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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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Virales Marketing

22. Juni 08

Der Affe ist los

Den Start in die neue Woche möchte Ihnen heute mit einem originellen und recht publikumswirksamen Viral Filmchen versüßen und demonstriere Ihnen gleich auf diesem Wege, was Affen und Schokolade gemeinsam haben können. Der Hintergrund: Der englische Süßwarenhersteller Cadbury suchte zu Zeiten der Rugbymeisterschaft 2007 ein Werbemethode um den Absatz seiner Dairy Milk Chocolate zu pushen. Was tat das Unternehmen? Es engagierte eine Londoner Werbeagentur, die ihm einen musikalischen Gorilla kreiierte und diesen auf dieser schrillen Mikrosite gekonnt in Szene setze. Das Video wurde via YouTube bis heute rund 2.379.394 Mio. mal abgerufen und erhielt satte 3.366 Kommentare. Sie lachen, aber Cadbury freut sich über gesteigerte Markensympathie und Dauerberichterstattung quer durch alle Medien. Manchmal muss der Unternehmer halt unkoventionelle Wege beschreiten, um seine angesteuerten Ziele zu erreichen.

In diesem Sinne, Ihr Sebastian Voss

10. April 08

Podcast Episode 7: Alternate Reality Games

Besser zu spät als nie, dachte ich mir bei meiner aktuellen Podcast-Episode, die von mir mit einer kleinen aber unwesentlich Verspätung heute Mittag in die Podosphäre geschossen wurde. Patrick Möller von den VM-People hat sich gerade erst vor einer Stunde von mir in meinen Bürostudios verabschiedet. Aber das Warten hat sich für Sie bestimmt gelohnt. Denn in meiner heutigen Folge beschäftigten sich Patrick und ich mit dem spannenden Thema "Alternate Reality Games". Einer engen spielerischen Verwandten des Viral Marketings. Hierbei wird ein Potpourri aus virtuellem und realitätnahem Rollenspiel genutzt, um die Zielgruppe direkt in einen Event hineinzuziehen. Das Ziel ganz offentlich: Den Bekanntheitsgrad für ein Produkt sprungartig aufzubauen und aktive Botschafter für seine Marke zu generieren. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, lassen Sie sich überraschen und hören Sie rein. Ihr Sebastian Voss

08. Februar 08

Frontal viral: Heimwerker-Spot eindeutig zweideutig

Auf Andreas Gerads´ Weblog EASN, habe ich ein virales Video des Heimwerker-Portals machdudas.de ausgekramt, das ich Ihnen keinenfalls vorenthalten möchte. Zielgruppe eindeutig: Männliches Geschlecht. Nur bleibt die Frage offen: was hält das zarte Geschlecht von dem Streifen? Bekanntlich gehört Frau ja meistens zu der Klientel, die handwerkliche Dienstleistungen in Anspruch nehmen. Aber diese Tatsache stand bei Planung und Produktion des Spots scheinbar nicht zur Debatte. Trotzdem lohnenswert anzuschauen. Vorhang auf, Film ab! Ihr Sebastian Voss

03. Februar 08

Gratis-E-Book: New Rules of Viral Marketing

Gerade habe ich mal wieder Zeit gefunden, meine RSS-Feeds durchzustöbern und bin auch gleich bei Daniel Gaßmair`s Blog viralandbuzzmarketing.de, auf mein Fundstück der Woche gestoßen. David Meermann Scott, der Autor des brillanten Buches `New Rules of Marketing´, bietet ab sofort das Pendant New Rules of Viral Marketing zum Gratis-Download an. Wenn Sie mich fragen: unbedingt lesen! Hier erfahren Sie unter anderem wie ein E-Book von Ihnen beschaffen sein sollte, das es sich im Netz in Windeseile verbreitet. Oder wie man sein selbstgedrehtes Video auf YouTube am geschicktesten vermarktet! Ich denke, Ihr Lesestoff ist fürs Wochenende gesichert! Machen´s Sie´s gut! Ihr Sebastian Voss

23. Januar 08

Viral Marketing Praxis (3): Die 4 goldenen Ansteckungsfaktoren

Virales Marketing birgt ein enormes Verbreitungspotenzial, um Ihre Zielgruppe mit Ihrer Werbebotschaft anzustecken. Doch um Ihre geplante Epidemie nicht zu einem kümmerlichen Niesreiz werden zu lassen, sollte Ihr Überträger die eine oder/und andere der folgenden Grundvoraussetzungen erfüllen:

Bieten Sie einen hohen Entertainmentfaktor
Ihre Botschaft sollte Ihren Empfängern Spaß machen! Wie wär´s denn mit einem witzigen Produktvideo oder einem Mini-Game? Achten Sie bitte hier bei der Gestaltung unbedingt auf Ihr Corporate Design, um keinen Vampir-Effekt zu erhalten. Als Beispiel sei hier der Klassiker "Moorhun" genannt, der zwar tausendfach heruntergeladen wurde, aber sich keiner der Spieler an den Herausgeber, das Wiskeylabel Johnny Walker erinnern konnte - Werbewirkung verspielt! So bietet Mc Donald´s z. B. aktuell mit www.huettengaudi.de eine Mikro-Plattform an, auf der User ihr Foto auf eine lustige Lederhosenfigur hochladen können und durch das Weiterversenden an ihre Freunde und Bekannte, begehrte Preise abstauben können.

Bieten Sie einen hohen Nutzwert
Sie haben eine e-Book oder einen Leitfaden verfasst, der Ihrer Zielgruppe höchstwahrscheinlich einen großen Mehrwert verschafft. Dann nicht´s wie online damit. Stellen Sie dieses auf Ihre Homepage, versenden Sie es an Ihre Bekannte, Geschäftspartner und einflussreiche Multiplikatoren aus Ihrer Branche (z. B. Blogger, Journalisten usw.) Darüber hinaus beschleunigen Sie die Ansteckung Ihres Nutzwertviruses durch eine zusätzliche Pressemitteilung via kostenlose Presseverteiler-Services.

Bieten Sie Ihr Gimmick kostenlos oder sehr günstig an

Gerade im Internet stellen kostenpflichte Angebote eine große Hemmschwelle für User dar. Deshalb mein Tipp: Versuchen Sie zumindest zu Beginn Ihrer Kampagne Ihr Produkt kostenlos zur Verfügung zu stellen, um Interessierte Kunden einzufangen. Später können Sie dieses immer noch als kostenpflichtige erweiterte Variante ausbauen. Siehe web.de und gmx.de & Co.

Bieten Sie kinderleichte Übermittlungswege

Achten Sie beim Entwickeln Ihrer Viren auf leichte Übertragbarkeit. So sollte im Falle eines E-Book das PDF-Dokument nicht allzu groß ausfallen und Ihr Mini-Game mit einer Send-a-friend zum schnellen Weiterempfehlen ausgestattet sein. Bedenken Sie bitte immer: Internetuser sind kurzweillig, äußerst sprunghaft und haben erst recht keine Zeit sich mit umständlichen Bedienungsabläufen auseinanderzusetzen.

Eng am Thema anliegend, möchte ich Ihnen abschließend kurz einen spritzigen Audio-Spot mit garantiertem Viraleffekt vorstellen, den ich bei Youtube gesichtet habe und der bereits knapp 2.200 User erfreuen durfte. Hierbei sei in den Raum gestellt, ob dieser absichtlich von Air Berlin initiiert worden ist. Was denken Sie? Kommentare wie immer willkommen! Ihr Sebastian Voss

20. Oktober 07

Viral Marketing auf Schwäbisch

(Eigentlich) wollte ich heute meinen freien Tag genießen - kein PC, Internet, Youtube, Flickr, Netvibes usw. Schwierig ist es manchmal sich daran zu halten! Besonders, wenn einem ein schicker Ebay-Viral Marketing Spot von einem Kollegen postwendend zugestellt wird. Gute Unterhaltung!

15. Oktober 07

Viral Marketing Praxis (2): Beschleunigen Sie die Ansteckung

In meinem letzten Beitrag haben Sie erfahren, wo Sie auf Ihre potentiellen Unternehmensbotschafter treffen können - und das muss nicht immer im Web passieren! Heute konzentrieren wir uns auf die Infizierung des Wirtes mit Ihrer Nachricht. Hierzu zwei wirksame Ansteckungsmethoden, die den Prozess insgesamt beschleunigen werden.


Coupons_marketingberater_20_6 Der Klassiker: Gib-es-weiter-Karten und Coupons

Zwei gute alte Verkaufsförderungsinstrumente, die sich äußerst effektiv für die Mund-zu-Mund-Propanda einsetzen lassen. So haben wir gerade erst vor kurzem ein Mailing in Verbindung mit einem Coupon an Bestandskunden zu einem Aktionstag versandt - mit folgendem Tenor: "Bringen Sie eine gute Bekannte mit und Sie erhalten  am Aktionstag beide die Behandlung zum halben Preis" Deshalb war ich auch überhaupt nicht überrascht, dass viele einzelne Damen jetzt als Zweier-Teams anmarschierten. Aber auch die Gib-es-weiter -Karten eignen sich vorzüglich um "versteckte" Meinungsführer zu erreichen.

Mein Tipp: Legen Sie drei bis vier Empfehlungskarten Ihrem nächsten Kundenmailing bei und Sie erreichen garantiert einen Multiplikator, da der Empfänger diese in seinem sozialen Netzwerk weiterreichen wird.


Die Geschenkaktion

Jeder kennt sie, jeder liebt sie - besonders das weibliche Geschlecht - die netten Propagandistinnen mit ihren Produktpröbchen im Supermarkt, Kaufhaus oder Drogerie. Alles Produkte des täglichen Bedarfs, die durch ihre Beschaffenheit per se nicht unbedingt einen hohen viralen Effekt aufweisen. Falls Sie diese Art von Produkte aus dem Niedrigpreissektor vertreiben - lässt sich mit einem kleinen Trick, daraus vielleicht trotzdem eine kleine Empfehlungslawine auslösen!

Mein Tipp: Lassen Sie durch ihre Propagandistin kostenlos Produkte am Stand verteilen. Und zwar nur an diejenigen, die von sich aus zwei Bekannte nennen, die auch gern das kostenlos erhalten möchten. Zusammen mit der Propagandistin werden sofort an Ort und Stelle zwei Produkte als Geschenk verpackt. Um dem Ganzen noch eine persönliche Note zu verleihen, versieht die Versenderin das Päckchen mit einer hangeschrieben Notiz an ihre zwei Freundinnen. Viraler Effekt garantiert!

Ihr Sebastian Voss

08. Oktober 07

Viral Marketing Praxis (1): So treffen Sie auf Ihre Unternehmensbotschafter

Jeder kennt sie, die kleinen lustigen Videos, Powerpoint-Präsentationen oder Bürozockereien wie das Moorhuhn, die nicht nur ziellos durch das Web geistern, sondern vereinzelt auch schon mal von den Massenmedien aufgegriffen werden. Im Grunde genommen sind dies alles Kommunikationsbotschaften, die den Versender Biohazard_4 aufgrund ihrer emotionalen Aufladung veranlassten,  diese an viele weitere Personen aus seinem sozialen Netzwerk zu versenden. Somit kam es wie bei einem biologischen Grippevirus zu einer weitverbreiteten Epidemie. Doch wie lässt sich dieser Effekt für Ihr Unternehmen geschickt nutzen? In meinen nächsten Beiträgen, möchte ich näher auf dieses Phänomen eingehen und Ihnen Mittel und Wege demonstrieren, wie Sie vom Instrument "virales Marketing" Gebrauch machen können. Die Formel ist denkbar einfach: Sie infizieren die "richtigen" Wirte mit Ihrer "ansteckenden" Botschaft. Mit "richtig" meine ich natürlich DIE Multiplikatoren, die über zahlreiche soziale Kontakte verfügen und in ihrem Netzwerk bereits etabliert sind. Wenn wir das Internet mit seinen zahlreichen Web 2.0-Plattformen wie: Blogs, Communities, Diskussionsforen zunächst einmal außen vor lassen, treffen Sie unter anderen hier auf Ihre "Unternehmensbotschafter".

Auf Fachmessen 
Ein typischer Sammelort für Multiplikatoren sind Fachmessen. Hier sind es meist Diejenigen, die sich nach der neuesten Ausführung Ihres Produktes erkundigen, Ihren Newsletter abonniert haben und Ihren Verkäufern Löcher in den Bauch fragen. Nutzen Sie die Gelegenheit und weisen Sie Ihr Messepersonal rechtzeitig darauf hin, diesen Interessenten besonderes Informationsmaterial bei Produktneueinführungen zu kommen zu lassen. So haben Sie gleich Name und E-Mail-Adresse, um sie als erste bei Firmenneuigkeiten zu berücksichtigen (Einwilligung einholen!). Daher vergessen Sie bitte auch nicht, den Interessenten mit den gewonnenen Informationen und einem besonderen Verweis "Multiplilkator Produkt XY" in Ihrer Datenbank zu speichern.


An der Kundenhotline
Das Gleiche gilt bei Anrufen über Ihre Hotline. Meist stellen hier versierte Meinungsführer Fragen, die nicht gleich auf Anhieb beantwortet werden können. Am cleversten ist es, Name und Rückrufnummer des Anrufenden zu notieren und ihm mitzuteilen, dass sich in Kürze ein fachkundiger Berater melden wird. (Mit "in Kürze" meine ich binnen 24 Stunden - sonst geht der Schuss nach hinten los!) Kann dieser dann im anschließenden Gespräch den Wissensdurst (hoffentlich) löschen, haben Sie möglicherweise einen weiteren Botschafter für Ihr Unternehmen gefunden!

Und? Hatten Sie an diese typischen Szenarien gedacht? Nicht? Dann liegt es jetzt an Ihnen, in nächster Zeit hier mehr Obacht zu geben. In meinem nächsten Posting, zeige ich Ihnen dann wie man mit ein paar simplen Maßnahmen aktiv auf Multiplikatoren-Jagd geht. Einen produktiven Start in die Woche!

Sebastian Voss


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