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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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  • info(at)marketingberater20.de +49 (0) 30 756 310 45

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Video

22. Juni 08

Der Affe ist los

Den Start in die neue Woche möchte Ihnen heute mit einem originellen und recht publikumswirksamen Viral Filmchen versüßen und demonstriere Ihnen gleich auf diesem Wege, was Affen und Schokolade gemeinsam haben können. Der Hintergrund: Der englische Süßwarenhersteller Cadbury suchte zu Zeiten der Rugbymeisterschaft 2007 ein Werbemethode um den Absatz seiner Dairy Milk Chocolate zu pushen. Was tat das Unternehmen? Es engagierte eine Londoner Werbeagentur, die ihm einen musikalischen Gorilla kreiierte und diesen auf dieser schrillen Mikrosite gekonnt in Szene setze. Das Video wurde via YouTube bis heute rund 2.379.394 Mio. mal abgerufen und erhielt satte 3.366 Kommentare. Sie lachen, aber Cadbury freut sich über gesteigerte Markensympathie und Dauerberichterstattung quer durch alle Medien. Manchmal muss der Unternehmer halt unkoventionelle Wege beschreiten, um seine angesteuerten Ziele zu erreichen.

In diesem Sinne, Ihr Sebastian Voss

17. Juni 08

Bühne frei für Ihre Kunden

Viele Unternehmen haben sie, wenn sie sie nicht haben, bemühen sich viele Unternehmen darum sie zu bekommen. Die Rede ist von "Testimonials" oder einfach: glaubwürdige Erfahrungsberichte Ihrer Kunden über Ihr Angebot. Natürlich trennt sich auch hier die Spreu vom Weizen. Plumbe Werbebotschaften übermittelt von offensichtlich gefakter Kundschaft schrecken Websitebesucher eher ab, als dass Sie Interesse für das eigene Unternehmen auslösen. Deshalb dachten wir als besonders experimentierfreudige Marketingberatung, wir geben dem Ganzen noch ein würzigen webzwonulligem Beigeschmack. So entstanden nach ein paar Gesprächen, 8-10 Latte Machiatos und etlichen Probetakes mit unseren Mandanten die folgenden Video-Testimonials. Sie möchten andere Wege als Ihre Konkurrenz beschreiten und Ihren Usern Ihr Unternehmen einmal aus einer anderen Perspektive schmackhaft machen? Dann probieren Sie es aus! Unsere Mandanten waren jedenfalls begeistert, denn auch Sie konnten sich auf diesem Wege von Ihrer Schokoladenseite zeigen. Na dann, Video frei!

Ihr Sebastian Voss

 

 

 

Web 2.0 Für KMUs: Harry Flint - video powered by Metacafe

17. März 08

So nutzen Sie Video als PR-Instrument

Haben Sie schon daran gedacht, Ihre herkömmliche Pressearbeit durch Bewegtbilder, sprich Videos, lebendiger und auch greifbarer zu machen nein? Dann sollten Sie das in den Zeiten von YouTube & Co. schleunigst nachholen! Denken Sie doch nur mal bitte an Ihre zukünftigen Marketingberater20_filmklappePressekonferenzen. Wie wäre es denn, wenn Sie hier statt nur eine virtuelle Pressemappe ins Netz zu stellen, gleich einen Webcast mit dazu liefern. So haben auch Journalisten, die Ihren Termin verpasst haben, die Gelegenheit nachträglich über die neuesten Geschehnisse in Ihrem Unternehmen zu berichten. Um den allgemeinen Senderadius Ihrer Videobotschaft zu erhöhen, rate ich Ihnen darüber hinaus die hochfrequentierten Videoportale, wie z.B. youtube, sevenload, metacafe sowie businessworld zur breiten Streuung zu nutzen. Denn wie auch Weblogs, Foren und Social Networks für die journalistische Recherche genutzt werden, geraten auch zunehmend gängige Videoplattformen unter den Mauszeiger des Redakteurs. Also seien Sie auch hier präsent mit Ihrem Videoclip! Andererseits haben Sie die Möglichkeit Ihre eigene WebTV-Sendung ins Leben zu rufen. In regelmäßigen Abständen informieren Sie Ihre Zuschauer über Neuigkeiten, Trends, Tipps und Wissenswertes aus Ihrem Hause. Und das über einen Videopodcast, den Sie sowohl auf Ihrer Firmenwebsite, als auch auf beliebten Medienportalen wie itunes, podcast.de oder podster.de via RSS-Feed bereitstellen. Hiermit bieten Sie mit Ihrer Sendung nicht nur reichlich Futter für interessierte Journalisten, sondern erhalten auch Zutritt in Büros und Wohnzimmer potenzieller Kunden, die dadurch ein innovatives und facettenreiches Bild von Ihrem Unternehmen bekommen. Sie merken, in punkto Vielfalt und Anwendungsmöglichkeiten sind keine Grenzen gesetzt. Doch bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten beginnen, sollten Sie einige wichtige Regeln beherzigen, damit Ihr Video-Ereignis ein echter Hingucker wird und letztlich Ihr Corporate Image nachhaltig verbessert.

 

Wer dreht?

Selbstverständlich hat sich jeder von uns schon einmal als Hobbyfilmer im Urlaub versucht und damit mehr als befriedigende Ergebnisse erzielt. Doch in Ihren planerischen Überlegungen für Ihren Unternehmens-Clip, sollten Sie gleich zu Anfang mit einbeziehen, wer für diese Aufgabe infrage kommt. Das richtet sich natürlich immer ganz nach dem Anspruch Ihrer Firma und dem Budget, das Sie ausgeben möchten. Ich rate Ihnen zu Beginn mit einem Testballon zu starten. Möglicherweise befindet sich in Ihren Reihen ein Mitarbeiter, der im Umgang mit der Kamera geübt ist. Erkundigen Sie sich und schicken Sie eine Rundmail an Ihre Mitarbeiter, um den potenziellen Kandidaten ausfindig zu machen. Kein Glück bei der Suche gehabt? Googeln Sie im Internet nach einem Freiberufler oder Filmstudent. Das Angebot ist groß und die Preise für diese Dienstleistung variieren stark – ein Vergleich lohnt sich in jedem Fall!


 

Welches Sendeformat?

Spätestens jetzt müssen Sie sich die Frage stellen: Wie soll mein Clip dramaturgisch beschaffen sein? Möchte ich ein reines Interviewformat, ein komplett moderiertes oder gar einen Mix aus beidem, wie Sie es z.B. von der Tagesschau oder dem Sat1-Morgenmagazin kennen. Bei einer Pressekonferenz hat sich der Formatmix aus An- und Abmoderation und dem eingebetteten Hauptteil bewährt. Die eigene Sendung sollten Sie möglichst abwechlungsreich gestalten, damit Sie dynamisch und nicht monoton wirkt. Denn keiner ist schneller dazu geneigt weg zu zappen als der eilige User im Netz.


 

Wer steht vor der Kamera?

 

Den Auftritt im Rampenlicht sollten Sie demjenigen überlassen, der über einen rhetorisch festen Stand verfügt, sich vor laufenden Kameras nicht fürchtet und ein improvisatorisches Talent besitzt. Denn nicht immer verläuft ein Interview, wie man es gerne hätte. Achten Sie bei der Besetzung des Interviewers und des Moderators auch unbedingt darauf, dass diese Positionen sich nicht ständig wechseln. Abwechslung ist immerhin der Feind der Langeweile, aber nicht dann, wenn das Publikum eine Beziehung zur Sendung und dem Moderator aufbauen soll.


 

Wie bereiten Sie vor?

Sie möchten einen Geschäftspartner oder einen Kunden zu einem bestimmten Thema interviewen? Kein Problem. Erleichtern Sie Ihrem Gesprächspartner die Vorbereitung und senden Sie ihm die Fragen vorab per E-Mail. Hiermit verhindern Sie Patzer oder lückenhaft beantwortete Fragen während des Interviews. Unterbrechungen und erneute Anläufe der Aufnahmen können so vorgebeugt werden. Um mit Ihrer Sendung auch juristisch mit weißer Weste dazustehen, sollten Sie mit einer „schriftlichen Vereinbarung über die Verwertung von Bild- und Tonbeiträgen“ auf Nummer sicher gehen. Durch seine Unterschrift, erklärt der Interviewte sich bereit, seine Rechte auf das Bandmaterial an Sie abzutreten. Somit können Sie frei über Ihren Clip verfügen und ihn auf den verschiedensten Plattformen ausstrahlen  - ohne sich dabei kalte Füße zu holen! Ich empfehle Ihnen, das Dokument Ihrem Gesprächspartner gleich zusammen mit den Interviewfragen zuzusenden. Sie schlagen damit zwei Fliegen mit einer Klappe und verhindern Zeitverzögerungen bei der

Ausstrahlung.

 

Wie bereiten Sie nach?

Sie haben den Film im Kasten, prima! Jetzt muss er nur noch hübsch verpackt werden! In der so genannten Postproduktion wird das Filmmaterial in ein digitales Format umgewandelt, wie z.B. mp4 oder wmv. Die verwertbaren Sequenzen werden von den unglücklichen getrennt und bekommen einen passenden Soundteppich spendiert. Die einzelnen Szenen werden mit Übergängen aufgepeppt und mit einem An- und Abspann bekleidet. Als Disziplin Ihres Kommunikations-Mix, sollte sich der Clip gleichfalls an Ihrer Corporate Identity orientieren, d. h. Untertitelboxen werden in Hausfarbe eingefärbt und der Screen mit Firmenlogo versehen. Um bei Ihren Zuschauern auch einen auditiven und visuellen Erinnerungseffekt zu erzielen, empfehle ich Ihnen ein gut aufgemachtes Intro als Widererkennungsmerkmal entwickeln zu lassen. Jenes ist vergleichbar mit einer guten Visitenkarte. Deshalb sollten Sie hier weder Mühe noch kosten scheuen und diesen Part zusammen mit der Postproduktion in professionelle Hände geben.


Ein gelungenes Beispiel für einen Video-Podcast, gibt das Betriebsfernsehen von Arcelor Bremen.  Bestens geeignet, um sich ein paar Denkanstöße zu holen! Wenn Sie parallel
dazu auch noch Produktvideos drehen möchten, um jenen Bekanntheitsgrad zu erhöhen, empfehle ich Ihnen meinen Artikel "So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web" einmal querzulesen!

Ihr Sebastian Voss

22. Februar 08

So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web

Sie möchten sich mit Ihrem eigenen Werbevideo im Internet präsentieren? Nichts leichter als das! Dann möchte Ihnen bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten loslegen, noch ein paar Tipps ans Herz legen.


1. Thema

Im ersten Schritt überlegen Sie genau, welche Botschaft Sie an Ihre Zielgruppe aussenden möchten? Hier stellen Sie sich folgende Fragen: Mit welchem Thema spreche ich meine potentiellen Kunden am besten an? In welche Situation (komisch, spannend, aktionsreich, provokant, erotisch, überraschend, niedlich) lässt sich mein Angebot am geschicktesten verpacken? Brainstormen Sie doch dazu einfach mal mit Ihrem gesamten Team, um auf unterschiedliche Ansätze zu gelangen. Zusätzlich rate ich Ihnen, sich Anregungen auf den Videoplattformen zu holen, auf die Sie es letzlich anlegen: Sevenload, Youtube, Myvideo oder Google. Versuchen Sie auch externe Querdenker aus dem Social Web mit einzubeziehen, indem Sie Ihre Idee, gemäß dem Motto: Zusammen geht´s besser, auf BrainR posten. So kommen Sie möglicherweise schneller zu ausgefallen Anregungen, die bestenfalls über eine hohes Maß an Viralpotenzial verfügen. Ein Versuch ist es allemal wert, Sie haben ja nichts zu verlieren!


2. Teaser

Beginnen Sie schon am Anfang des Spots mit einem Einstieg, der neugierig macht und Ihre Zuschauer förmlich in den Film mithineinzieht, so dass es für ihn kein Entrinnen mehr gibt. Als erfolgreiche Teasersprüche haben sich bewährt, wie: Sie wollten immer schon wissen wie, ...? Was würden Sie sagen, wenn IHR PRODUKT es schafft ...? Gleich erfahren Sie, was sich hinter IHR ANGEBOT verbürgt? Nach 40 Sekunden, sind Sie nicht mehr derselbe, der Sie vorher waren? Sind Sie bereit, für eine wirklich ungewöhnliche Erfahrung? Spätestens jetzt sollten Sie abschalten! Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt? Wir glauben nicht, dass Sie sich das hier anschauen sollten! Sehen Sie, es gibt eine Fülle von Einstiegssätzen, an denen viele User garantiert nicht vorbeischauen können.


3. Mehrwert

Im Laufe des Spots, sollten Sie wie in allen werblichen Mitteln, Ihren Kundennutzen klar und deutlich in den Vordergrund stellen. Tun Sie das nicht innerhalb der angepeilten 40 Sekunden Sendezeit (empfohlene Länge für einen Spot auf Videoportalen) waren Ihre ganzen filmtechnischen Bemühungen für die Katz. Anstatt das Bedürfnis für Ihr Produkt beim Konsumenten zu wecken, sorgen Sie lediglich für unterhaltsame Abwechslung beim Feierabendsurfen. Beispiel: Ihr Produkt spricht den Do-it-yourselfer an oder ist ausgesprochen erklärungsbedürftig? Wie wär´s mit einem Praxisvideo, indem Sie die die wichtigsten Handgriffe oder Fuktionen erläutern. Noch besser: Sie stellen Ihre Kunden ins Kameralicht. Das wirkt zum einen glaubwürdiger, zum anderen erhöht es die Loyalität zu Ihrem Unternehmen. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Bevor ich´s vergesse: Achten Sie bei der all der Begeisterung für Ihr Werk, dass Ihr Video nicht kommerziell wirkt. Denn nicht hassen User mehr, als verdeckte Reklamespots. Mit denen werden Sie bereits tagtäglich im Privatfernsehen gegeißelt.


4. Dramaturgie

Wie nach dem allseits bekannten Nachrichtenschema, gehört das Wesentliche an den Anfang Ihres Videos. Klinkt sich der User mitten im Film aus, muss er das Kernthema bereits aufgesogen haben. Vernetzen Sie ihn spätestens jetzt mit Ihrem wichtigsten Kommunikationsmedium, indem Sie gleich zu Beginn und am Ende einen Link zu Ihrer Website oder Landingpage platzieren. Blenden Sie diesen mindestens 4 Sekunden ein - sonst wird er nicht wahrgenommen. Ein passender Soundteppich inkl. Jingle sollte ebenfalls zu Ihrer Selbstproduktion gehören. Am gekonntesten wäre natürlich ein individuelles Stück vom Sounddesigner komponieren zu lassen, aber wenn Sie zunächst das Budget eher flacher halten möchten, werden Sie auch auf kostenlosen Soundportalen fündig. Unbekannte Musiker bieten hier ihre Melodien unter der sogenannten Creative Common Licence an.

Jetzt sind Sie erstmal mit dem wichtigsten Handwerkszeug für Ihren ersten Werbespot gerüstet! Sollten noch Fragen auftauchen, wissen Sie ja wo Sie mich finden! Ein geruhsames Wochenende, Ihr Sebastian Voss

 

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