in den Suchergebnissen hochpuschen sollte. Nach kurzer Zeit später, erschien die Seite des Großkonzerns wieder in den Suchmaschinenergebnissen des Suchkolosses. Die Frage ist nur, was passiert bei KMUs, die die gleichen faulen Tricks anwenden, sind diese womöglich für immer aus Google´s Webregister verbannt? Doch soweit wollen wir das Ganze gar nicht erst kommen lassen, nicht wahr? Deshalb ein paar gut gemeinte Hinweise in Bezug auf zwielichtige Techniken, die Sie tunlichst vermeiden sollten, wenn Ihnen Ihre Page lieb ist.


Brückenseiten
Wie ich in meiner Standpauke zu Beginn bereits mahnte, Finger weg vom Anlegen unsichtbarer Brückenseiten (engl. Doorwaypages), die mit Unmengen von Keywords versehen werden, nur um Google eine Vielzahl von Treffern vorzutäuschen. Genau dieser Trick hat BMW damals die Rote Karte gekostet.

Schlechte Linkpartner                                                                                                                        Sie bekommen einen Linktausch angeboten, zum gegenseitigen Nutzen? Vorsicht, nicht alles was Gold ist glänzt. Werfen Sie einen genauen Blick auf die Website Ihres potenziellen Linkpartners. Lassen Sie sich den HTML-Quellcode anzeigen, um zu prüfen ob hier manipuliert wurde. Falls Sie hier nicht so bewandert sind, greifen Sie zum Telefon und beauftragen Ihren IT-Administrator mit dem Job. Fällt der Test positiv aus, ist der Bathering-Deal zweilfelsohne geplatzt.

Doppelter Inhalt                                                                                                                               
Google ist zurzeit dabei, Texte, die exakt gleich lauten aus dem Index zu entfernen. Dies trifft vor allem Produkthersteller hart, die ihre Produktbeschreibungen an eine Vielzahl von Online-Shops und Händlerwebsiten ausliefern. Was Sie dagegen tun können? Nehmen Sie kleine Veränderungen an Ihren Ursprungstext vor, indem Sie Sie zeitweise einige Passagen umschreiben oder am besten gleich mehrere Versionen Ihrer Beschreibungen verfassen. Damit sind Sie auf der sicheren Seite und riskieren keinen Tilt von Google.

Link-Farmen                                                                                                                                                                               Auf diesen Punkt brachte mich eine letzte E-Mail, die mir letztens von einem Linknetzwerkbetreiber zugesandt worden ist. Da hieß es, ich erhalte auf einen Schlag 200 Links auf meine Seite, die Relevanz meiner Website bei Google beträchtlich steigern würde. Absoluter Schwachsinn! Googles Algorhytmen merken sofort, wenn eine Verlinkung unnatürlich ist. In dem Fall der schlagartige Verweis von zweihundert Seiten auf meine Website. Das geht in der Tat nicht mit rechten Dingen zu und entspricht wohl kaum der üblichen Linkaufbaurate.


The Mitbewerb is watching you!                                                                                                                                        Doch nicht nur die eigene Fahrlässigkeit und profitgierige Linkpiraten können Ihnen einen Strick drehen, auch duch Ihre Mitbewerber können Sie eine Abmahnung bei Google kassieren. Auf Googles Website können Verstöße und Täuschungsversuche direkt beim Webmaster mittels Beschwerdeformular gemeldet werden. Sie können sich deshalb sicher sein: Fördert nicht Google Ihre Manipulationsversuche zutage, tut es einer Ihrer Mitbewerber, der vielleicht gerade in diesem Augenblick Ihren Quellcode genauer unter die Lupe nimmt. Ich rate Ihnen: optimieren Sie Ihre Website auf legale Weise und Sie bescheren ihr ein langes und glückliches Leben! In diesem Sinne, Ihr Sebastian Voss

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