Web 2.0

13. Oktober 08

Podcast-Interview: OleOle - Das Social Network für Fußballfans

Logoole

Nun habe ich es endlich wieder geschafft eine weitere Folge meines Podcasts in die Podosphäre zu jagen. Diesmal interviewe ich Tom Kuhr, Chief Marketing Officer bei OleOle.com. Der Name verheißt schon, das das Ganze in Richtung Fußball driftet - und hierbei liegt man goldrichtig! OleOle ist eine internationale Fußball-Community mit zahlreichen Web 2.0-Features, wie z.b. Podcasts, Webcasts, Blogs etc. pp. In dem 14 minütigen Interview dreht sich alles über Features & Benefits, Mediamix, Corporate Evangelists, Word-of-Mouth und die Einstellung zum klassischen Online-Marketing bzw. PR. Aber was soll ich weiter tippen, hört doch einfach selbst rein! Viel Spaß!

24. September 08

Get your Guide - Als Reisender den Heimvorteil nutzen

Es gibt unzählige Reiseplattformen im Netz, auf denen man sich als Urlaubsreifer Tipps und Empfehlungen von anderen Usern über Hotel und Reiseorte einholen kann. Mitunter sind diese auch gleich mit den Hotels vernetzt, so dass die Buchung nur einen Klick weit entfernt ist. Hier möchte aber das Portal Get Your Guide noch einen frischen Pfad betreten. Seine Intension in einem Satz: Ortsfremde mit Einheimischen zusammenführen und auf der Plattform miteinander vernetzen. Spannendes Konzept, deshalb hinterher gleich das Interview mit Geschäftsführer Johannes Reck, der mich vor ein paar Tagen zu sich geführt hat.

1. Welchen Zweck erfüllt Ihre Plattform? Wer trifft sich hier?
GetYourGuide verbindet Reisende mit lokalen Reiseführern und Anbietern von Freizeitaktivitäten. Anbieter können Ihren Service auf unsere Plattform hochschalten und Kunden können diese Freizeitaktivitäten finden, buchen und anschliessend bewerten. Dabei kann von einem konventionellen Stadtrundgang bis hin zu Fallschirmspringen jede erdenkliche Freizeitaktivität angeboten werden.

2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern - was macht Sie einzigartig?
Ganz nach dem Web 2.0 Prinzip kann jeder legitime Anbieter eine Tour oder Freizeitaktivität auf GetYourGuide hochschalten. Dadurch bietet sich dem Kunden eine grosse Vielfalt an Freizeit- und Urlaubsaktivitäten. Der Kunde kann Vergleiche anhand von Preis und Kundenbewertungen durchführen. Wir
bieten keine Flug- oder Hotelbuchungen an und legen den Fokus klar auf Touren und Freizeitaktivitäten, also nur Sachen, die Spass machen. Service Anbieter profitieren von der Logistik und dem Marketing von
GetYourGuide.

3. Wann wurde Ihre Plattform gegründet und wie viele Mitglieder hat
sie jetzt? GetYourGuide.com wurde im Juni 2008 der Öffentlichkeit zugängig gemacht und hat bisher ca. 60 aktive Anbieter und an die 300 Aktivitäten und Touren, vorrangig in Europa und China.

4. Welches Unternehmen steckt dahinter?
Hinter der Website steht die im Januar 2008 gegründete GetYourGuide GmbH mit Sitz in Zürich. Wir sind auch ein Technologie Spinoff der Universität ETH Zürich.

5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem
Kommunikations-Mix ein?

Wir planen den Schwerpunkt auf SEO und Werbung in Suchmachinen und deren content networks zu setzen. Touren können in Zukunft mit Youtube Videos angereichert werden. Über unseren Blog versuchen wir unseren Beitrag zum Dialog in der Reise Blogsphäre zu leisten. Ausserdem wollen wir durch Marketing Events die Aufmerksamkeit der Medien in verschiedenen Ländern auf uns lenken. Ein derartiger Event wird zum Beispiel Mitte September in der Schweiz gestartet. Wir haben auch Kooperationen mitkomplementären Reisewebsites und –communities ins Auge gefasst.

6. Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation
in den nächsten Jahren verändern?

Social media wird eine noch grössere Rolle einnehmen. Zu einem gewissen Grad sehen wir dies bereits durch virale Marketingaktionen auf YouTube oder Blogkampagnen, aber durch Plattformen wie Facebook wird  social advertising in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen. Auch haben Blogs noch viel Potential zu wachsen. Professionelle Blogs in den USA wie TechCrunch oder Arstechnica zeigen wie dieser Weg begangen werden kann. Im Grunde ist social advertising nichts anderes als Mund
zu Mund Propaganda, wie bekannt die wirksamste Form von Marketing. Sollten Plattformen wie Facebook es schaffen diese Mund zu Mund Propaganda authentisch auf das Internet darzustellen und sollten Firmen social advertising systematischer angehen, wird dies ein wichtiger Trend werden. Bereits jetzt setzen einige Firmen auf Blogs, Twitter und YouTube Videos. Wichtige Fragen hinter effizientem Marketing sind ja “Wie erreiche ich ein möglichst grosses Zielpublikum mit dem kleinst möglichen Aufwand” und “Wie bringe ich diese Leute dazu mein Produkt zu kaufen”. Ein Schritt in diese Richtung war das Aufkommen von gezielter Internet Werbung, vor allem in Suchmaschinen, wo Werbung mit Kaufintention abgestimmt wird. Die Erweiterung durch eine soziale Komponente ist daher ein logischer Schritt wie man
das gewünschte Zielpublikum noch gezielter und wirksamer erreichen kann.

16. September 08

OMD, ich komme!

Ein kleinen Short-Post will ich heute Abend noch quasi in eigener Sache loswerden. Beide OMD-Messetage bin ich sozusagen unter der Fahne von Sevenload unterwegs.

Meine Mission: Das OMD-WebTV zu moderieren.

Meine Instrumente: Meine Klappe, ein Sevenload-Kamerateam und eine lange Liste von Gesprächspartnern, die bereits feststehen. Z. B: Christian Clawien von Mister Wong, Alexander Wunschel der Podpimp, Jörg Blumtritt von der AGSM oder auch der Tagesthemen-Moderator Ulrich Wickert. Wenn Ihr auch noch etwas zu sagen habt zu den Themen üblichen verdächtigen Buzzwords wie Social Media, Web 2.0, Online Marketing oder Advertising 2.0, bitte gern. Möglichweise lässt sich der enge Terminplan noch ein bissl ausreizen. Wenn Ihr mutig seid, besucht mich doch einfach auf dem Sevenload Stand 11g23. Wir sehen uns! (Oder auch nicht) ;-)

03. September 08

alles-marketing oder was?

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Nein, liebe Leser, ich muss euch enttäuschen, es folgt kein Bericht über Googles Neugeborenes - Chrome. Das kann man heute Morgen an vielen anderen Orten in der Blogosphäre nachlesen. Außerdem möchte ich meinen Blog nicht zu sehr in die Techie-Richtung drängen. Wir konzentrieren uns lieber wieder aufs gute alte Marketing, genauer gesagt auf eine neu gestarte Expertenplattform.

An Ort und Stelle sollen sich hier Marketer vereinen und gesammeltes Know-how bündeln. Der Web 2.0 Jüngling hört auf den Namen alles-marketing.de. Da ich wie immer schreibfaul bin und mir die Wortakrobatik in der Früh sparen wollte, schickte ich meine Fragen gestern an Ulrich Schober, den Geschäftsführer der contVenture GmbH.

Ihr habt euch bereits angelmeldet und hineingeschnuppert? Eure Feedback interessiert mich natürlich, nutzt die Kommentarfunktion! Over und Out.

1. Welchen Zweck erfüllt Ihre Plattform? Wer trifft sich hier?
Alle, die etwas mit Marketing zu tun haben oder sich dafür interessieren: Der Werbeprofi ebenso wie der Student oder Mittelstands-Unternehmer, der auf alles-marketing.de Antworten auf seine Fragen zum Thema oder einen Experten für sein Projekt finden kann. Die Plattform kombiniert Marktplatz-, Ausschreibungs- und Veröffentlichungsfunktionen mit Community-Funktionen.

2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern - was macht Sie einzigartig? (USP)
Besonders ist sicher der Mix aus user-generated content und redaktioneller Betreuung, einzigartig die Kostenfreiheit bei den Eintragungsmöglichkeiten im Vergleich zu anderen Communities und Auskunftsdiensten. Neben Networking- und Messaging-Funktionen wie man sie von anderen Communities kennt, stehen den Usern täglich aktuelle redaktionelle Nachrichten aus dem Bereich des
Marketing zur Verfügung, die sie kommentieren oder durch eigene Beiträge
ergänzen und erweitern können.

3. Welche Netzwerkfunktionen haben die Mitglieder?
Registrierte Nutzer können untereinander Kontakte knüpfen, ihren Lieblingsautor auf der Plattform abonnieren, sich persönliche Nachrichten zuschicken, Kommentare zu Einträgen abgeben, ihre Teilnahme an Events ankündigen und eigene einstellen.

4. Welches Unternehmen steckt dahinter?
Hinter alles-marketing.de steht die contVenture GmbH, eine Beratungs-, Entwicklungs- und Beteiligungsgesellschaft mit Sitz in Berlin.

5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?
Neben der klassischen Pressearbeit setzen wir auf One-to-One-Marketing und Networking im Web, Suchmaschinenmarketing sowie Suchmaschinenoptimierung. Weiterhin sind Guerilla Marketing-Aktionen und das Sponsoring Marketing-affiner Veranstaltungen geplant.

6. Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?
Die Ansprache von Zielgruppen wird stärker über mobile Endgeräte erfolgen. Klassische Medien wie das Fernsehen verlieren als Kommunikationskanal immer mehr an Bedeutung, da jüngere Generationen ihr Handy, Web-TV on demand, Games etc. zum Empfang von Werbebotschaften bevorzugen. Aus meiner Sicht wird Mobile Marketing zum Mainstream, aber erst wenn die mobilen Endgeräte den Anforderungen genügen, was selbst durch das iPhone bisher nur unzureichend gelöst ist. Länder wie Südkorea und Japan sind hier in der Entwicklung erheblich weiter. Dort sind mehr als 80% der Mobilfunknutzer aufgrund schneller UMTS-Verbindungen immer und überall online.

29. August 08

Marketingberater 2.0@Online Advertising Solutions

Wie in meiner letzten Podcastfolge angekündigt, starten wir nun im Rahmen meiner Social Media Webcast-Reihe die Serie "Online-Advertising: Chancen & Möglichkeiten für Werber und Publisher". Hier möchte ich jedesmal ein anderes Werbeformat vorstellen, das nach meiner Sicht ganz gute Chancen auf eine Monetarisierung mit sich bringt. In meinem ersten Interview diskutiere ich mit Max Moldenhauer von Online Advertising Solutions, der gleich zwei Dienste für seine Kunden bereithält. Diese unterscheiden sich nach Qualität des Contents und Reichweite der Publisher-Website. Captain Ad eignet sich hervorragend um fremde Videoinhalte, wie z.B. von YouTube, Sevenload & Co. zu monetarisieren. Spotrails hingegen spricht hier eher die Publisher an, die hochwertige, eigene Videoproduktionen veröffentlichen und bereits mit ihrer Webpräsenz über eine entsprechend hohe Seitenaufrufquote (PI) verfügen. Aber genug der Worte, lassen wir die Bewegtbilder sprechen!


Link: sevenload.com

27. August 08

Big Brother war gestern, heute kommt Nils!

Big Brother war eine Erfolgsgeschichte für sich: Ein Kassenknaller und eine Geldmaschine. Für Unternehmen wie Immobilienscout24, sorgte die Werbepartnerschaft mit dem Format für den großen Durchbruch in Sachen Bekanntheitsgrad auf der ganzen Linie (Marketingberater 2.0 Podcast, Folge 3 11/07). Jetzt hat sich das beliebte schwedische Möbelkaufhaus IKEA dieser Idee angenommen und daraus eine gelungenes Viral Marketing Aktiönchen daraus gestrickt.

Die Story ist schnell erzählt. Der Protagnist "Nils" sitzt in seinem unmöbilierten Zimmer. Ausgestattet mit dem Nötigsten: TV, PC und Videospielkonsole. Sein von der Marketingabeteilung vorgegebenes Missionsziel: Warten bis September. Nämlich ab dann ist der neue IKEA-Katalog in den Filialen erhältlich. Bis dahin hat Nils alle Zeit der Welt sich mit Leuten aus aller Welt via Telefon, Fax, E-Mail, Instant Messages und Twitter auszutauschen und die IKEA-Botschaft indirekt unters Volk zu mischen. Natürlich wird dieser Tag und Nacht von 2 Livecams beobachtet. Aber bitte wundert euch nicht, ab und zu kann es vorkommen, dass er den Raum verlässt und das Örtchen aufsucht. Hier genießt Nils im Gegensatz zum großen Bruder die gebührte Diskretion.

Ich finde die Idee schlichtweg genial. Nicht zuletzt durch die simple Umsetzung und den hohen Interaktionsgrad, der hier ein gigantisches Viral Potenzial freisetzen kann.

Was haltet Ihr von IKEAS Marketing-Offensive? Zeitgemäß und originell oder eher abgedroschen und dekadent?


 

26. August 08

Podcast Episode 11: Virtuelle Welten

In den letzten Jahren konnten viele Journalisten nicht genug von diesem Thema bekommen, momentan ist es wieder ein bißchen ruhiger um die "Virtuelle Welten" geworden. Global Player wie Adidas oder Tui investierten horrende Summen, um Ihre Werbekanäle in künstlichen Welten wie Second Live auszudehnen. Jedes Unternehmen, das etwas auf sich hielt, wollte demnach den Anschluss der digitalen Gründerbewegung nicht verschlafen und fing an Kampagnen lozustreten. Ob die angestrebten Marketingerfolge erreicht worden sind, sei erstmal dahingestellt.

Doch was mich besonders interessierte: wie schaut es zurzeit aus. Lohnt es sich für KMU Unternehmen hier und jetzt Geld in virtuelle Werbekampagnen zu pulvern? Wenn ja, welche Dinge sollte man als Marketingmensch beachten und wie könnten entsprechende Disziplinen aussehen, die bei seiner Zielgruppe die gewünschte "Action" auslösen? Dies und mehr verriet mir Oliver Gassner, Social Web Berater und erfahrener Web 3d Marketer in meiner aktuellen Podcast-Episode.

Wenn Ihr Appetit auf das Thema bekommen habt und euch hierzu einlesen möchtet, kann ich euch sein Buch zum zweiten Leben nur wärmstens empfehlen:


20. August 08

Marketingberater 2.0@VJJ

In einem meiner vergangenen Twitter-Botschaften hatte ich es bereits angekündet. Ich hatte einfach mal die fixe Idee als regelmäßiger Blogger und Pod- bzw. Webcaster einen Presseausweis zu beantragen. Durch einen Tipp von Sachar Kriwoj tat ich dies beim Verband Junger Journalisten Berlin-Brandenburg. Mit Erfolg: Eine Woche später hielt ich das Objekt meiner Begierde in meinen Händen.

Mein Fazit: Innovativer Verband, der die Zeichen der Zeit offensichtlich erkannt hat und die Arbeit von uns hart schuftenden Bloggern zu schätzen weiß. Dass der VJJ eine zeitgemäße Denke an den Tag legt, zeigt bereits die Website: Ein übersichtlich gehaltener Weblog ohne Schnörkel und überflüssigem Blabla. Der Ausstatter des entsprechenden webzwonulligem Rüstzeugs ist Jörg Wachsmuth. Diesen befragte ich im folgenden Webcast, was er über den Medienwandel denkt und wie die moderne Ausrichtung des VJJ bei den Mitgliedern ankommt. Gute Unterhaltung!

Link: sevenload.com

14. August 08

Marketingberater 2.0 @Bündnis 90/ Die Grünen

Ein jeder Early Adopter ist mittlerweile über die unterschiedlichsten Kanäle erreichbar. Dazu zählen Instant Messengerdienste wie Skype, die Mail-Systeme der Communities Facebook, Xing & Co. oder aber über den schrillen Mikrobloging-Dienst Twitter. Bei Letzterem, freute ich mich kürzlich über einen neuen Follower (auf neudeutsch: Leser) der eine bekannte deutsche Partei vertritt - nämlich keine geringere als Bündnis 90/ Die Grünen. Ich zögerte in dem Fall nicht, zum analogen Telefonhörer zu greifen und mit Robert Heinrich, Leiter der Öffentlichkeitsarbeit und zuständig für Social Media Aktivitäten bei den Grünen, einen Interviewtermin für den nächsten Social Media Webcast zu vereinbaren. Gesagt getan. In der Bundesgeschäftsstelle in Berlin-Mitte, verriet er uns einiges über digitale Parteifeldzüge, Erfolgserlebnisse und Trends in Politik 2.0. Wer hier nicht hinsieht, ist selber schuld!

Link: sevenload.com

05. August 08

Geld verdienen mit Web 2.0

Bevor ich in mein heutiges Posting einsteige, möchte ich noch zwei Nachträge loswerden. Wenn ihr es nicht schon längst mitbekommen habt, senden wir den Social Media Webcast ab sofort als eigenes Sendeformat auf Sevenload.de. Die Vorteile liegen klar auf der Hand: Eine größere Reichweite auf einem der größten deutschsprachigen Videoportale, sowie herrliche Möglichkeiten zur Präsentation der eigenen Produktion.

Des Weiteren danke ich Andreas Kemper,der mich auf sein deutschsprachiges Literaturverzeichnis auf Knol hingewiesen hat. Denn wie Ihr wisst, ist Knol momentan lediglich in englischer Sprache verfügbar. Wenn Ihr dort also schon einen Fachbeitrag verfasst und veröffentlicht habt, könnt Ihr diesen á la Wikipedia hier eintragen und verlinken. Auch neue Kategorien können dort angelegt werden. Dann mal los!

Jetzt aber nun zum Kern meines Beitrages. Überall sprießen neue, bunte und spannende Plattformen aus dem virtuellen Boden. Dem Nutzer werden viellerlei Möglichkeiten zum Informationsaustausch, zum Teilen und zum Vernetzen angeboten. Alles schön und gut, doch die Frage die sich vielfach stellt: Wie erfolgt ihr ein Rückfluss des investierten Kapitals an den Plattformbetreiber und potentielle Risikokapitalgeber. Im Allgemeinen existieren folgende Basismethoden, um Web-Projekte zu monetarisieren, ganz gleich ob sich hierbei um ein Social Network wie Xing oder Facebook handelt oder um einen VoIP-Service wie Skype.

Werbung
StudiVZ tut es, Facebook macht es, Xing probiert es auch: Kontextbasierte Werbung. Das heißt, das Mitglied bekommt nur die Anzeigen präsentiert, die es wirklich interessiert. Kein Problem, dank der teilweise sehr aufschlussreichen Profilangaben der Nutzer. Aufgrund der hohen Initalisierungskosten, die
diese Werbeform für sich beansprucht, nutzen eine Reihe von Startups Alternativen, um Geld in die  Kriegskassen zu spülen. Das Google´s AdSense Werbenetzwerk, mit seinen unaudringlichen Textanzeigen, sind hier ein guter Einstieg um erste (wenn auch nur geringe) Einnahmen durch Online-Werbung zu erzielen.

Mitgliedsgebühren
Hat der Dienst eine kritische Masse von Mitgliedern erreicht, kann ein Mitgliedsbeitrag erhoben werden, der dann quartalsweise, halb- oder jährlich eingezogen wird. Bevor dieser Schritt vollzogen wird, sollte lieber länger als zu kurz abgewartet werden, so dass bei der Einführung nicht zu viele treue Mitglieder abwandern. Die sicherste Methode: zahlungspflichtige, werbefreie Premium- und beitragsfreie werbefinanzierte Basis-Accounts.

Tarifgebühr
Anbieter wie humyo, Amazon S3 oder auch E-Mail-Provider wie GMX verpachten ihre Serverkapazitäten gegen festgelegte Tarife. Der Kunde entrichtet dann während einer bestimmten Vertragslaufzeit einen Betrag X an das Betreiberunternehmen. Ein bewährtes Ertrags auch in der Offline-Welt.

Lizenzgebühr
Dieses Modell erinnert stark an das Franchising-Modell. So kann der Lizenznehmer die Bekanntheit und
Sympathie einer bekannter Marke für sein Projekt nutzen. Er zahlt hierbei eine einmalige Lizengebühr an den Urheber. Lohnt sich vor allem für diejenigen Web-Gründer, denen die zündende Idee fehlen und die sich fragen: Warum das Rad neu erfinden?

Transaktionsgebühren
Dies ist besonders interessant für Plattformen, die bei sich Anbieter und Nachfrager zusammenbringen. Die Verkäufer entrichten bei erfolgreicher Transaktion eine bestimmte Summe X an den Betreiber.

Ganz gleich welches Monetarisierungsmodell auch bei euch zum Einsatz kommt, eine grundlegende Analyse von Markt, Zielgruppe und Wettbewerbist ist unerlässlich. Und meist befindet sich zwischen Scheitern und erfolgreichem Kapitalrückfluss nur ein schmaler Grad, wie User-Proteste in den Fällen von StudiVZ und XING belegen.

Mein Tipp: Bevor Ihr an Maßnahmen wie z.B. Mitgliedsgebühren denken könnt, sollten bei euch wenigstens zwischen 1-3 Prozent aktive Mitglieder vorhanden sein, die regelmäßig Inhalte produzieren. Des Weiteren ein nachhaltiges Netzwerk etabliert und zu guter Letzt ein virales Wachstum gesichert sein. Dann sehe ich gute Chancen damit euer Taschengeld aufzubessern!

28. Juli 08

Knol dir einen

Knollogo


Erst vor kurzem hat Google "Knol", sein jüngstes Pferdchen aus dem Rennstall gelassen. Überzogenen Presseberichten zufolge, soll das Portal das aus nutzergenerierten Inhalten gefüttert wird, Wikipedia bald den Rang ablaufen soll. Doch hier vergleichen die sensationsträchtigen Journalisten mal wieder Äpfel mit Birnen. Knol ist nichts mehr als eine reine Wissendantenbank, auf denen hilfsbereite User ihre Tipps und Ratschläge aus ihren Fachbereichen zusammentragen und der Community zur Verfügung stellen können. Der um einiges ältere Web 2.0 Dienst Squidoo erfolgt hier einen ähnlichen Ansatz. Doch mit einer ausgewachsenen Online-Enzyklopädie à la Wikipedia hat Knol nun wirklich kaum etwas am Hut. Trotztdem bietet die neue Plattform Selbstständigen also auch Unternehmen die Gelegenheit, ihren Expertenstatus zu stärken und gibt ihnen damit ein weiteres Werkzeug an die Hand, um ihre digitale Identität ins Positive zu formen.

Der erste Beitrag (heißt hier:Knol) ist rasch erstellt. Nach erfolgreicher Registrierung verfasst der User eine kurze Bio, lädt nach belieben sein Foto hoch und setzt ein paar Links auf seine Websites oder Blogs. Bestehende Social Media Accounts werden automatisch erfasst. Dann kann´s auch schon losgehen. Die Knol-Community hat nach Veröffentlichung die Möglichkeit, wie bei einem gewöhnlichen Blogsystem auch, das veröffentlichte Posting zu kommentieren. Im Gegensatz zu Wikipedia kann der Artikel allerdings nicht einfach ohne Genehmigung des Autors geändert werden, sondern lediglich Verbessungvorschläge eingereicht werden. Hinzu kommt, dass gleich mehrere Einträge zu einem bestimmten Thema verfasst werden können. Leider ist das Portal derzeit nur in englischer Sprache verfügbar, was mich aber nicht davon abhielt schon einmal einen deutschsprachigen Artikel einzustellen.

Für mich jedenfalls, erweist sich Knol als ein wertvoller Kanal, um meine Fachbeiträge auf einer zentralen Plattform zu bündeln und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Jetzt fragt Ihr mich bestimmt, warum eine weitere Reputationsbaustelle aufmachen, wenn ich die Inhalte doch auch auf meinem eigenen Blog veröffentlichen kann? Das könnte ich in der Tat, aber warum sollte ich auf ein Glas frisch gepressten Google Juice verzichten! Würdet Ihr? Also dann, happy Posting!

23. Juli 08

Marketingberater 2.0@tribax.com

Instant Communities - Social Networks, die im eigenhändig im Nukkommanix erstellt werden können - haben mich schon immer fasziniert. So lassen sich im Handumdrehen fertige Online-Gemeinschaften für Unternehmen, Vereine, Parteien etc. pp zusammenbasteln. Eine klasse Sache, wenn Ihr mich fragt. Mittlerweile haben sich hier schon einige Anbieter in der Social Media Sphäre behaupten können. Ich spreche dabei von mixxt (schönen Gruß an Oliver Ueberholz), ning, six groups und schließlich Tribax.

Mit Christian Fenner, Geschäftsführer der Tribax GmbH, sprach ich über Chancen und Möglichkeiten durch den Aufbau einer 5 Minuten Terrine Community und welchen feinen Unterschied sein Lebenswerk zu den oben genannten ausmacht. Natürlich durfte auch, wie immer, ein kleiner Praxisteil am Monitor nicht fehlen. Dieser wird sich übrigens zukünftig verbessern, denn wir greifen beim nächsten Webcast endlich auf eine Screencast Software zu. ;-) Aber was soll ich viel erzählen, schaut´s euch an!

Link: sevenload.com

14. Juli 08

Marketingberater 2.0 @adtunes

Erst vor Kurzem ist das neue Musik-Portal adtunes online gegangen. Bis jetzt kam es zu unzähligen Nennungen in On- und Offline Presse, Blogs und Mikromedien. Das Portal macht in schickem Design legales Hören von Musiktiteln möglich. Darüber hinaus kann sich der adtunes-Besucher seinen Ohrenschmaus auch mittels persönlicher Playlisten zusammenstellen. Das war´s von der Konsumentenseite. Aber Ihr da draußen, als Marketingentscheider, Media-Berater oder Werbeleiter, fragt euch ja eher welche Werbemöglichkeiten die Plattform per se bietet, oder? Pressesprecher Sachar Kriwoj erzählt es uns gleich, in einer weiteren Folge meines Social Media Webcasts!

PS: Ich mich ab heute entschieden, "Sie" absofort zu "Ihr" und "euchen". Denn ganz unter uns, wir kennen uns ja jetzt schon ein Weilchen. Ich hoffe Ihr könnt damit Leben. Wenn nicht, merke ich das wahrscheinlich an der aprupt sinkenden Zahl meiner RSS-Feeds. Aber wir wollen den Teufel bekanntlich nicht an die Wand malen.




Link: sevenload.com

10. Juli 08

Marketingberater 2.0 @smeet.de

Angetrieben durch eine Meldung aus der aktuellen Promotion Business über die virtuelle Community smeet.de, entschied sich das Webcast-Team für einen spontanen Intervieweinsatz beim Chief Marketing Officer und Mitgründer der sMeet Communications GmbH, Sebastian Funke. Sympathisch und überaus auskunftsfreudig, erklärte er uns die wichtigsten Features des bedienerfreundlichen Networks, das sich nahezu in jede Homepage integrieren lässt. Auch hinsichtlich einer Verwendung im B2B-Sektor, erweist sich die flexible Technologie von smeet als äußerst praktisch.

Was ich ebenfalls nach diesem Webcast gelernt habe, dass ich mich bei unserer nächsten Folge von meinem heißgeliebten Richtmikro trennen werde. Dieses nämlich zeigte sich im mittleren Praxisteil enorm schwach auf der Brust. Sorry for that! Trotzalledem wünsche ich Ihnen jetzt viel Spaß bei einer weiteren Episode des Marketingberater 2.0 Social Media Webcast.

Ihr Sebastian Voss

Link: sevenload.com

04. Juli 08

Lifestream die zweite: Lifestream.fm

Lifestream

 

 

Der Sommer wird wohl ein Sommer der Lifestreams. Erst vor kurzem sprach ich in meinem Podcast mit Vincent Nicolai über sein neugeborenes FreundeNews. Gestern Abend dann, lud mich Christian Clawien (PR-Verantwortlicher bei Construktiv GmbH) zu Lifestream.fm in die Closed Beta ein. Diese nette Geste, sollte doch mit einem kurzen Beitrag honoriert werden. Aber da ich heute so furchtbar schreibfaul bin, lassen wir ihn in dem folgendem Express-Interview doch einfach selbst zu Worte kommen.


Clawien_3Wer oder was ist Lifestream.fm?
Bei lifestream.fm fassen Internetnutzer alles was Sie im Netz tun auf einem Webprofil zusammen – so sehen Freunde und Bekannte immer sofort wenn es neue Artikel, Bookmarks, Bilder oder Videos im privaten Blog, bei Photocase, MyVideo, Mister Wong, Sevenload, Qype oder gibt. Man kann sagen, es ist eine Art "digitale Visitenkarte".


Warum habt ihr Euch für den Kauf entschieden?

Wir fanden das Portal sehr interessant, da es gut zu unseren anderen Services passt und einige Synergien mit Mister Wong vorstellbar sind. Auch das Design hat uns gut gefallen und wir möchten das Thema "Lifestreaming" mit unseren Mitteln bekannter machen, da wir glauben, dass es eine schöne Art ist, selber zu bestimmen, was andere über einem im Web sehen - und natürlich die Möglichkeit schnell zu gucken, was alle anderen Freunde und Bekannte gerade im Web tun und sich davon inspirieren lassen.


Was sind die grundlegenden Features?  

  • Kommentieren der geposteten Aktivitäten 
  • Filtern Ihrer Dienste und Follower
  • Durchsuchen des gesamten Aktivitätenstreams und der Inhalte Ihrer Freunde  
  • Importieren von Kontakten aus Ihrem Adressbuch
  • Anzeige Ihrer letzen Besucher
  • Umfassendes Profil mit Kontaktinfo
  • Löschung von Elementen aus Ihrem Stream
  • Deutsche Version mit deutschen Diensten


Wo soll´s mit lifestream.fm hingehen?
Wir haben noch einige auf unserer Roadmap und werden nach der Beta schauen, was wir als nächstes umsetzen.


Was bedeutet das Thema Lifestream in Zukunft für uns?
Ich denke, dass sich Lifestreaming als ein Weg durchsetzen könnte, seine digitale Reputation zu managen. Bewerber werden in Zukunft vielleicht ihren Link zum Lifestream-Profil mitsenden, so dass sich der Arbeitgeber ein Bild machen kann, mit welchen Themen er oder sie sich beschäftigt.


Gibt es Einsatzmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation?

Ähnlich wie bei Twitter, also Firmenaccounts. Bei uns hat man allerdings die Möglichkeit alle Quellen zusammenzufassen, also Presseberichte als Pressespiegel in Bookmark-Form, Bilder für Journalisten unter CC-Lizenz bei flickr, neue Videos des Unternehmens bei Youtube etc. Der Journalist / die Medien sehen so auf einen Blick alle aktuellen Infos zum Unternehmen.

Sie möchten ebenfalls in den Genuss von lifestream.fm kommen? Kein Problem, ich habe 10 Einladungscodes zum Verschenken mitgebracht. Hier registrieren, einen der unten genannten Codes eingeben und losstreamen!

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Und so in etwa könnte Ihr Profil aussehen.

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02. Juli 08

Marketingberater 2.0 @degut: Branchenbuch 2.0

Die degut in Berlin - ein Grund zum Anrücken für die Webcast-Mannschaft von synergie-effekt.net! Das dachten mein Partner Sebastian Wartenberg und ich, um gewissermaßen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu erlegen. Zum einen zogen wir als eifriges Gründerduo Peter Flink und Paul Hastig durch die heiligen Hallen der Deutschen Günder- und Unternehmertage, mit dem Ziel mutige und auskunftsfreudige Aussteller zu treffen, die vor Kamera und hinter Mikro bereit waren, weitere fruchtbare Inhalte unserer marktstart-Webcastreihe zuzusteuern. Andererseits hatte ich vor, meinem großenteils textlastigen Marketingberater 2.0 Blog, einmal wieder einen bunt-informativen Webcast zu spendieren.

An diesem ausgefüllten Freitagvormittag, erkärte sich Anita Tusch, Geschäftsführerin der Glenglobe GmbH, wohlwollend bereit meine neugierig-direkten Fragen zu beantworten. Das Objekt der Begierde: Ihr Prunkstück "glenglobe.de - das lebendige Branchenbuch". Nicht nur der Slogan liest sich hier originell, sondern auch das Geschäftsmodell scheint einen vielsprechenden Ansatz zu verfolgen, den es zu beobachten gilt. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein. Und was das für Ihre Businessaktivitäten im Netz bedeutet? Probieren Sie´s aus! Ihr Sebastian Voss

Link: sevenload.com

30. Juni 08

Marketing-Blog-Stöckchenwurf: Was bringen Marketing-Blogs?

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Ich bin zwar kein besonders guter Sportler aber wenn ich ein Stöckchen zugeworfen bekomme, versuche ich es trotzdem zu fangen und es brav weiter zu schmeißen. So auch der Sinn und Zweck dieses Blogger-Rituals, das zuzeit in der Blogosphäres unter vielen Graswurzeljournalisten für virale Betüchtigungsübungen sorgt. Fleißig und zuverlässig, wie ich nun mal bin, versuche ich die als Stöckchen getarnte Interviewviewfragen, die urprünglich von dem Marketingblogger Michael van Laar in die virtuelle Welt ausgesetzt worden sind, ehrlich und nach bestem Gewissen zu beanworten. Und das ist dabei herausgekommen:

1. Seit wann gibt es das Blog?
Mit meinem "Marketingberater 2.0 - dem Blog in Sachen Markterfolg", ging ich am 1. Septemper 2007 an den Start. Ach sieh an, bald kann mein gutes Stück sein Einjähriges feiern. Mal schauen, was ich mir dafür als Geburtstagsüberraschung einfallen lasse.

2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Das ist eine gute Frage. Vordergründig ging es mir darum, endlich unabhängig von redaktionellen Beschränkungen auf Online-Portalen und Fachzeitschriften zu publizieren. Ich wollte mein eigenes Ding drehen; durch ein persönlich-gefärbtes Journal meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Tagesgeschäft in die Welt da draußen hinausschreiben. Ich denke, ich bekam es bis dato mehr oder weniger gut hin.

3. Welchen Zweck hat das Blog?
Auf meinem Blog möchte ich zum einen Marketer und PRler erreichen, die das Web 2.0 als Kommunikationskanal für ihr Unternehmen entdeckt haben und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Zum anderen möchte ich Entscheider kleiner und mittlerer Unternehmen ansprechen und diesen die neuen Social Media Tools hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Einflusses und feedbackorientierten Wirkungsweisen schmackhaft machen. Ich weiß, ich habe mir viel vorgenommen. :-)

3. Was hat das Blog bisher „gebracht?
Dazu kann ich nur sagen: Unmengen an synergetischen Kontakte, Erfahrungsaustausch, immense Steigerung des Bekanntheitsgrads, Neugeschäft, Kooperationspartner und, und, und. Ich kann nur jedem Selbstständigen anraten, der einigermaßen kommunikativ ist und 3-4 Stunden wöchentlich an Zeit mitbringen kann, ein Testballon in Sachen Weblogging zu starten. Es lohnt sich bestimmt!

Gemäß des Rituals werfe ich nun mein Stöckchen an Karkl-Heinz Wenzlaff (blogtrainer), Klaus Eck (PR Blogger), Michael Domsalla (KMTO), Daniel Gaßmair (viralandbuzzmarketing.de) und Jochen Mai (Karriebibel). "Sorry" im Voraus an Alle, die ich vergessen habe. Aber Ihr wisst ja: Blogger sind auch nur Menschen!



23. Juni 08

Podcast Episode 9: FreundeNews geht online

Wie schon Michael Domsalla in seinem Beitrag den Punkt "Aggregation" mit als den wichtigsten Trend im Web 2.0 anführt, habe ich heute einen Gast in meiner Sendung, der solch einen Dienst in Deutschland angestoßen und an den Start gebracht hat.

Vincent Nicolai, Mitgründer von FreundeNews.de, berichtet über Features, Mehrwert und wie er gemeinsam mit seinem Team das Thema Lifestreaming zukünftig beim Gros der Internetsurfer populärer machen möchte. Sie dürfen gespannt sein, ich war es auch!

Nun viel Spaß beim Hören! Ihr Sebastian Voss



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Die Benutzeroberfläche ist nüchern und übersichtlich.



17. Juni 08

Bühne frei für Ihre Kunden

Viele Unternehmen haben sie, wenn sie sie nicht haben, bemühen sich viele Unternehmen darum sie zu bekommen. Die Rede ist von "Testimonials" oder einfach: glaubwürdige Erfahrungsberichte Ihrer Kunden über Ihr Angebot. Natürlich trennt sich auch hier die Spreu vom Weizen. Plumbe Werbebotschaften übermittelt von offensichtlich gefakter Kundschaft schrecken Websitebesucher eher ab, als dass Sie Interesse für das eigene Unternehmen auslösen. Deshalb dachten wir als besonders experimentierfreudige Marketingberatung, wir geben dem Ganzen noch ein würzigen webzwonulligem Beigeschmack. So entstanden nach ein paar Gesprächen, 8-10 Latte Machiatos und etlichen Probetakes mit unseren Mandanten die folgenden Video-Testimonials. Sie möchten andere Wege als Ihre Konkurrenz beschreiten und Ihren Usern Ihr Unternehmen einmal aus einer anderen Perspektive schmackhaft machen? Dann probieren Sie es aus! Unsere Mandanten waren jedenfalls begeistert, denn auch Sie konnten sich auf diesem Wege von Ihrer Schokoladenseite zeigen. Na dann, Video frei!

Ihr Sebastian Voss

 

 

 

Web 2.0 Für KMUs: Harry Flint - video powered by Metacafe

11. Juni 08

Und wo sitzt Ihre Zielgruppe im Web 2.0?

Beim Social Media Marketing verhält es sich genauso, wie beim klassischen Ansatz. Bevor zugeschnittene Maßnahmen im Sinne des Social Media-Mix für Sie als Werbungtreibenden zusammengestellt werden können, müssen Ihre Zielgruppen im Netz zu allerst geortet werden. Das heißt im Klartext: Auf welchen Web 2.0-Schauplätzen tummeln sich Ihr User, die Sie ansprechen möchten oder nutzen diese überhaupt die Angebote des Mitmach-Web?

Um dieser fundamentalen Frage auf den Grund zu gehen und nicht das Marketingbudget sinnlos auf den falschen Kanälen zu verpulvern, sollten man im ersten Schritt mit einem unfangreichen Web-Screening beginnen. Anlehnend an Li und Josh Bernoff ´s "Groundswell", unterscheiden wir zwischen den folgenden 5 Userschichten:


Die Produzenten

Sie zählen wie ich auch, zu den Web 2.0 Enthusiasten. Kennzeichen dieser Gruppe: Sie verbringen als Heavy-User, entweder privat oder geschäftlich viel Zeit im Internet und stellen dabei aktiv Inhalte (User-generated-Content) zur Verfügung. Zu ihren Lieblingsanwendungen zählen Fotos/Videoclips hochladen auf Flickr/Youtube, ein eigenes Blog betreiben, Präsentationen einstellen auf Slideshare, Gruppen Gründen bei XING, Dialoge führen und Wissen teilen über Frienfeed oder aber in Teams zusammenarbeiten via Huddle.

Die Messies
In jedem von uns steckt ein kleiner Sammler, meim digitalen Messie hingegen bleibt keine Information unarchiviert. Sie horten Links in Social Bookmarking Diensten wie Mister Wong, delicious, Linkarena oder in Ihren Browserfavoriten. Sie füttern ihre RSS-Feed-Reader randvoll, um keine Neuigkeit zu verpassen. Die Reizüberflutung gehört bei Ihnen zur Selbstverständlichkeit und ihren ersten Information Overkill verspeisen sie bereits morgens zum Frühstück.

Die Feedbacker
Damit nähern wir uns einer gigantischen Gruppe unter der Nutzerschaft im Mitmach-Web. Hierunter finden wir diejenigen welchen, die mit Freude Blogpostings kommentieren, auf Foren- oder Newsgroubeiträge hin mit ihrem Wissen glänzen, fleißig ihre Bewertungen auf Qype, Dooyoo oder holidaycheck abgeben oder Buchrezensionen auf Amazon veröffentlichen.

Die Social Networker

Für diese Gruppe zählt vor allem Aufbau, Festigung und Vertiefung von Kontakten in den unterschiedlichsten Communities von StudiVZ, über Facebook bis hin zu XING. Egal ob beruflicher oder privater Hintergrund, die soziale Interaktion steht bei ihnen immer an prominentester Stelle. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese virtuellen Kontaktesammler in unzähligen Social Networks mit ihrem Profil zuhause sind.

Die Leanbacksumenten
Eine deftiges Menü aus mundgerechten Medienhäppchen, serviert auf dem Silbertablett des Web 2.0 - dies bevorzugt unsere letzte Gruppe. "Lass den Anderen doch die Arbeit, wir stürzen uns aufs Vergnügen" heißt die Parole der Userschaft, die leider den größten Teil des Social Media Völkchens ausmacht. Sie amüsieren sich über die witzigsten Werbespots auf Youtube, MyVideo & Co., saugen sich Wissen über Ratgeberpodcasts via itunes oder profitieren von der Weisheit der Vielen auf Wikipedia.

Sie sehen, im Web 2.0 gibt es die facettenreichsten Teilnehmer, die jeweils ein anderes Nutzungssverhalten der Neuen Medien an den Tag legen. Diese gilt es zu strukturieren und Ihre Maßnahmen genau auf die Vorlieben Ihrer Zielgruppe abzustimmen. Haben Sie jene ersteinmal in den Weiten des Web 2.0 lokalisiert, haben Sie besten Chancen diese für Ihr Unternehmen zu begeistern!

Ihr Sebastian Voss

05. Juni 08

Podcast #8: Die Social Media Release

Nein, liebe Hörer und Leser, ich habe meinen Podcast nicht eingestellt, sondern ich war nur aufgrund üppiger Projektarbeit und sonnigem Wetter ein bißchen an Aufschiberitis erkrankt. Aber nun genug der vorgeschobenen Entschuldigungsversuche - mein brandneuer und frischaufgenommener Podcast verharrt ungedultig in den Startlöchern, um von Ihnen fleißig heruntergeladen zu werden! Diesmal hat sich der Social Media Experte Bastian Scherbeck von der PR-Agentur achtungkommunikation als mein Interviewpartner bereit erklärt.
In unserem Interview sprachen wir über die Vorzüge der "Social Media Release" bei der Ansprache von Bloggern und sonstigen Social Media Produzenten.

Welche Rolle die mutierte Pressemitteilung in Zukunft als Stilmittel in unserer ausufernden Medienlandschaft einnehmen wird, wie Sie diese für Ihr Unternehmen nutzen können und ob Sie die klassische Pressemitteilung ersetzen wird, hören Sie in folgenden 15 Minuten. Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

Shownotes:

http://www.achtung-kommunikation.de
http://newsroom.wasserbotschafter.de
http://www.socialmediapreview.de

03. Juni 08

Neulich auf der B2D

Nach mehrwöchiger Blogging-Abstinenz - dem schönen Wetter und der geschäftigten Projektarbeit sei Dank - hole ich jetzt wieder einmal mit einem kleinen Multimedia-Posting aus. Vor kurzem waren Sebastian Wartenberg und ich unterwegs auf der Business-to-Dialog - nach Aussage des Betreibers Deutschlands größte Mittelstandsmesse. Wie dem auch sei, trafen wir hier auf einen alten Bekannten - unseren Kunden Harry Flint, dem ich per Online-Coaching einige Web 2.0-Instrumente an die Hand gab, um ihn in der Blogosphäre richtig durchstarten zu lassen. Das Marketingfundament lag eindeutig im Aufbau seiner Personenmarke. Dazu vernetzten wir alle Social-Media-Maßnahmen mit seinem Mutterschiff - dem harryflint-Blog. Ob unser Kunde durch meine Geburtshilfe in Sachen Neue Medien bisher schon einige Teilerfolge für sich feiern konnte und ob die durchgeführten Maßnahmen seine Beliebtheit bei dem Suchkoloss Google bereits steigern konnten, erzählt Harry Flint uns lieber selbst in unserem folgenden Webcast! Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

20. Mai 08

Voting für den guten Geschmack - auf Qype.

Eigentlich hatte ich ja die Bewertungs-Community "Qype" als Thema für meinen kommenden Podcast vorgesehen. LLogo_qype_marketingberater20eider kam es bis heute nicht dazu, da sich Geschäftsführer Stephan Urbacher zurzeit im Dauerstress befindet. Jedoch konnte ich mich heute morgen über die sympathische E-Mail von Herrn Uhrenbacher freuen, der mir trotz alledem die Antworten in schriftlicher Form einreichte. Soweit so gut. Und für all´ diejenigen die gespant auf meinen Podcast warten, müssen sich noch ein paar Tage gedulden. Nächste  Woche habe ich Bastian Scherbeck bei mir am Podcast-Mikro zu Gast, der uns einiges zu seiner Social Media Release erzählen wird. Lange Rede kurzer Sinn, lassen wir Herrn Uhrenbacher jetzt zu Worte kommen:

1. Welchen Zweck erfüllt Eure Plattform? Wer trifft sich hier?
Qype (sprich kwaip) ist ein Empfehlungsportal und Stadtmagazin im Internet. Registrierte Mitglieder bewerten Betriebe, Orte und Dienstleistungen in rund 10.000 Städten - wie Kneipen, Kindertagesstätten, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Ärzte, Tierhandlungen, Tagesmütter und Sportvereine. Kurz: alles, was auch in einem Branchenbuch zu finden ist, aber eben noch viel mehr. Alle Einträge sind mit persönlichen Bewertungen und Empfehlungen – von Nutzern für Nutzer – versehen.

Die Qype-Nutzer sind bunt gemischt: Viele Qyper sind in der Online-Community gut vernetzt und tauschen sich regelmäßig aus – das geht mittlerweile auch über reine Online-Aktivitäten hinaus: die Mitglieder treffen sich zu einem guten Teil auch real. Zur Zeit beträgt der Frauenanteil 53 Prozent, bei 70 Prozent aller Qyper liegt das Alter zwischen 20 und 49 Jahren. Das Bildungsniveau ist überdurchschnittlich hoch. Viele Selbständige und leitende Angestellte schätzen die Tipps, die sie auf unserem Portal bekommen.

2. Welche Vorteile bietet Ihr Euren Mitgliedern - was macht Euch einzigartig?
Qype ist – europaweit – das größte Bewertungsportal für Lokales. Der einzigartige Mehrwert, den nur wir in dieser Form bieten: Alle Einträge sind persönliche Bewertungen von Nutzern für Nutzer. Es gibt nicht nur Basis-Infos wie Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten, sondern weit darüber hinausgehenden realen Content.

3. Was würdet Ihr selbst als eure Highlights angeben?

Was in Deutschland kaum jemand weiß: Es ist uns uns gelungen, auch in  England und Frankreich Marktführer zu werden. Das Kernteam von Qype besteht entsprechend aus Deutschen, Engländern und Franzosen.

QypeMobile, die Mobilfunk-Version gibt es seit Oktober 2007; seit kurzem auch als spezielle Variante fürs iPhone. Alle Qype-Einträge sind von unterwegs per Handy abrufbar – ohne aufwändige Technik und vor allem auch ohne hohe Kosten:

Die neuesten Veröffentlichungen von IVW und AGOF weisen Qype.com als einen der nutzungsstärksten Neuzugänge aus.


4. Wann wurde Eure Plattform gegründet und wie viele Mitglieder hat sie jetzt?

Qype.com ging im April 2006 an den Start. Heute haben wir 100.000 registrierte Mitglieder und 2,8 Millionen unique visitors im Monat.

5. Welche Möglichkeiten bietet Ihr Unternehmenskunden bei euch zu werben?

Unternehmen können zielgenau in unserem Verzeichnis werben und somit mehr Aufmerksamkeit für ihre guten Bewertungen erzielen. Ein Geschäftseintrag für "Zahnarzt" z.B. erscheint in allen Suchergebnissen für Zahnärzte, gleichzeitig auf allen Seiten der Zahnärzte einer Stadt. Durch die hervorragende Positionierung von Qype in Suchmaschinen erzielt der Zahnarzt für sehr wenig Geld eine große Bekanntheit. Im klassischen Bannerbereich bieten wir sowohl Regionaltargeting, als auch Branchentargeting an. Eine Brauerei kann z.B. nur im Thema "Bars in Berlin" werben.

6. Kosten – auch für kleine Unternehmen erschwinglich?

Auf jeden Fall! Der Preis für das Premium-Listing liegt im Moment bei 500,00 Euro bis 1000 Euro im Jahr je nach Branche.

7. Wie kommt diese Form der Werbung bei Euren Usern an – bzw. wird Sie überhaupt wahrgenommen?

Da die meisten unserer Nutzer nach einer Empfehlung suchen und die Werbung auf Qype.com im thematisch relevanten Umfeld erscheint – ohne zu irritieren oder zu stören – gibt sie einen zusätzlichen Impuls, der nicht als störend empfunden wird.

8. Wie wird sich eure Plattform in Zukunft weiterentwickeln? Welche neuen Features sind geplant?

Bei den Web 2.0-Themen gehören wir zu den etablierten großen Top Ten. Wir sind jetzt Marktführer in unseren drei Märkten Deutschland, England und Frankreich. Wir werden neue Märkte hinzu nehmen und auch unsere mobilen Angebote werden wir noch weiter ausweiten.

9. Wie seht Ihr die Zukunft der Werbung innerhalb von Online-Communities?

Ich selbst bin sehr kritisch bei Communities, die nur der Kommunikation dienen. Das ist ungefähr so, als ob man in einem Telefongespräch ein Werbejingle einblendet. Das interessiert keinen, trotz der hohen Anzahl an Telefonminuten die theoretisch vermarktbar wären. Ähnlich ist es mit den Communities und ihren Pageviews.

Qype ist da anders: Die Community selber wird nicht vermarktet, aber den Nutzer, die auf Qype gehen, um sich zu informieren, wo sie ihr Geld ausgeben wollen, ob abends in der Kneipe oder beim Autokauf, die erhalten zielgenau Werbung eingeblendet.

16. Mai 08

Next08 - Die Nachlese

Gestern war es mal wieder so weit. Einer der bedeutsamsten, internationalen Kongresse der Internetwirtschaft gastierte gestern im Museum Prototyp in der Hansestadt Hamburg. Über 1000 registrierte Teilnehmer und 50 Referenten aus den Bereichen Marketing, Wirtschaft und Medien fanden sich auf der next08 zusammen, um über das Thema "Get Realtime" zu diskutieren. Kurz und knapp umschrieben: Der interaktive Dialog zwischen Marke und Kunde spielt sich im Web 2.0 zunehmend in Echtzeit ab. Wie Unternehmen im Sinne ihrer Markt- und Unternehmenskommunikation diesem Wandel zukünftig entgegnen sollen, möchte der Kongress diesmal in den Mittelpunkt stellen.

Leider hatte ich aus terminlichen Gründen weder Zeit an dem eigentlich Kongress, noch an dem vorabendlichen Bloggertreffen teilzunehmen, sodass mir in dem Fall nur die informative Nachbereitung via Blogs und Videostreams übrig blieb. Hieran möchte ich Sie gern partizipieren lassen, indem ich für Sie eine kleine Linkliste mit den Hightlights vorbereitet habe:

PR-Blogger: Mobiles Internet
PR-Blogger: Crowdsourcing und Viralität mit Facebook
PR-Blogger: Steve Rubel über Web Trends
Fischmarkt - Das Next08 Liveblogger-Team (Text/Video)
Marketingblogger: Online-Marketing-Trends auf der next08
luebue: Resumee der next08

Also dann, viel Spaß beim Nacharbeiten!
Ihr Sebastian Voss

13. Mai 08

Start frei für Ihre eigene Community

Die Mitgliedschaft in Communities gehört für viele User mittlerweile zum Online-Alltag. Nicht nur Web 2.0-Vordenker bezichtigen sie schon jetzt als DAS neue Massenmedium. Beinahe im Zweimonatsrhytmus schießen neue Online-Gemeinschaften zu jedweden Themen aus dem Boden. Immer mehr Startups wagen den Sprung ins kalte Wasser und verwirklichen ihre Geschäftsidee mittels Social Network. Doch Planung, Konzeption, die Bereitstellung von Hard- und Softwarekomponenten sowie Pflege, sind Faktoren, die einen gewissen Grad an Personal-, Zeit- und Kostenaufwand mit sich ziehen. Schön wäre es doch, wenn hier jemand mit einem schlüsselfertigen und etablierten Konzept bereits auf Sie wartet, so dass Sie gleich loslegen können! Das trillerte mir vorhin quasi aus erster Hand, Hans Bayartz, Vorstand der Bayartz AG (theweps).

Eigenes Social Network im Handumdrehen.

Das internationale Businessnetzwerk theweps scheint hier neue Maßstäbe setzen zu wollen: Mit einem Community-Franchise-Programm. Was das für Sie heißen kann? Sie übernehmen die Rolle des Lizenznehmers und erhalten neber einer fix und fertigen Community-Software inklusive Content-Management-System, kostenlosen Marketingsupport, Seminare und Schulungen, Gründerhilfe etc. - gegen eine Lizenzgebühr versteht sich. 

Auf die Zielgruppe kommt es an.
theweps möchte mit seinem Franchise-Konzept möglichst
viele Userschichten ansprechen, so dass Sie aus unterschiedlichen
Plattform-Arten wählen können. Die regionalen Social Networks
sollen nach Stufen hintereinander aufgeschaltet werden.

1.Stufe:
business - Geschäftsleute  (Management-Tools)
azubi - Auszubildende + Berufsschulen/-Lehrer (Lernplattform)
go2start -  Existenz-Gründungswillige  (Businessplan-Info+-Berater)
private - Endverbraucher  (HeimatTV+ Shoppingmeilen)

2.Stufe:
scool - Schüler der Oberstufe + Schulen (noch in Arbeit)
study - Studenten + Hochschulen  wird noch erarbeitet (noch in Arbeit)

3. Stufe:
agrar - Landwirtschaft  (noch in Arbeit)
club - Vereine/NPOs/NGOs  (noch in Arbeit)
emotion - Partnersuchende  (Video-liveTV)
50+ Senioren - 50+ (noch in Arbeit)

Der Startschuss für die Stufe 1 mit den Plattformen: business, azubi, go2 und private, fällt voraussichtlich am 8. August. Also liebe unentschlossenen Gründerinnen und Gründer, warum das Rad neu erfinden, wenn es denn schon einmal sauber und poliert vor einem steht.Ich bin jedenfalls gespannt, ob andere Community-Betreiber diesem Beispiel folgen und Ihre Marke so als Franchise-Modell an den Gründer bringen. Da kommen mir schon die tollsten Ideen und wie geht´s Ihnen bei diesem Gedanke? Ihr Sebastian Voss

24. April 08

Neustarter am Bewertungshimmel: Kunba.de

Vor zwei Tagen erreichte mich der Xing-Newsletter von Rico-Thore Kauert, der freudestrahlend sein neues Community-Projekt ankündigte. Im Dienste der aktuellen Berichterstattung, sah ich mich gezwungen sein Service-Bewertungsportal Kunba.de im Rahmes eines Interviews vorzustellen.


1. Welchen Zweck erfüllt Ihre Plattform? Wer trifft sich hier?

Da wir ja alle auch Verbraucher sind, ist Kunba quasi für jeden interessant. Auf der Plattform Kunba.de können Firmen, bezogen auf ihren Kundenservice, bewertet und verglichen werden. Ähnlich wie an einer Börse steigen oder sinken die Firmen je nach Gunst des Kunden. Gleichzeitig kann natürlich jede Firma Kunba.de nutzen um sich ein Bild über die Kundenmeinungen zu machen. Somit ist es im wahrsten Sinne des Wortes ein Stimmungsbarometer.

2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern - was macht Sie einzigartig?
Wir bieten einen extrem schnellen Überblick, wenn es um die „Soft Skills“ von Firmen geht. Auf einen Blick kann ich sehen, ob eine Firma wegen einer teuren Kundenhotline beim Kunden unbeliebt ist oder ob auf der anderen Seite witzige Werbung ankommt und dem Unternehmen ein positives Image verleiht. Somit kann ich mein Kaufverhalten nicht nur nach dem Preis steuern, sondern auch nach dem Servicecharakter.

3. Wann wurde Ihre Plattform gegründet und wie viele Mitglieder hat sie jetzt?
Gegründet bzw. progammiert wurde die Plattform bereits seit Ende 2007. Am 21. April 2008 sind wir online gegangen, die ersten Mitglieder sind bereits registriert und geben bereits fleißig Bewertungen ab.

4. Welches Unternehmen steckt dahinter?
Auch wenn es nach Web 2.0 Poesie klingt, hinter dem Projekt stecken nur die zwei Gründer. Das ist der Programmierer Marcel Alburg sowie meine Wenigkeit.

5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?
Wir setzen als Web 2.0 Plattform natürlich hauptsächlich auf das Internet und damit auf Kommunikationsformen wie „Virales Marketing“. Zusätzlich machen wir klassische Pressearbeit und nutzen bereits vorhandene Kontakte zu Journalisten und Nachrichtenwebsites. Da wir nicht mit dem Budget eines Unternehmens operieren, sondern alles aus eigener Tasche zahlen, müssen wir alle Kommunikationsmaßnahmen gründlich in ihrem Nutzen abwägen. Momentan überlegen wir, ob wir auch klassisch mit Flyern z.B. in angesagte Shops der Hauptstadt gehen wollen und dort den Kunden (im doppelten Sinne) direkt erreichen. 

6. Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?
Es wird sicher noch zielgerichteter kommuniziert, die Streuverluste werden sinken. Durch Profile im Internet und personalisierte Werbung werden die Firmen den Kunden noch persönlicher ansprechen als bisher. Ob das den gewünschten Erfolg bringt, bleibt abzuwarten. Da aber die Reaktanzen gegenüber herkömmlicher Werbung zunehmen, müssen neue Formen gefunden werden. Für mich ist Werbung und Kommunikation immer dann gut, wenn ich auch mal herzhaft darüber lachen kann. Emotionen sind sicher was, was weiterhin gut funktionieren wird und, bedingt durch die neuen Medien, auch viel ganzheitlicher erlebt werden kann als noch vor ein paar Jahren.

21. April 08

Studie: Community Effects 2008

Communities sind ein probates Mittel, um den Dialog unter den Mitgliedern (Ihren potentiellen Kunden) zu fördern. Sie stärken das Gemeinschaftsgefühl und bieten einen gegenseitigen Nutzen durch kollektives Wissen, das allgemein zugänglich ist. Per se ein ausgezeichnetes Umfeld, um Ihre anvisierte Zielgruppe mit Ihrer passenden Werbung zu versorgen. Doch wie stellen Sie dies werbetechnisch am geschicktesten an, um Ihre User auf ihrer Spielwiese nicht gleich wieder zu vergraulen?

User haben keine Lust auf Banner
Nach der aktuellen Studie von Tomorrow Focus, bei der 1500 Nutzer zweier Fokusgruppen bis in die Tiefe befragt wurden, haben Community-Mitglieder keine Lust auf Banner. Besonders gravierend macht sich diese Ablehnungshaltung bei den 14- bis 19-Jährigen bermerkbar. 75 Prozent kritisieren die störenden Werbeeinblendungen in Form von Flash-Layer oder Banner. Geschickt verpackter, unterhaltsamer Werbung wie z.B. gesponserte Musikstücke, viralen Videos oder Online-Games, sind die surfenden Teenies eher aufgeschlossen. User zwischen 20 bis 29 Jahren hingegen, favorisieren eher Formen des Community Branding, wie z. B. Markenpersonas bei Facebook oder MySpace sowie Skyscraper.

Fazit: Nutzen stiften statt vom Surfen abhalten
Werbung in Social Networks sollte auf die Nutzungsgewohnheiten der Zielgruppe zugeschnitten sein und ihnen einen eindeutigen Nutzen versprechen. Plumpe Unterbrecherwerbung wird meist als Zumutung empfunden (XING-Werbeboykott) oder erst gar nicht wahrgenommen (Banner Blindness). Viele Unternehmen haben bereits gute Erfahrungen mit den sogenannten Sponsoring Widgets gemacht, die beispielsweise in Plattformen wie Facebook integriert werden können. So hat der Werbungtreibende die Möglichkeit gebrandete Anwendungen, dem User zur Verfügung zu stellen, die dieser in sein Profil einbinden und sogar an seine Freunde weiterempfehlen kann. Beispiel: Ein Online-Blumenversand stellt ein Widget für einen digitalen Blumengruß zur Verfügung.

Haben Sie bereits die ersten Gehversuche im Community-Marketing unternommen? Wenn ja, welche Werbeform halten Sie bei Ihrer Marke für die geeignetste? Ihr Sebastian Voss

14. April 08

Segen für die Mediaplanung? Neugegründetete Arbeitsgruppe will die Wirkungsweise von sozialen Medien erforschen.

Die Erforschung von Social Media steckt hinsichtlich der rasanten Entwicklung des Internets noch in den Kinderschuhen. Die Relevanz von Weblogs z.B., wird im Augenblick lediglich über deren Verlinkunghäufigkeit gemessen. Ein anderer qualitativerer Ansatz, z.B. für eine aussagekräftigere Mediaplanung existiert derweil noch nicht. Doch dies soll sich künftig ändern. Noch während der diesjährigen Republica in Berlin, wurde eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, die diese Wissenslücke schließen möchte. Die "AG Social Media" will die Wirkungsweise der sozialen Medien in Beziehung zu unserer Gesellschaft zum Forschungsgegenstand machen. Mittlerweile haben sich bereits 15 Sympatisanten, darunter auch Blogerinnen und Blogger (inlusive meiner Wenigkeit), der Projektgemeinschaft angeschlossen. Einen der Ideenväter, den Soziologen Dr. Benedikt Köhler, der sich sich selbst als Web 2.0-Evangelist sieht, habe ich gebeten mir ein paar kurze Fragen zu beantworten:


Was zeichnet dich aus?
Ich bin Soziologe an der Universität der Bundeswehr München. Nebenbei habe ich mit der metaroll ein alternatives Blogverzeichnis programmiert und blogge unter blog.metaroll.de zu mediensoziologischen und unter kuirejo.de zu kulinarischen Themen.

Was ist die AG Social Media?
Ein Zusammenschluss von Personen, die daran interessiert sind, die Blog- und Social-Media-Forschung auf ein tragfähiges Fundament zu stellen. Dazu gehört dann in einem ersten Schritt die Definition der Elementarteilchen von Social Media. In der re:publica-Berichterstattung hat man ja eindrucksvoll gesehen, wie wenig Wissen hier auch im sogenannten Qualitätsjournalismus vorhanden ist: So werden z.B. laut SZ Blogger Threads in Blogs geschrieben.

Wer hatte die Idee - wer gab die Initialzündung?

Jörg Blumtritt, Forschungschef des Burda-Vermarkters Burda Community Network, und ich hatten uns schon länger über die Notwendigkeit einer systematischen Erforschung der Blogosphäre unterhalten. Dann hatte ich auf meinem Blog etwas dazu gepostet und wenig später haben wir auf der re:publica dann die Arbeitsgemeinschaft gegründet. Mittlerweile sind 40 Personen aus ganz unterschiedlichen Kontexten mit dabei: Blogger, akademische Wissenschaftler, Marktforscher genau wie Mitarbeiter von Werbeagenturen und werbetreibenden Unternehmen.

Zu welchem Zweck bzw. welches Motiv steckt dahinter?
Ganz allgemein geht es bei der AG um die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung von Social Media. Ein wichtiges Anliegen ist, dass bei diesem Vorhaben auch BloggerInnen mit dabei sind. Mein Gedanke war: Jetzt haben wir die einmalige Chance, so eine Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung der Bloggerinnen und Blogger selbst hinzubekommen. Ansonsten würden es die großen Onlinepublisher unter sich ausmachen - und die Metriken würden vermutlich nicht unbedingt zu Gunsten der Blogs ausfallen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, durch eine solche Arbeitsgemeinschaft gute Antworten auf die Relevanzfrage zu finden. Denn bislang beschränken sich diese auf die blogosphäreninterne Erfassung von Verlinkungen (Technorati) - Feeds oder "Links" von Seiten ohne RSS können momentan kaum erfasst werden. Es geht damit letztlich auch um die Bedeutung von Blogs und Social Media für die gesellschaftlich-politische Meinungsbildung.

Produkt der AG - Bald Elementarbestandteil für zukünftige Mediaplanung?

Prinzipiell ja, aber erst auf längere Sicht. Bevor wir nämlich zur Mediaplanung kommen, müssen wir uns zunächst aufsinnvolle Standards für die Forschung und Vermessung einigen. Diese Kriterien und Methoden müssen dann im zweitenSchritt beweisen, dass sie für die Praxis taugen. Erst in einem dritten Schrittkann dann die Mediaplanung folgen.

Wie finanziert sich das Projekt?
Geplant ist eine Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Was sind die vorrangigen Ziele?
Vorrangiges Ziel in der inhaltlichen Dimension ist die Einigung über Begriffsdefinitionen, Konzepte und die Diskussion von Messverfahren. Außerdem erstellen wir gerade eine Übersicht über Forschung und Datenquellen im Bereich Social Media. Also eine Art virtuelle Bibliothek. In der organisatorischen Dimension steht die Ausarbeitung einer Satzung für die Arbeitsgemeinschaft Social Media in unserem Arbeitswiki an erster Stelle. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich gerne per Email bei uns melden.

Ist eine Unterstützung durch den Bund angestrebt?
Es handelt sich um eine Initiative von Bürgern - oder Privatpersonen,wie man so sagt - und Unternehmen. Eine Einbeziehung öffentlicherGelder ist nicht geplant.

Welcher Wandel steht der bisherigen Unternehmenskommunikation bevor?
Der wichtigste Punkt ist für mich die Umstellung zu einer dialogischen Unternehmenskommunikation. Bislang lief die Unternehmenskommunikation meistens über mehrere Stationen: die PR-Abteilung formuliert eine Pressemitteilung, der "Filter des Journalismus" arbeitet diese für den jeweiligen Leserkreis um und das Ergebnis können die Bürger dann lesen. Wollen Sie darauf antworten, müssen Sie ein anderes Medium ergreifen. Sie können natürlich auch ihre Kommentare direkt mit Kugelschreiber in die Zeitung kritzeln, aber das bekommt das Unternehmen nicht mit. Social Media (also z.B. Corporate Blogging oder Corporate Twitter) ermöglichen eine dialogiche Unternehmenskommunikation. Die Adressaten der Kommunikation können im selben Medium darauf antworten. Das wichtigste: hier gibt es weder einen Filter (bzw. nur einen minimalen) und ihre Kommentare sind öffentlich sichtbar. Zieht es ein Corporate Blogger vor, auf einen bestimmten Kommentar nicht zu antworten, so ist auch sein Schweigen sichtbar. Das finde ich großartig.

 

11. April 08

Seminar: Web 2.0 für KMU in Berlin

Kurz vor dem wohlverdienten Wochende noch schnell eine Ankündigung in eigener Sache. Am Dienstag, den 20.Mai um 9.00 Uhr geben mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich ein 4-stündiges Seminar zum Thema:" Web 2.0 für KMU".

Wir möchten hier nicht nur eine Auswahl an sinnvollen Web 2.0-Anwendungen vorstellen, sondern auch zeigen, wie diese in Ihrem Unternehmen konkret zum Einsatz kommen können. Sie erhalten insbesondere Antworten auf Ihre Fragen:

  • Welche Web 2.0-Anwendungen sind sinnvoll, um mein Marketing zu unterstützen?
  • Welche Methoden eignen sich für die interne Kommunikation und Zusammenarbeit?
  • Welche Methoden verbessern die Kommunikation zu meinen Kunden?
  • Wie erstelle ich eine passgenaue Web 2.0-Strategie?
  • Best-Case-Szenario: Wie sieht der integrierte Ansatz aus?

Das Thema könnte Sie interessieren? Anmelden können Sie sich gleich hier.  Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!

07. April 08

Schärfen Sie Ihr Expertenprofil (Teil 2)

Heute erreichte mich zur Abwechlung einmal eine vorbildliche Pressemitteilung. Diesmal wurde ich nicht nur mit einer persönlichen Anrede angesprochen, sondern ich stand sogar vor der freien Entscheidung, ob ich diese veröffentlichen mag oder nicht. Das ist doch mal ein Fortschritt in die richtige Richtung, liebe Mittelständler.

Des Weiteren fand ich das Thema insofern interessant, da es meinen letzten Beitrag vom 10. März ganz gut ergänzt. Bei xinxii handelt es sich nämlich um einen weiteren virtuellen Marktplatz, der Ihnen als Autor bei jedem Download Ihres Dokuments, eine entsprechende Provision X ausschüttet. Die Plattform ist hübsch und übersichtlich gestaltet und der Anmeldeprozess geht rasch und unkompliziert von statten.

Erwähnenswert ist in dem Fall auch, dass die "Initiative Mittelstand" xinxii unter 1.600 Bewerbungen aus ganz Deutschland als "Innovationsprodukt 2008" ausgezeichnet hat. Hier stach das Portal laut Jury, vor allem durch seinen Nutzwert, seinen Innovationsgehalt und seine Mittelstandseignung hervor.

Der hohe Nutzenwert für Autoren liegt laut Portalbetreiber in der sofortigen, selbständigen (Do-it-yourself) und kostenfreien Vermarktung, wobei ein eigener Nutzerbereich Einblick in Echtzeit-Statistiken gewährt und Editierungen der Einträge ermöglicht. Doch nicht nur nur Autoren, sondern auch Leser profitieren von einem umfassenden und breitgefächerten Themenspektrum in über 600 Rubriken sowie von der Bewertungs- und Kommentarfunktion.

Meine Empfehlung: Falls auf Ihrer Festplatte Ratgeber, Tipps oder sonstige nutzenstiftenden Dokumente schlummern, die im Zusammenhang mit Ihrem Business stehen, nur hoch ins Netz damit. Denn wie sagt man so schön: es gibt nichts zu verlieren, sondern nur zu gewinnen! Ihr Sebastian Voss

02. April 08

Re:publica: Live Twitter-Stream

Wer leider nicht auf der re:publica sein kann, der kann sich durch meinen Twitterfeed live über die Highlights auf dem Laufenden halten. Hier geht´s zum Abo meines Feeds.

31. März 08

Enterprise 2.0 - Ein kleiner Werkzeugführer für den Mittelstand

Anstatt einen Folgebeitrag zu meiner Enterprise 2.0-Serie "Kleine Schritte führen zum Erfolg" zu veröffentlichen, entschied ich mich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg lieber ein kleines Booklet zum selbigen Thema in der Blogosphäre zu verstreuen. Der "kleine Werkzeugführer für den Mittelstand" soll Ihnen den Einstieg in das Mitmach-Netz schmackhaft machen und dazu bewährte Möglichkeiten und Wege aufzeigen. Viel Erfolg bei der Umsetzung! Ihr Sebastian Voss

24. März 08

Enterprise 2.0 - Kleine Schritte führen zum Erfolg (1)

Sie wissen ja, wie das ist. Zu Ostern trifft sich die Familie, es wird gut und viel gegessen. Die Kinder toben Marketingberater20_captain durch die Gegend und plündern das letzte Osternest. Ich für meinen Teil, ziehe mich gesättigt unter meine warme Bettdecke zurück und fülle meinen heißgeliebten "Marketingberater 2.0" mit frischem und vielleicht, für den ein oder anderen, interessantem Inhalt. Zurzeit lese ich Melanie Huber´s neuesten Ratgeber, der da titelte: Kommunikation im Web 2.0. Dieser stubste mich sanft dazu an, doch mal die ersten Schritte zu einer 2.0-Strategie zu diskutieren. Gesagt getan. In meiner kleinen Serie beschäftige ich mit nun mit den Basisaufgaben für Sie und Ihre Mitarbeiter, um Ihr Unternehmen auf den richtigen Kurs zu bringen. Ich hoffe Sie sind angschnallt!

Bevor ich es vergess´, Frau Huber´s Lektüre ist sympathisch geschrieben und hat sowohl für Neulinge, als auch für alte Hasen gut recherchierte Informationen auf dem Kerbholz. Unterfüttert wird das Theoretische rund um Weblogs, Wikis, Podcasts & Co. mit Praxisbeispielen und Expertenbeiträgen von Klaus Eck oder Christian Clawien, die mir selbst nicht ganz unbekannt sind. Kommen wir aber nun zum Wesentlichen.

Sie möchten das Mitmach-Web in Ihre Unternehmens- bzw. Marketingstrategie integrieren, dann sollte Sie das Ganze langsam angehen lassen. Überstürzen sie bitte nicht´s. Viele Mitarbeiter können auch heute noch nichts mit dem Begriff "Web 2.0" anfangen, das belegt eine respräsentative Studie von PriceWaterHouseCoopers im August letzten Jahres. Fazit: Gerade einmal 15 Prozent der Befragten können sich unter dem Begriff etwas vorstellen. Klären Sie zunächst Ihre Mitarbeiter auf, was bedeutet Web 2.0 und welche Vorteile können Sie für das Unternehmen daraus ziehen. Sprechen Sie auch offen negative Aspekte an, wie z.B. das allgemeine Bedenken gegenüber Datenschutzrisiken. Fertigen Sie am besten eine Roadmap an, die Sie für alle gut sichtbar, an den schwarzen Brettern und in Ihrem Intranet veröffentlichen.


1.  Studieren Sie Blogs

Beginnen Sie und Ihre Marketing-Mitabeiter mit dem regelmäßigen Lesen von Blogs. Bekommen Sie das Feeling, wie in der Blogosphäre miteinander umgegangen wird. Scheuen Sie auch nicht davor Beiträge zu kommentieren. Das gleiche gilt bei Foren und Communities. Auf diesem Wege durchkämmen Sie zum einen das Internet nach Meldungen bezüglich Ihres Angebots. Zum anderen lernen Sie DIE Multiplikatoren kennen, die für Sie der Zugang zu Ihren Kunden sein könnten. Stoßen Sie hierdurch auf Negativäußerungen, haben Sie gleich die Möglichkeit zu reagieren. Äußern Sie sich dazu - aber bitte besonnen und bloß nicht unter einem Pseudonym - ansonsten kann Ihr Schuss nach hinten los gehen. Prominentestes Beispiel: Jamba.

2. Nutzen Sie Social Bookmarking

Speichern Sie themenrelevante Bookmarks bei Bookmarking-Diensten, wie z.B. Mister Wong und machen Sie diese für die breite Userschaft zugänglich. Vergessen Sie auch nicht, wichtige Teile Ihrer Website gleich mit zu bookmarken und jeweils einen Bookmarking-Button miteinzubetten. Denn: Gefällt den Community-Mitgliedern Ihr Angebot, haben Sie gute Chancen, dass dieses weiterempfohlen wird. Darüber hinaus können Sie Social Bookmarking verwenden, um Ihre Presseclippings verlinkungspraktisch abzulegen. Voilá.

3. Setzen Sie auf Videoclips

Sie haben bereits zahlreiches Material von Messebesuchen, Events und Konferenzen in der Schreibtischschublade gehordet? Schade drum. Nichts wie auf die relevanten Videoportale damit, wie z.B. sevenload, Youtube oder Google Video. Aber nicht nur für´s Internet, eignet sich die Videopräsentation. Weisen Sie Ihre neuen Mitarbeiter doch mal ganz anders in Ihren Job ein, nämlich per Video-Arbeitzplatzbeschreibung. Abrufbar ganz easy aus Ihrem Intranet. Sie haben einen Industriebetrieb? Wie wäre es an dieser Stelle mit einem Werkssicherheitsführer im Bewegtbilderformat? Ziemlich anschaulich, finden Sie nicht auch? Sie erkennen, wenn man weiterdenkt, kommt man rasch auf eine Reihe von Ansätzen, die sich einfach und budgetschonend umsetzen lassen.


4. Führen Sie RSS-Feeds ein

RSS steht für Really Simple Syndication und heißt auf deutsch so viel wie einfache Verbreitung. Inhalte auf Webseiten, Bilder oder Podcasts erhalten Sie automatisch, ohne dass Sie die Seiten in einer Tour besuchen müssen. Die Feeds empfangen Sie mit einem so genannten Podcatcher, den Sie kostenlos im Internet herunterladen können oder aber auch online via Google Reader oder Pageflakes. Die Reader-Software Newsbee können Sie sogar mit bestem Marketinggewissen Ihrem Corporate Design anpassen. Beobachten Sie Ihre Branche, Ihre Mitbewerber und das Feedback über Ihr Unternehmen mit dieser Methode. So bleiben Sie immer auf dem neuesten Stand und sind gewappnet vor eventuellen Krisen. Berücksichtigen Sie Feeds auch im Hinblick auf Ihren Pressebereich. Anstatt Sie Journalisten anbieten, sich in Ihren Presseverteiler einzutragen, ermöglichen Sie Ihnen lieber Ihre unterschiedlichen Themenbereiche jeweils als RSS-Feed zu abonnieren. Dazu stellen Sie Ihren gebrandetet Feedreader gleich mit ins Netz. Bequemer geht´s nicht.

Das war´s auch schon mit dem ersten Teil der Serie. Ich wünsche Ihnen einen schönen Arbeitsbeginn und allseits gute Geschäfte. Ihr Sebastian Voss

21. März 08

Corporate Weblogs: Welchen setzen wir ein?

Draußen schneits und windet, genau der richtige Zeitpunkt meinen nächsten nützlichen Blogbeitrag zu posten. Diese Woche veranstaltete ich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg einenMarketingberater20_blog_3Workshop zum Thema: "Marketing 2.0 - Chancen und Risiken für den Mittelstand". Hierbei nannten wir Instrumente des Web 2.0, die sich auch im B2B-Bereich hervorragend einsetzen lassen. Neben Flickr und Twitter kamen natürlich auch wieder der Klassiker Weblogs zur Sprache. In diesem Beitrag möchte ich einmal näher auf Formen und Einsatzmöglichkeiten des beliebten "Bürgermediums" eingehen.


Ceo-Blogs

Dieses Blogformat beansprucht die Geschäftsleitung für sich. Entweder kommunziert sie intern mit ihren Mitarbeitern oder auch extern, um Kunden, Lieferanten, Stake-Holdern, Interessenten und Medien ein Sprachrohr zu bieten. Entscheidet sich der CEO für die erste Variante, bloggt er über Standortbesuche, Neuigkeiten, Geschäftsentwicklungen, geplante Investitionen, Unternehmensleitbilder und neue Produkte. Wendet er sich dagegen an ein externes Publikum, kommentiert er meist aktuelle Schlagzeilen, gibt sein Statement zu Branchenentwicklungen oder beantwortet Kundenfragen. Der Vorteil: Der CEO tritt hier als "greifbare" Person hinter seiem Unternehmen hervor.


Knowledge-Blogs

Blogs sind natürlich auch sinnvoll als echte Alternative zu Wikis, die üblicherweise im Enterprise 2.0-Umfeld eingesetzt werden. Wobei sich der Mitabeiter bei Wikis erst einmal mit der jeweiligen Synthax auseinander setzen muss, kann er bei einem einfachen gestrickten Blogsystem gleich loslegen. So kann abteilungsspezifisch Wissen zusammgetragen und nach Schlagworten, den sogenannten Tags, kategorisiert werden und mittels der blogtypischen Kommentarfunktionen Diskussionen um meinen Eintrag ausgefochten werden. Als ausgesprochen nützlich haben sich auch die Vernetzungsmöglichkeiten bewiesen. Die Verlinkung auf Videos, E-Books, Dokumente und Studien im Web,  tragen ebenfalls zur effizienten Arbeitskultur mit einem Knowledge-Blog bei. 


Service-Blogs

Was noch vor kurzem die Service Hotline oder der FAQ-Chat war, ist heute der Service-Blog. Fragen und Antworten zu bestimmten Diensten oder Services laufen heute im Service-Blog des Herstellers zusammen. So tragen nicht nur die Support-Mitarbeiter zur Lösung des Problems bei, sondern auch andere Besucher der Plattform, die ihre Expertise mittels Kommentarfunktion einbringen können. Man spricht hier mehr oder minder vom customer integrated support. Eine Spin Off des Service Blogs ist der Moblog, gerade bei Produkten die schwer erklärungsbedürftig sind, kann der User visuelle Informationen in seine Problemschilderung mit einbeziehen, indem er Fotos per E-Mail oder MMS einsendet.  Diese können mit samt Lösungsvorschlag nach Rubriken kategorisiert werden. Kunden mit ähnlichen Problem, steht somit eine beachtliche FAQ-Datenbank mit samt Lösungsvorschlägen zur Verfügung.


Employer-Blogs

Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben geben beim Employer den bloggenden Ton an. Hier unterscheiden wir auch wieder zwischen in- oder externem Publikum. Bei erster Varianten handelt es sich wie oben schon beschrieben, um ein Instrument des Wissensmanagements. Bei Letzterem präsentieren sich die Mitarbeiter als Sprachohr des eher unnahbar scheinenden Unternehmens. Eine Form davon ist der Customer-Relationship-Blog.


Customer-Relationship-Blogs

Einer der meist verbreiteten Typen, ist der CRM-Blog. Mitarbeiter schreiben über das Unternehmen aus ihrer eigenen sichtweise, subjektiv und losgelöst, doch wohlwollend das Corporate Behaviour berücksichtigend. Die Autoren bloggen meist Beiträge über Produkte, Trends, Neuigkeiten und Nützliches. Selbstverständlich reagieren sie mit diesem Organ auch gegenüber Reklamationen und Wünschen, die den Kunden auf dem Herzen liegen. Hierzu möchte ich gern zwei Beispiele nennen, die mit bestem Beispiel voran gehen. Auf dem Frosta-Blog kommunizieren die Mitarbeiter gemäß ihrer Corporate Idendity ihre gesundheitsbewusse Firmenphilosphie nach außen. Mindestens genau so gut, macht es die Chefin Kirstin Walther auf ihrem Saftblog. Offene und ehrliche Kundenkommunikation sowie konstruktives Verbraucherfeedback, laufen hier unverkennbar zusammen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Variationen, wie z.B. Kampagen-, Krisen-, Produkt-, Messeblogs et cetera. Doch oben finden Sie zur groben Orientierung zunächst einmal die wichtigsten Kategorien, um gezielt mit Ihrem Blog in die Blogosphäre zu starten. In diesem Sinnen wünsche ich ein frohes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage! Ihr Sebastian Voss

10. März 08

Schärfen Sie Ihr Expertenprofil

Sie schreiben gut und gerne Artikel zu Ihrem Fachgebiet, haben die eine oder andere Diplomarbeit daheim in der Schublade liegen oder haben etwa schon das erste eigene E-Book verfasst? Dann sollten Sie die guten Stücke nicht verstauben lassen, sondern diese lieber werbewirksam im Internet präsentieren. Auf   der Dokumentenplattform Docu Trade zum Beispiel, können Sie dies jetzt gerne tun. Somit können Sie Ihre Schriftstücke nicht nur einstellen und damit als Autor Geld verdienen, sondern auch Ihren Expertenruf in Ihrer Branche pflegen. Doch was sich nun im Einzelnen unter der kostenlosen Dokumentenplattform verbirgt, erklärt uns gleich Mitgründer Jörg Pommerening in einem kleinen Interview.


1. Welchen Zweck erfüllt Ihre Plattform? Wer trifft sich hier?

Docu Trade ist eine kostenlose Dokumentenhandelsplattform und Web 2.0 Community zum online Vertrieb von digitalem Content (Von der Diplomarbeit über e-books und Vorlagen bis zum Roman kann
hier jeder Autor seine Texte vermarkten und das kostenlos). Hier treffen sich Profi – und Hobby Autoren gleichermaßen, sowie Wissenssuchende zu allen technischen und nicht technischen Themen.

2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern - was macht Sie einzigartig?

Docu Trade ist die weltweit einzige Autorenplattform und Online Verlag auf Basis einer Handelsplattform (keine Shop Lösung), das bedeutet der Autor erhält 100 % seines Geldes für ein verkauftes Dokument direkt auf sein Konto, erst nach 4 Wochen berechnet die Plattform zw. 10 und 25 % Provision (dies sind z.Zt. die günstigsten Konditionen beim Handel mit Büchern und Dokumenten). Ebenfalls einzigartig ist das umfangreiche Networking Modul. Hier können sich Autoren und Wissenssuchende zu Netzwerken und Communitys vernetzen.

3. Wann wurde Ihre Plattform gegründet und wie viele Mitglieder hat sie jetzt?

Docu Trade wurde im Juli 2006 gegründet und ist seit Januar 2007 als Web 2.0 Plattform online. Mittlerweile zählen wir über 1.200 registrierte User und Autoren. Darüber hinaus gibt es Partnerschaften mit e-load 24 (Jörg Schieb ebooks) sowie Janolaw und einigen anderen Anbietern von qualitativ hochwertigem Content.

4. Welches Unternehmen steckt dahinter?

Hinter Docu-Trade steckt die Firma Docu-Trade Ltd. & Co KG aus Neukirchen – Vluyn. Gegründet wurde Docu-Trade von Jörg Pommerening, Ivo Haarmann und Christoph Koenen.

5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem
Kommunikations-Mix ein?

Wir setzen hauptsächlich Direktansprache, Pressemitteilung und redaktionelle Beiträge ein, um unsere Docu Trade bekannter zu machen.

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29. Februar 08

Neuer Podcast an Bord: Anwendungsmöglichkeiten von Social Bookmarking Diensten für KMUs und Start-ups

Gerade das Interview geführt jetzt schon für Sie zum Download bereitgestellt. Heute befrage ich Christian Clawien, seinerseits Pressesprecher vom Social Bookmarking Dienst Mister Wong, um den Nutzen von Bookmarking für KMUs. Und da gibt es allerhand viele, die vom Wissensmanagement bis hin zur  Online-Werbung gehen. Genau das Richtige für die Unternehmen, die Ihren Kommunikations-Mix mit kostenlosen Methoden aufstocken möchte. Entschuldigen möchte ich mich jetzt schon im Voraus für die etwas unfeine Qualität via Skype und UMTS-Übertragung, da ich heute aus bautechnischen Gründen gezwungen war, in ein etwas abgelegenes Büro auszuweichen. Trotz alledem viel Spaß beim Hören und ein schönes Wochenende! Ihr Sebastian Voss

22. Februar 08

So gestalten Sie Ihren Videoauftritt fürs Web

Sie möchten sich mit Ihrem eigenen Werbevideo im Internet präsentieren? Nichts leichter als das! Dann möchte Ihnen bevor Sie mit Ihren Dreharbeiten loslegen, noch ein paar Tipps ans Herz legen.


1. Thema

Im ersten Schritt überlegen Sie genau, welche Botschaft Sie an Ihre Zielgruppe aussenden möchten? Hier stellen Sie sich folgende Fragen: Mit welchem Thema spreche ich meine potentiellen Kunden am besten an? In welche Situation (komisch, spannend, aktionsreich, provokant, erotisch, überraschend, niedlich) lässt sich mein Angebot am geschicktesten verpacken? Brainstormen Sie doch dazu einfach mal mit Ihrem gesamten Team, um auf unterschiedliche Ansätze zu gelangen. Zusätzlich rate ich Ihnen, sich Anregungen auf den Videoplattformen zu holen, auf die Sie es letzlich anlegen: Sevenload, Youtube, Myvideo oder Google. Versuchen Sie auch externe Querdenker aus dem Social Web mit einzubeziehen, indem Sie Ihre Idee, gemäß dem Motto: Zusammen geht´s besser, auf BrainR posten. So kommen Sie möglicherweise schneller zu ausgefallen Anregungen, die bestenfalls über eine hohes Maß an Viralpotenzial verfügen. Ein Versuch ist es allemal wert, Sie haben ja nichts zu verlieren!


2. Teaser

Beginnen Sie schon am Anfang des Spots mit einem Einstieg, der neugierig macht und Ihre Zuschauer förmlich in den Film mithineinzieht, so dass es für ihn kein Entrinnen mehr gibt. Als erfolgreiche Teasersprüche haben sich bewährt, wie: Sie wollten immer schon wissen wie, ...? Was würden Sie sagen, wenn IHR PRODUKT es schafft ...? Gleich erfahren Sie, was sich hinter IHR ANGEBOT verbürgt? Nach 40 Sekunden, sind Sie nicht mehr derselbe, der Sie vorher waren? Sind Sie bereit, für eine wirklich ungewöhnliche Erfahrung? Spätestens jetzt sollten Sie abschalten! Sagen Sie nicht, wir hätten Sie nicht gewarnt? Wir glauben nicht, dass Sie sich das hier anschauen sollten! Sehen Sie, es gibt eine Fülle von Einstiegssätzen, an denen viele User garantiert nicht vorbeischauen können.


3. Mehrwert

Im Laufe des Spots, sollten Sie wie in allen werblichen Mitteln, Ihren Kundennutzen klar und deutlich in den Vordergrund stellen. Tun Sie das nicht innerhalb der angepeilten 40 Sekunden Sendezeit (empfohlene Länge für einen Spot auf Videoportalen) waren Ihre ganzen filmtechnischen Bemühungen für die Katz. Anstatt das Bedürfnis für Ihr Produkt beim Konsumenten zu wecken, sorgen Sie lediglich für unterhaltsame Abwechslung beim Feierabendsurfen. Beispiel: Ihr Produkt spricht den Do-it-yourselfer an oder ist ausgesprochen erklärungsbedürftig? Wie wär´s mit einem Praxisvideo, indem Sie die die wichtigsten Handgriffe oder Fuktionen erläutern. Noch besser: Sie stellen Ihre Kunden ins Kameralicht. Das wirkt zum einen glaubwürdiger, zum anderen erhöht es die Loyalität zu Ihrem Unternehmen. Damit schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe! Bevor ich´s vergesse: Achten Sie bei der all der Begeisterung für Ihr Werk, dass Ihr Video nicht kommerziell wirkt. Denn nicht hassen User mehr, als verdeckte Reklamespots. Mit denen werden Sie bereits tagtäglich im Privatfernsehen gegeißelt.


4. Dramaturgie

Wie nach dem allseits bekannten Nachrichtenschema, gehört das Wesentliche an den Anfang Ihres Videos. Klinkt sich der User mitten im Film aus, muss er das Kernthema bereits aufgesogen haben. Vernetzen Sie ihn spätestens jetzt mit Ihrem wichtigsten Kommunikationsmedium, indem Sie gleich zu Beginn und am Ende einen Link zu Ihrer Website oder Landingpage platzieren. Blenden Sie diesen mindestens 4 Sekunden ein - sonst wird er nicht wahrgenommen. Ein passender Soundteppich inkl. Jingle sollte ebenfalls zu Ihrer Selbstproduktion gehören. Am gekonntesten wäre natürlich ein individuelles Stück vom Sounddesigner komponieren zu lassen, aber wenn Sie zunächst das Budget eher flacher halten möchten, werden Sie auch auf kostenlosen Soundportalen fündig. Unbekannte Musiker bieten hier ihre Melodien unter der sogenannten Creative Common Licence an.

Jetzt sind Sie erstmal mit dem wichtigsten Handwerkszeug für Ihren ersten Werbespot gerüstet! Sollten noch Fragen auftauchen, wissen Sie ja wo Sie mich finden! Ein geruhsames Wochenende, Ihr Sebastian Voss

 

18. Februar 08

Es zwitschert aus der Marketingabteilung

TwitterFür Werber und diejenigen, die es werden wollen, wird es in Zukunft immer schwieriger sich den Weg durch unseren wachsenden Mediendschungel zu schlagen. Da bloggt es hier, flickert und flurlt es dort. Kein Wunder also, wenn bereits jetzt viele überforderte Mediaplaner über kurz oder lang das Weite suchen. Ich war allerdings ausgesprochen mutig und habe mich trotz alledem einem weiteren Kanal aus der Mikromedienlandschaft gewidmet - die Rede ist von Twitter - neudeutsch für "Gezwitschere". Das dieser webbasierte Kurzmitteilungs-Service nicht nur einen enormen Unterhaltungswert für die geschwätzige Internetgemeinde bürgt, sondern auch einen kommunikativen Mehrwert für Ihr Marketing haben kann, zeigen folgende Gedankenspiele:


Auf dem neuesten Stand - Twitter im Messeeinsatz

Sie haben Ihr Marketingteam auf die Messe geschickt oder sind womöglich selbst vor Ort zugange. Glückwunsch! Dann haben Sie ja alle Hände voll zu tun! Journalisten müssen gefüttert, Catering-Service muss koordiniert und Besucher müssen bei Laune gehalten werden. Wie wäre es hier mit einem Kommunikationstool, dass Ihnen die müßige Organisationsarbeit ein wenig erleichert. Mit dem kostenlosen Einrichten von einem oder mehreren Twitter Accounts können Sie: Ihr Team am Stand koordinieren - vor allem bei ungeplanten Terminänderungen. Besucher, die es nicht auf Ihren Stand geschafft haben, trotzdem die Gelegenheit bieten quasi live mit dabei zu sein. Oder zu Ihren Mitarbeitern im Betrieb eine virtuelle Standleitung aufbauen, um das wir-sind-auch-mit-dabei-Gefühl zu wecken. Kurz gesagt: Sie haben mit Twitter die uneingeschränkte Möglichkeit Informationen zeitnah, direkt und kurz (nämlich in 140 Zeichen!) an Mann oder Frau zu bringen.


Twitter als Infokanal auf Ihrer Website

Sie haben ein Neues Produkt in Ihr Sortiment aufgenommen? Sparen Sie sich die Zeit in dem Sie womöglich händisch Ihre Startseite aktualisieren. Bieten Sie Ihren Twitter-Infokanal als dynamisches Widget an und binden Sie es auf Ihre Startseite ein. Jetzt können Sie Ihre Besucher im Handumdrehen ganz unaufdringlich über Neuigkeiten oder Werbeaktionen informieren. Verfassen können Sie Ihre Web-SMS entweder direkt von der Twitter-Homepage, per Desktop-Anwendung oder ganz mobil via Hand
.

Twitter im Kriseneinsatz
Wir wollen es nicht hoffen, aber passieren kann es den besten Unternehmen. Einmal in Gang gebracht, kann sich die Krise schnell zu einer ernsthaften Bedrohung für die wirtschaftliche Stabilität Ihrer Firma zuspitzen. Sie müssen hier nicht unbedingt zu den gefährdenden Branchen, wie z.B. der Chemie oder der Pharmaindustrie gehören. Auch in anderen Geschäftszweigen können auch kleine Mißgeschicke verheerende Folgen mit sich ziehen. Günstig ist es hier bereits einen fertig ausgearbeiten und gut durchdachten Krisenplan mit diversen Krisenszenarios in der Schublade bereitliegen zu haben sowie ein gut trainiertes Personal, das weiß wie es sich im Krisenfall zu verhalten hat. Viele PR-Abteilungen oder/und die Geschäftsleitung rufen in dieser Zeit eine Telefonhotline ins Leben, auf der sich besorgte Kunden oder auch Journalisten über den Stand der Lage erkundigen können. Vergrößern Sie Ihre Durchschlagkraft und damit Ihre Informationbereitschaft, indem Sie Ihren Service über den Twitter-Krisenkanal erweitern. Im Minutentakt können Sie über Ihre Website die neuesten Ankündigungen ausstrahlen. Übrigens lässt sich der Twitter-Feed auch abonnieren, so dass die Nutzer nicht unbedingt Ihre Website aufsuchen müssen, um auf dem Laufenden gehalten zu werden. Alles in allem ein äußerst wirksames und universelles Tool, dass mit ein bißchen Einfallsreichtum und Querdenken bestimmt viele Einsatzmöglichkeiten in Ihrem Unternehmen findet. Den Anfang habe ich damit gemacht. Viel Erfolg! Ihr Sebastian Voss
 

13. Februar 08

Neu im Netz: Businessworld.de

Über welche Online Video-Kanäle verstreuen Sie eigentlich Ihre Firmenspots? Darf Ich raten: über die großen Drei: Youtube, Sevenload und Google Video? Im Grunde genommen keine schlechte Wahl. Denn hier erschließt sich Ihr Streifen eine beachtliche Zuschauerschaft. Vom Nordkap bis Feuerland sozusagen. Doch beachten Sie bitte: Angeklickt und weiterversendet werden meist nur diejenigen Spots, die entweder dem User einen hohen Nutzwert versprechen oder einfach nur zum Schreien komisch sind - sprich über genügend Mundpropaganda-Potenzial verfügen. Wie z.B. im Fall des vorangehenden machdudas-spots. Kann Ihr Selbstgedrehter hiermit aufwarten? Falls Ihr Spot nur im mittleren Durchschnitt schwimmt, kann es leicht passieren, dass er bei der Fülle des Angebots schnell absäuft.

Daher mein Tipp: Weichen Sie doch mal auf einen Kanal aus, der mehr B2B-Like angehaucht ist, wie beispielsweise die funkelnagelneue Plattform "businessworld.de". Hier haben Sie die große Gelegenheit Ihren angefertigten Spot gleich 15 Themenbereichen, von Wirtschaft bis Architektur & Kunst; und rund 6 Branchen, von Dienstleistung bis Versorgung zuzuordnen. Das Portal ist jung, deshalb stehen die Chancen gut, dass Sie auch gesehen werden!  Ihr Sebastian Voss

06. Februar 08

So stehen Sie bei Ihren Mitarbeitern im Kurs

Mittlerweise gibt es Bewertungsplattformen zuhauf im Netz und in den unterschiedlichsten Facetten. Da werden Hotels, Spielzeug, Designermode, Technikartikel und Gaststätten bewertet. Nichts ungeheuer Spektakuläres, denn wir wissen ja alle, dass sich die Kaufvorbereitung der Verbraucher größtenteils im Internet vollzieht. Doch wie sieht´s im Bereich der Arbeitsplatzsuche aus? Mit dem neuen Chef, kauft der Neueinsteiger meist auch die Katze im Sack. Dies möchte das Arbeitgeber-Bewertungsportal mit dem schrägen Namen KUNUNU ändern. Hier kann jeder Angestellte nach herzenslust seine Arbeitsstelle ausloben oder bis aufs Schärfste kritisieren. Umgang mit Kollegen, Kommunikation am Arbeitsplatz und Umweltbewusstsein sind nur einige der Kriterien, die vom votenden Arbeitnehmer unter die Lupe genommen werden. Für Sie natürlich auch eine wunderbare Gelegenheit, um zu erfahren welches Image sie gegenüber Ihren Mitarbeitern genießen und wo Ihr Teamsegen hängt! Schauen Sie doch einfach mal nach. Ihr Sebastian Voss

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05. Februar 08

Eine für alles - damit Sie im Web 2.0 den Überblick behalten

Jeder von uns hat mittlerweile mehr als einen Account bei vielen verschiedenen Online-Plattformen. E-Mail-Konten bei diversen Freemail-Anbietern wie z.B GMX oder Web.de, ein oder mehrere Konten bei Ebay, Mitgliedschaften bei Business-Netzwerken (Xing & Co.), Communities (Facebook, StudiVZ), Miles & More et cetera pp. Ich weiß ja nicht wie es Ihnen geht, aber manchmal ist es schon ziemlich schwer den Überblick zu behalten.

Aber zum Glück möchte hier das frischgebackene Start-up-Team von allyve.com, mit ihrer kürzlich an den Start gegangenen gleichnamigen Plattform, für Übersicht und Ordnung sorgen. "Eine Plattform für alle Accounts", heißt hier scheinbar die Devise. Die Einrichtung ist ganz simpel. Sie wählen einfach eben Ihre gewünschten Plattformen aus einem vorgegebenen Katalogangebot aus, geben rasch Ihre Zugangsdaten ein und schon erscheinen Ihre Accounts sauber angeordnet als Widgets auf Ihrem virtuellen Desktop. Wenn das mal nicht eine bequeme Sache ist. Ich habe mir jedenfalls meinen Desktop schon zusammengestellt. Jetzt wünsche ich Ihnen viel Spaß beim selbst Ausprobieren! Ihr Sebastian Voss



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15. Januar 08

Networking im Netz (5): Successity

Nur durch Zufall bin ich auf meiner letzten Online-Recherchereise auf die äußerst attraktive Networkingplattform "successity.de" gestoßen. Ich muss zugeben, mein erster Gedanke war: Nicht noch so eine von diesen Businessplattformen - haben wir denn nicht langsam aber sicher genug davon. Die gleichen - bis auf ein paar Ausnahmen - sowieso, wie ein Ei dem anderen. Doch weit gefehlt - Fehler meinerseits. Als notorischer Web 2.0-Enthusiast mit der Lizenz zum Testen, machte ich mich nach erfolgreicher Anmeldung auf successity gleich mit ein paar nützlichen Funktionen bekannt. Eine Abgrenzung zum Wettbewerb ist aus meiner Sicht klar vorhanden! Aber diese Feststellung reichte mir noch nicht ganz, ich wollte noch ein bißchen mehr über die Multi-Plattform in Erfahrung bringen. Dazu konfontierte ich gleich einmal die Gründerin von successity, Frau Dr. Kirsten Mennenga, mit meinen  neugierigen Fragen.


1. Welchen Zweck erfüllt Ihr Netzwerk? Wer networkt hier?

Bei successity geht es darum, die User in den Mittelpunkt zu stellen und ihnen dabei einen virtuellen und dauerhaften Begleiter zu verschaffen, der in den Bereichen Business, Beruf & Karriere sowie den angrenzenden Lebensbereichen Unterstützung und Impulse liefert.
Die Zielgruppen von Successity.de sind engagierte Menschen, die beruflich wie privat etwas erreichen wollen.



2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern?

1. Successity bietet neben ausgereiften kostenlosen Kontaktfunktionen und interaktivem Austausch zwischen den Usern ein anspruchsvolles und inspirierendes Magazin. In diesem Magazin - und damit ergänzend auch in den Foren – werden journalistisch hochwertige Inhalte geboten, die Business- und Wissensinteressierte langfristig als Mitglieder an die Plattform binden. Im Unterschied zu anderen Netzwerken, werden bei Successity die Foren von namhaften und versierten Experten moderiert.

2. Virtuelle Erfolgsteams – die virtuelle Erfolgsschmiede: Ganz im Sinne des Successity- Mottos „mehr als nur Networking“ basiert die zweite Säule der Plattform auf dem Modell der „virtuellen Erfolgsteams" - ein telekooperatives Lern- und Beratungsnetzwerk. Von und mit Anderen lernen, eigene Ziele strukturiert zu erreichen – das ist der Grundgedanke der virtuellen Teams. Die technischen Voraussetzungen sind dafür geschaffen, womit Successity alleiniger Anbieter virtueller Erfolgsteams ist.

3. Säule: virtuelles Beratercenter – Durchblick mit Mausklick:  Die dritte Säule von Successity ist das virtuelle Beratercenter (derzeit im Relaunch). Tiefergehende, individuelle und kompetente Beratung durch qualifizierte Berater in Business-, Karriere aber auch Rechts- und Steuerfragen. Der Clou: Der Preis für die Frage wird nach dem Prinzip des Angebots und der Nachfrage von den Usern selbst bestimmt. Die Berater entscheiden im Wettbewerb über die Annahme eines Beratungsauftrags.


Was Successity sonst noch bietet:

1. Virtueller Marktplatz für überregionale Onlinewerbung – Successity bringt unter dem Dach des Netzwerkes Werbetreibende und User zusammen.

2. Successity.de ermöglicht das Erstellen eigener Foren und somit der Bildung eigener Netzwerke. Die Foren werden von Privatpersonen ebenso verwendet wie von Vereinen oder Unternehmen. Durch die kontinuierlich steigende Anzahl an Foren wächst die Thementiefe des Netzwerks kontinuierlich an.

3. Neu: Regionale Unternetzwerke. Je nach Postleihzahl öffnet sich für den Successity User auch ein kleines regionales Netzwerk mit regionalem virtuellen Online-Markt, regionalen Foren, Eventkalender.



3. Wann wurde Ihr Netzwerk gegründet und wie viele Mitglieder hat es jetzt?

Successity wurde Mitte 2005 gegründet, aktuell hat das Netzwerk über 2000 Mitglieder.


4. Welches Unternehmen steckt dahinter?

Das Netzwerk wurde von Dr. Kirsten Mennenga (KiMedia GbR) gegründet und wird derzeit von einem 25-köpfigen Team bestehend aus Experten und Fachleuten aller Branchen betrieben.


5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?

Neben Pressearbeit, Newsletter-Marketing und zwei Blogs, die wir betreiben, setzen wir bewusst auf Mund-zu-Mund-Propaganda. Da bei uns Qualität vor Quantität geht und dabei die User im Mittelpunkt stehen, sind wir sicher, dass wir im Netz immer bekannter werde.

6. Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?

Wie man heute schon erkennen kann sind Communities Dreh- und Angelpunkt des virtuellen Geschehens und erfreuen sich als selbst organisierte Informations- und Kommunikationsplattformen immer größerer Beliebtheit. So wird in virtuellen Communities mittlerweile alles ausgehandelt - egal ob es dabei um die persönliche Bekanntmachung der eigenen Person, einer Dienstleistung oder um den Erfolg von Marken und Produkten geht. Die damit verbundene Bedeutungszunahme von Weiterempfehlungen ist dabei nur ein Effekt, der für ein erfolgreiches Marketing fortschrittlicher Unternehmen zukünftig eine große entscheidende Rolle spielt.


       

Successity_marketingberater       

















Aufgeräumter Login-Bereich mit vielen nützlichen
Funktionen samt virtueller Visitenkarte zum Verschicken.

10. Januar 08

Ihr Videoverteiler im Netz: Tubemogul

Tubemogul_screenshotLange Zeit herrschte Funktstille auf dieser Frequenz. Dank knallendem Jahresanfangsgeschäft und  interaktivem Gründerhandbuch markt start!. Jetzt habe ich mir endlich ein paar Minuten Zeit genommen, um meinen mir sehr am Herzen liegenden Marketingberater 2.0 mit Content zu füllen. Und wegen der stark gestiegenen Zahl meiner RSS-Feed-Abonnenten (Ehrt mich sehr! :-), habe ich auch fast schon ein schlechtes Gewissen. Meinen ersten Beitrag widme ich ganz meinem Fundstück der Woche: der englischsprachigen Videoverteilerplattform "Tubemogul". Ein sehr praktisches Handwerkszeug, wenn man seinen Webcast oder seinen viralen Werbespot gleich auf mehreren Plattformen platzieren möchte. Somit bleibt einem das mehrfache zeitraubende Uploaden erspart. Garniert wird das kostenlose Angebot mit Tagging-Option und einem Statistiktool, das Ihnen auf Wunsch verrät, wie oft Ihr Video auf den jeweiligen Portalen angelickt, bewertet und kommentiert wurde. Vielen von Ihnen fällt jetzt bestimmt ein Stein vom Herzen, nicht wahr? Und um meinen nächsten Beitrag ein wenig anzuteasern: Hierin lesen Sie, wie Sie Ihren Minispot für die Videoportale am besten gestalten, damit Sie in Ihrem Tubemogul-Statistikbereich auf möglichst steile Kurven blicken können! Einen powervollen Freitag und ein noch dynamischeres Wochenende wünscht Ihnen Sebastian Voss

17. Dezember 07

Wie steht´s eigentlich um Ihre Online-Reputation?

So schnell wie Nachrichten, Kommentare und Feeds sich im Netz verteilen und Ihren persönlichen Bekanntheitsgrad weiter ausbauen und festigen können, kann auch das Gegenteil passieren. Unzufriedene Kunden, Neider, Konkurrenten oder andere geschäftsschädigende Intriganten können durch geschicktes Radar_marketingberater_20 Positionieren von Botschaften im Web mehr Schaden anrichten, als Sie vermuten können. Deshalb sollten Sie steht´s ein prophlylaktisches Ego-Scanning betreiben. Selbstverständlich können Sie auch so potentielle Geschäftspartner, Kunden oder Ihren Mitbewerb durchleuchten. Drohenden Unkenrufen von übereifrigen Datenschützen zum Trotz, sind in Deutschland bereits die ersten Personensuchmaschinen an den Start gegangen. Hier schwirren Namen wie Stalkerati oder Yasni durch den virtuellen Raum. Mein persönlicher Favorit ist Yasni. Lassen sich bei Stalkerati lediglich die bekanntesten Plattformen StudiVZ, Google, Xing und Pipl screenen, durchstöbert Yasni hingegen vielzählige Communities, Netzwerke und ebenso Bilderdienste wie Flickr. Sogar Rezensionen von Amzonen werden fein säuberlich mit aufgelistet. Zusätzlich lassen sich Suchprofile anlegen, die ein wiederkehrendes, systematisches Suchen erleichtern.


Meine Empfehlung:

1. Screenen Sie regelmäßig Ihren Namen und den Ihrer Mitbewerber
2. Betreiben Sie Flucht nach vorn und treten Sie den populärsten Communities bei.
3. Legen Sie bei Google Alerts Suchprofile zu Ihrem Namen an, um per E-Mail über Web-Meinungen up-to-date zu sein. Dieser Service eignet sich übrigens auch ganz hervorragend für Ihr Medien-Clipping!

Verinnerlichen Sie sich bitte immer: im Internet geht´s zu wie im Real Live. Ein erstmal verunglimpfter Ruf lässt sich nur mühselig wieder herstellen. Also halten Sie die Ohren steif oder besser die Suchmaschinen angesetzt! Bis demnächst. Ihr Sebastian Voss

03. Dezember 07

Werbekanal: Powerpoint-Präsentation

Guten Morgen liebe Leser, haben Sie nicht auch die ein oder andere Powerpoint-Präsentation in Ihrer Schublade liegen, die Sie einst so eifrig erstellt aber jetzt ihr einsames und unbeachtetes Dasein fristet. Das muss nicht sein! Auf Slideshare können Sie ihre Powerpoint-Präsentation kostenlos parken und einem breitem Publikum insbesondere Ihrer Zielgruppe zur Schau stellen. inklusive Send-to-Friend-Funktion, die für eine schnelle Verbreitung sorgt. Darüber hinaus können Sie Ihre schon einmal hochgeladene Präsentation in Ihre eigene Firmenhomepage via HTML-Code einbinden und somit Ihr Angebot Ihren Website-Besuchern umfassend vorstellen! Mein Tipp: Nutzen Sie Slideshare zur Marktforschung, denn Sie können anhand einer Hitliste der beliebtesten Präsentation erkennen, was bei den Usern am besten ankommt und hiernach Ihre eigenen Folien noch ein bißchen aufpeppen. Zum Schluss noch ein paar Hinweise für das Gelingen Ihrer Online-Slideshow:

1. Achten Sie darauf, dass Sie kein fremdes Fotomaterial ohne Zustimmung des Fotografen veröffentlichen - geben Sie unbedingt die Quelle an.

2. Schreiben Sie verständlich und verwenden Sie keine Insider-Formulierungen. Z. B. Baugruppe 1 beschreibt ... etc.

3. Ihre Präsentation sollte nicht größer als 20 MB sein.

4. Fügen Sie auf jeder Folie Firmenname und Logo als Kennzeichungs- sowie Internet- und E-Mailadresse als Responseelement ein.

Wenn Sie diese Tipps beherzigen, steht Ihrer Powerpoint-Präsentation als zusätzliches Werbemittel nichts mehr im Wege! Ihr Sebastian Voss

30. November 07

Neue Podcast-Episode an Board: Web 2.0 Praxis - Immobilienscout24.de

Ich freue mich, Ihnen heute, sozusagen noch fruckfrisch, die neueste Episode meines Marketingberater 2.0 Podcast zu präsentieren. Diesmal hatte ich am Telefon Birgit Ströbel zu Gast. Sie ist Geschäftsleiterin Marketing beim marktführenden Immobilienportal Immobilienscout24.de, das Ihnen allen sicherlich ein Begriff in punkto Wohnungssuche ist. Natürlich drehte sich alles um die Erfolgsgeschichte des Portals, das durch die Anreicherung von User-Generated-Content-Elementen seine Marktführerschaft immer weiter ausbauen konnte. Sie erzählt uns auch, welche Neuerungen geplant sind und gibt uns einen Ausblick in die Zukunft von Immobilienscout24.de. Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Hören! Sebastian Voss

28. November 07

Praxishandbuch 2.0: Mitmach-Ratgeber für Firmengründer

Ihnen ist bestimmt schon aufgefallen, dass meine Text-Beiträge in der letzten Zeit ein bißchen abgenommen haben. Doch das nicht ohne Grund: denn ich blogge zurzeit fremd! Und deshalb auch dieser kleine Post als Hinweis auf unser gerade frisch angelaufenes Buchprojekt namens "markt start! - Das Praxishandbuch für Unternehmensgründer" Unser Motiv dabei? Wir möchten einen Ratgeber verfassen, der auch auf die Belange und Interessen der gründenden Leserschaft (möglicherweise Sie!) eingeht. Aus diesem Grund haben wir ein kleines aber feines Blog ins Netz gestellt, auf dem unser bescheidenes Werk peu á peu wachsen und gedeihen lassen. Der Clou: Sie als vermeintlicher Existenzgründer haben die einmalige Gelegenheit die Tiefe und Ausführlichkeit der einzelnen Kapitel selbst zu steuern. Im Klartext: Fragen Sie uns zu bestimmten Kapitelthemen ausgesprochen viele Löcher in den Bauch, werden wir (Mein Geschäftspartner Sebastian Wartenberg und ich) dies in der Endfassung, die im Frühjahr nächsten Jahres übrigens auch als Paperback im Buchhandel erscheint, besonders ausführlich behandeln! Dies ist doch eine rege Beteiligung doch wert, oder? "markt start!" wird zusätzlich gefüttert mit Experteninterviews. Kleiner Vorgeschmack: Zum Thema "Blog-PR" hat sich kein Geringerer als Burkhard Schneider vom Best-Practice-Business-Blog zu einem Podcast breit schlag lassen. In Kooperation mit Mister Wong stellen wir Ihnen ferner ein Online-Literatur-Verzeichnis via Social-Bookmarking-Widget zur Verfügung. Das Inhaltsverzeichnis und die Einleitung ist bereits aufgeschaltet - die ersten Interviews erwarten uns nächste Woche. Wir freuen uns auf ein spannendes Projekt mit sattem Erfahrungsaustausch! Mit dem Marketingberater 2.0 geht´s ab Freitag wie gewohnt weiter. Ihr Sebastian Voss

23. November 07

Marketingberater 2.0@Business-to-Dialog Berlin (5): Berliner-Netzwerkfuehrer.de

12. November 07

Marketingberater 2.0@Web 2.0-Expo (3): iStockphoto

Ihre Grafikabteilung forscht fieberhaft nach Foto- und Videomaterial für die Firmenwebsite oder gar nach Illustrationen für eine neue Imagebroschüre. "iStockphoto" stellt hier einen überaus günstigen Materialfundus bereit. Anja Hild und Maartje von Kaspel von iStockphoto, verrieten mir in unserem kleinen Interview mehr von Ihrer "Media-Plattform".

09. November 07

Marketingberater 2.0@Web 2.0-Expo (2): Wikio

Wie Sie Ihre Pressearbeit noch effizienter gestalten können und dabei Ihr Buget schonen, verrät Ihnen Tea Scharmann von Wikio Deutschland in meinem folgenden Webcast.

07. November 07

Web2.0Expo-Reporter: dicovery sysko GmbH

Auch ich habe Zeit und Mühe nicht gescheut, um einige Trends aus dem Mitmach-Web von der Web 2.0 Expo hier in Berlin für Sie zu erhaschen. Allerdings ist die Audioqualität bei meinem ersten Interview nicht so berauschend. Also meine Warnung im Vorfeld: Lautstärke höher drehen und Ohren spitzen! Bei den nächsten Interviews, die ich Ihnen in dieser Woche täglich präsentiere, werde ich mich um eine Qualitätssteigerung bemühen. Nun wünsche ich trotzdem viel Spaß bei meinem ersten Webcast! Ihr Sebastian Voss

24. Oktober 07

Networking im Netz (3): Fellowweb

Wer sagt, dass Studenten immer nur Bücher, Ausschlafen und Partys-feiern-bis-in-die-Puppen im Kopf haben, wird hier eines Besseren belehrt! Das zeigt die Fellowweb GmbH aus dem rheinischen Vallendar, die als studentisches Start-up-Unternehmen mit ihrer Online-Community ganz neue Networking-Pfade betreten möchte. Gesprochen habe ich mit Florian Bell, Geschäftsführer von Fellowweb, um der Sache näher auf den Grund zu gehen.


1. Welchen Zweck erfüllt Ihr Netzwerk? Wer networkt hier?

Fellowweb.de ist ein kostenloses soziales Netzwerk für Schüler, Auszubildende, Studenten und Berufstätige mit dem Ziel, existierende Barrieren bei der Berufsfindung zu brechen. Mit Fellowweb wird eine hierarchielose Kommunikation und ein berufsbezogener Erfahrungsaustausch ermöglicht, d.h. im Klartext, dass Schüler im Fellowweb gezielt Kontakt zu bspw. Professoren aufnehmen können, während Studenten oder Auszubildende sich bspw. an beruflichen Profilen bestimmter Vorstandsvorsitzender orientieren und ihr persönliches Netzwerk ausbauen können. So werden Jugendliche unterstützt, schon frühzeitig die Gleise für ihre erfolgreiche berufliche Zukunft zu legen. Im Prinzip könnte man Fellowweb auch als eine Art Xing für Jugendliche bezeichnen.


2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern?

Eine der wesentlichen Kerne von Fellowweb.de besteht darin, dass den Nutzern ein Algorithmus zur Verfügung gestellt wird, der die ähnlichsten Nutzer anhand von beruflichen Vorlieben, persönlichen Stärken und Schwächen sowie den Profileingaben identifiziert. Mithilfe des Algorithmus werden die ähnlichsten Nutzer – die sog. „Fellows“ – aufeinander aufmerksam gemacht und können miteinander in Kontakt treten. Diese gezielte Austauschmöglichkeit zwischen Nutzern mit ähnlichen Interessen wird bisher von keinem anderen Netzwerk angeboten.
Auch die Bewertungsfunktion, mithilfe derer sich befreundete Plattformnutzer gegenseitig in Hinblick auf ihre persönlichen Stärken und Schwächen einschätzen können, sowie der Fellowweb-Avatar Snoggi sind in ihrer Form in sozialen Netzwerken einzigartig.Selbstverständlich sind alle diese Funktionen für die Fellowweb-Nutzer kostenlos.


3. Wann wurde Ihr Netzwerk gegründet und wie viele Mitglieder hat es jetzt?
 

Fellowweb.de ist in der ersten Alpha-Version Anfang Juni online gegangen. In der kurzen Zeit konnten wir bereits eine mittlere 4-stellige Nutzerzahl für Fellowweb begeistern.

 
4. Welches Unternehmen steckt dahinter?

Das studentische Start-Up Fellowweb.de wird von der Fellowweb GmbH mit Sitz in Vallendar betrieben.

 
5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?

Bislang hat Fellowweb maßgeblich auf zwei Komponenten in seinem Kommunikations-Mix gesetzt: „Offline-Werbung“ in Form von Flyern, Plakaten und Streuartikeln sowie klassische „Public Relations“. Insbesondere der letzte Bereich sorgt aufgrund der öffentlichkeitswirksamen Thematik, der sich Fellowweb.de widmet, dafür, dass immer mehr potentielle Nutzer, Kooperationspartner und andere Medien auf das Angebot von Fellowweb aufmerksam werden.

 
6. Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?

Erfolgreiche Kommunikation setzt in den kommenden Jahren immer stärker eine Individualisierung der Werbebotschaft voraus – im Extremfall bis auf die Ebene des einzelnen Empfängers der Werbebotschaft. Wachsende Interaktivität und die immer weiter zunehmende Bedeutung mobiler Endgeräte dürften diesen Trend intensivieren, aber auch technisch vereinfachen.


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Und wann erfahren Sie, was Sie von Fellowweb haben?

21. Oktober 07

Werbepause! Reklame, die aus der Reihe tanzt

Banner_magazin_werbepause_2 Sind Sie manchmal auf der Suche nach Ideen oder kreativen Anstößen für Ihre Werbekampagnen? Vielleicht ist da die neue Flickr-Gruppe von Sebastian Wartenberg und mir, möglicherweise ein erleuchtender Inspirator! Hier sammeln wir auffällige Werbemotive, die uns im urbanen Leben so vor die Kamera springen. Die ersten haben wir bereits für die digitale Öffentlichkeit zur Schau gestellt. Aber da wir uns ja im sogenannten Mitmach-Web befinden, freuen wir uns natürlich immer über aktuellen Stoff von Ihnen. Haben Sie in der letzten Zeit einen ganz besonders erfolgreichen Werbefeldzug durchgeführt, der den unendlichen Weiten des World Wide Webs nicht vorenthalten werden sollte? Einfach zusenden, den Rest erledige ich! Übrigens: das Schaufenster zur Gruppe "Werbepause!" finden Sie hier auf dem Blog links unter meiner Blogroll ... Ihr Sebastian Voss

17. Oktober 07

Networking im Netz (2): myCORNERS

"Nur nicht schlappmachen!" heißt die Devise bei meiner Beitragsreihe "Networking im Netz" und deshalb habe ich auch schon den nächsten Kandidaten erspäht, den ich Ihnen mittels eines kurzen Interviews vorstellen möchte. Rede und Antwort stand der Geschäftsführer von myCORNERS Dr. Volker Habeberlin.

1. Welchen Zweck erfüllt Ihr Netzwerk? Wer networkt hier?

myCORNERS ist eine Business Networking-Plattform für professionelles und sicheres Kontaktmanagement. Es geht darum, schnell und einfach die richtigen Leuten zur richtigen Zeit finden und kontaktieren zu können. Das Netzwerk richtet sich an jeden, der sein Netzwerk nutzenbringend pflegen, ausbauen und sich austauschen möchte: Unternehmer, Freiberufler, Angestellte, Akademiker, Handwerker, Studenten und Arbeitssuchende.

2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern?

Die Mitglieder profitieren maßgeblich von der 100%igen Kostenfreiheit:
myCORNERS ist  das einzige Business Netzwerk, das seine umfangreichen Funktionalitäten unbegrenzt (d.h. ohne Premiumaufschlag) zur Verfügung stellt, u.a.:

- Personen über eine Vielzahl verschiedener Suchparameter suchen,
- private Nachrichten empfangen und versenden,
- Mitglieder untereinander vorstellen,
- seher, wer und warum Ihre Profilseiten besucht hat,
- Teilnahme und Moderation von beliebig vielen Gruppen,
- Gründung von geschlossenen Gruppen
- und vieles mehr.

3. Wann wurde Ihr Netzwerk gegründet und wie viele Mitglieder hat es jetzt?

myCORNERS ist im Februar 2007 online gegangen. Das Netzwerk zählt bereits zirka 5.000 Mitglieder aus allen Branchen und Positionen sowie aus vielen Nationen; die Plattform steht mittlerweile in 3 Sprachen zur Verfügung.

4. Welches Unternehmen steckt dahinter?

myCORNERS wurde von der inooks Ltd. gegründet, einem Internet-Unternehmen mit Sitz in London.

5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?

Unsere Kommunikationspolitik besteht aus dem klassischen Mix Public Relations und Werbung, wobei wir den Schwerpunkt auf Online Marketing legen (u.a. Suchmaschinen-, Viral- und Newsletter-Marketing).

6. Ausblick: Wie wird sich nach Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?

Die Kommunikation wird zunehmend elektronischer, interkativer und mobiler.



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Die Startseite von myCORNERS: aufgeräumt und übersichtlich inkl. Quick-Tour für Neue.


04. Oktober 07

Networking im Netz (1): Open Business Network

Sicherlich geben Sie mir Recht, wenn ich ungeniert behaupte: Networking gehört zu den einflussreichsten Faktoren des Geschäftserfolgs. Fakt ist: Mehr oder weniger zufällig geknüpfte Verbindungen, können das Erreichen Ihrer anvisierten Ziele in großem Maße beflügeln. Sei es einen bestimmten Wunschkunden zu gewinnen oder durch Kooperationspartnerschaften die eigene Marktpräsenz auszubauen. Ihre  Möglichkeiten sind schier unbegrenzt. Das World Wide Web bietet Ihnen die ideale Platform um: a.) Neukontakte zu generieren b.) Ihre persönlichen Kontakte zu pflegen und aufrechtzuerhalten  c.) Ihr Angebot Ihrer Zielgruppe mit geringem Streuverlust zu präsentieren. Mittlerweile schießen neben XING und Linkedin immer mehr Business-Netzwerke aus dem Boden. Um Ihnen hier die Orientierung im Community-Dschungel  einwenig zu erleichtern, habe ich mir eine kleine Auswahl etwas genauer angeschaut. Was dabei herausgekommen ist, lesen Sie in diesem und in folgenden Beiträgen. Der erste Kandidat nennt sich Open Business Network. "Alles was der Unternehmer braucht" verlautbart selbstsicher der knackige Claim. Das wollte ich genauer wissen und bat den David Schweiger, Vorstand der Betreibergesellschaft Business Network AG, um ein kurzes Interview.



1. Welchen Zweck erfüllt Ihr Netzwerk? Wer networkt hier?

Auf unser Plattform sind kleine und mittlere Unternehmen aller Branchen und
Dachmärkte registriert.


2. Welche Vorteile bieten Sie Ihren Mitgliedern?

Unsere Mitglieder profitieren von unserem Netzwerk in unterschiedlichen
Formen. Zum einen erhalten sie eine kostenfreie Mitgliedschaft ohne
Vertragsbindung und/oder Verpflichtungen. Zum anderen können die Unternehmen
ihre ausführlichen Firmen-, Produkt und Servicepräsentationen in ihrem Benutzerkonto
verwalten und danach zur Schau stellen. Um auch Open Business Network als zusätzlichen Kommunikationskanal zu nutzen, haben die Mitglieder die Möglichkeit ebenfalls ihre aktuelle Pressemitteilung bei uns hineinzustellen. Darüber hinaus können, durch eine integrierte Ausschreibungsdatenbank, Gebote und Gesuche öffentlich präsentiert werden. Last but not least erhalten OPNler einen exklusiven Zugang zu unseren zahlreichen attraktiven Business-Angeboten, wie z. B. Gewerbeimmobilien, Fachliteratur, Seminaren, Gewerbeversicherungen, PR-Services et cetera.


3. Wann wurde Ihr Netzwerk gegründet und wie viele Mitglieder hat es jetzt?

Das Open Business Network existiert seit knapp 2 Jahren und hat derzeit
zirka 3.000 Mitglieder aus allen Branchen.


5. Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?

Bei uns kommen zum Einsatz:
Search-Engine-Marketing (z.B. Google Adwords), Pressearbeit, Newsletter-Marketing, unser Corporate-Weblog und schließlich Empfehlungsmarketing.


6. Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?

Erstens: Das Internet erfordert eine starke Personalisierung der Informationsflut, damit werden maßgeschneiderte Inhalte immer relevanter für das Individuum.

Zweitens: Die Daten werden zunehmend mobiler.

Drittens: Im Zeitalter des Web 2.0 und des Opinion-Sharing, können wir mittlerweile von einer wahrhaftigen Kundenemanzipation sprechen. Das heißt im Klartext: Der Verbraucher entscheidet über den Erfolg und das Scheitern von Produkten und Services. Weblogs, Communities, Foren und Newsgroups machen´s möglich! Doch stellen sich hier per se die Fragen: Bleibt die redaktionelle Qualität dabei auf der Strecke, wird Fairness gewahrt und wie sicher sind wir vor Mißbrauch?


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Auf den ersten Blick: Klar strukturiert und aufgeräumt. Inklusive Videotour für Neulinge.

   

01. Oktober 07

PR-Monitoring: Negative Unternehmensmeldungen landen bei BooCompany

Wie ich Ihnen in meinem Beitrag Blog-PR bereits eindringlich zu verstehen gegeben habe - stetiges Scannen des Internet nach Meinungen oder Diskussionen über Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte, macht sich über kurz oder lang bezahlt. Deshalb rate ich Ihnen ab und zu mal einen Blick auf dieses nützliche Blog zu werfen. BooCompany ist sozusagen eine Sammelstelle für frustierte Produktanwender. Hier kann sich jeder Meckerheini nach Lust und Laune über sein Unternehmen auslassen. Doch keine Panik, wenn Ihr Name hier einmal fallen sollte - Hopfen und Malz ist noch nicht ganz verloren. Achten Sie nur darauf, dass Ihr(e) PR-Verantwortliche(r) den Dialog rechtzeitig mit den Betroffenen aufnimmt. Aber auch Ihr Mitbewerb sollten Sie dabei im Auge behalten! Möglicherweise erfahren Sie hier Einzelheiten, an die Sie sonst nie herangekommen werden. Also seien Sie wachsam, in diesem Sinne Ihr Sebastian Voss

Boocompany

30. September 07

Tipp zum Sonntag: Teamwork im Netz - Die Ameisen machen´s vor

Sie arbeiten gern im Team? Wie wär´s denn, wenn Sie Ihr kollektives Schaffen mit all den Vorteilen des Web 2.0 vereinfachen könnten? Ich glaube, da habe ich die passende Lösung für Sie!
Antz@Work ist eine internetbasierte Plattform, die es Ihnen ermöglicht mit mehren Teammitgliedern an gemeinsamen Projekten zu arbeiten - sei es To-do-Listen zu erstellen und zu priorisieren, Dateien anzuhängen, Mindmaps zu organisieren und vieles mehr. Alles zusammen zu einem wirklich fairen Preis von 0 €. Neugierig geworden? Dann werfen Sie doch schon einmal vorab einen Blick auf den Antz@Work-Screencast.

Viel Spaß beim Ausprobieren! Ihr Sebastian Voss


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17. September 07

Quergedanken gefällig? Wie wärs mit Social Brainstorming?

Haben Sie das auch schon erlebt? Sie suchen händeringend nach einem treffenden Namen für Ihr neues Produkt oder Dienstleistung, der außer Sie auch Ihre Zielgruppe anspricht. Dummerweise fällt Ihnen aber partout nichts ein, da Sie im stillen Kämmerchen mit sich alleine brainstormen dürfen? Möglicherweise kann Ihnen in diesem Fall jetzt geholfen werden - Web 2.0 macht´s möglich. Auf Brainr stehen Sie jetzt nicht mehr alleine da. Sie können Ihre Idee auf die Plattform stellen und zusammen mit anderen Community-Mitgliedern weiterentwickeln. Ich habe es schon ausprobiert und kann es Ihnen nur empfehlen! Ein gutes Mittelchen mit ausgezeichneten Wirkung gegen Betriebsblindheit und festgefahrenen Gedankenstrukturen. Bei Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ... Sie wissen ja schon wen!  Ihr Sebastian Voss

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Schnell die Fragestellung angegeben, das Thema beschrieben und dann geht´s auch schon los mit dem munteren Gruppenbrainstorming. Quelle (www.brainr.de)

15. September 07

Fundstück der Woche: kostenloser Web 2.0-Leitfaden zum Download

Nach der aktuellen ARD/ZDF-Onlinestudie, nutzen nahezu alle Webuser mittlerweile Web 2.0-Angebote. Doch wie Sie sich bestimmt denken können, steht hier das passive Abrufen statt des Erstellens von Content (Wie das Meinerwenigkeit hier gelegentlich tut) im Vordergrund. Seien Sie mutig und lassen Sie sich von mir motivieren, indem Sie einen Blick in mein Fundstück der Woche wagen ... Auf 124 prall gefüllten Seiten des Leitfadens Web 2.0 für KMUs - herausgegeben vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung - können Sie nachlesen, wie Sie die neuen Instrumente in Ihre jetzige Kommunikationsstrategie einbetten und welche Chancen und Risiken Sie einkalkulieren können. Meine Literaturempfehlung für Ihren Sonntagnachmittagskaffee! Viel Gewinn und Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Sebastian Voss

12. September 07

Eilmeldung: Unstimmigkeiten bei der Googlemap-Registrierung

Hier und da scheinen noch ein paar Probleme bei der Googlemap-Registrierung aufzutreten. Darauf wies mich gerade der Blogtrainer in seinem jüngsten Kommentar hin. Deshalb empfehle ich Ihnen die Telefonoption zu nutzen - die hat auch bei meinem letzten Kundeneintrag reibungslos funktioniert. Sebastian Voss

Sind Sie schon bei Google Maps gemappt??

Es macht ja immer wieder Spaß für Kunden neue Werbeplattformen zu erschließen. Dafür bin ja immer zu haben - insbesondere wenn sie nicht zu kostenintensiv zu Buche schlagen. So war es wahrscheinlich kein Wunder, dass ich früher oder später mit Google Maps in Berührung komme. Denn die Vorüberlegung lautete: Wie wird mein Kunde mit seinem Restaurant auf seine Gäste aufmerksam, wenn er sein Lokal nicht im Stadtkern bzw. in den hochfrequentierten Berliner Bezirken betreibt. Außerdem hielt ich eine Anzeigenstrecke nicht für sonderlich wirksam und Radiosports for example, fand ich auch nicht so den Gig. Daher durchstöberte -  wie immer öfter - das WWW nach sinnvollen Alternativen - mit Erfolg! Ich hätte ja schon früher darauf kommen können, da die Jungs von Google im Augenblick ziemlich viel Nützliches auf dem Markt bringen. Bei Google-Maps, die ich Ihnen heute vorstellen möchte, haben Sie die Gelegenheit sich in einem Werbeeintrag auf der Google-Landkarte platzieren zu lassen, mit den folgenden Vorzügen:

1. Ihr Eintrag ist kostenfrei

2. Ihr Unternehmen wird auf der Google-Landkarte, die weltweit via PC und Handy abrufbar ist, angezeigt.

3. Sie können Fotos hochladen, einen Werbetext verfassen (200 Zeichen) und Angaben zu Zahlungsarten und Öffnungszeiten machen.

4. Ihr Gäste (Bei Lokalen) oder Kunden können Ihren Eintrag mit Kommentaren versehen - für Interaktivität ist also bestens gesorgt.

Natürlich habe ich mir gleich ein Google-Konto zugelegt und meinen Kunden mit seinem Restaurant bei Google-Maps registriert. Ein Lob habe ich mir ebenfalls gleich mitgesichert. Wenn das mal wieder  keine erfolgreiche Webkursion war, wees ick ooch nich!  Ihr Sebastian Voss

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Haben Sie schon Ihr eigenes Google-Konto eingerichtet? Quelle: www.maps.google.de

07. September 07

Tolle Aussichten für die Hotelvermarktung - Neue Videosuchmaschine am Netz

Am Dienstagmorgen befand ich mich wieder auf Erkundungstour, um nach neuen und effektiven Vermarktungsmöglichkeiten für das Hotel meines Kunden Ausschau zu halten. Gesucht – gefunden. Ich stieß auf die in Paris ansässige Reiseplattform TVtrip.de. Höchst interessant, sagte ich mir, und beim Telefonat mit Annika Baum, Country Managerin für Deutschland und Spanien, erfuhr ich obendrein, dass mein Kunde sogar neben einem kostenlosen Eintrag obendrein einen von TVtrip vor Ort gedrehten Film für seine eigenen Werbezwecke als Bonbon mit dazu bekommt. Einen Grund mehr mir gleich den Partnervertrag faxen zu lassen und meinen anspruchsvollen Kunden damit zu überraschen. Aber dies ließ mir allein noch keine Ruhe. Als marketinginteressierten Mensch, wollte ich mehr über die Unternehmensstruktur dieser ansprechenden Web 2.0-Plattform erfahren, insbesondere über Ihre Marketingpolitik. Daher ergriff ich die Gelegenheit beim Schopfe und schob gleich – hartnäckig wie ich bin – ein Interview gleich hinterher. Was kam dabei heraus: ein spannendes, freundliches und tiefgängiges Gespräch, dass ich hier gleich einmal für Sie zusammengebloggt habe!    

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Was genau bietet Ihr Unternehmen an?

Wir möchten unseren Besuchern, die Suche nach geeigneten Hotels anhand neutraler, objektiver und informativer professioneller Videos in Europa erleichtern. Die zukünftigen Hotelgäste können sich vorab die gewünschte Unterkunft im Detail anschauen. Somit lassen sich bereits vor Ankunft am Reiseziel unangenehme Überraschungen vermeiden.

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Wer hat es gegründet und wer gehört jetzt in den Kreis der Unternehmenslenker?

Wir sind ein junges Start-up Unternehmen, das von vier ehemaligen Führungskräften von Expedia Europa im Mai 2007 ins Leben gerufen wurde. Alle Gründungsmitglieder sind Reise- und Internetexperten und verfügen über langjährige Erfahrung im Tourismussektor: Anja Keckeisen, frühere Deutschlandchefin von Expedia, arbeitete zuvor bei Microsoft. Marc Ruff, ehemaliger Vice President Europe und Fabien Bourdier, früherer Managing Director France, sind bereits seit mehr als zwölf Jahren in diesem Bereich tätig. Sie arbeiteten gemeinsam für Air France und Lufthansa in Frankreich, Spanien und Deutschland. Marc Pfohl, ehemaliger Expedia Marketing Director France, sammelte vorher Erfahrung bei Lycos und Voyages-sncf.com. Als Mitglieder für den Verwaltungsrat konnten zudem Erik Blachford, früherer CEO von Expedia weltweit, und Thierry Antinori, Bereichsvorstand Marketing und Vertrieb der Deutschen Lufthansa, gewonnen werden. Im Juni 2007 bestätigten Benchmark Capital und Partech International eine Investition von insgesamt 3,5 Millionen € in das Projekt.

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Aus welcher Idee heraus ist es entstanden?

Unsere Gründer sind der Ansicht, dass Reisende so viel wie möglich über Ferienunterkünfte und deren Umgebung erfahren sollten. Videofilme sind ein hervorragendes Mittel, solche Informationen bereitzustellen, denn sie liefern einen zuverlässigen Ausblick auf die bevorstehende Reise.

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Wie würden Sie Ihre Zielgruppe mit ein paar knappen Sätzen beschreiben?

Zu unseren Zielgruppen zählen sowohl Geschäftsreisende als auch Familien, Paare, Städtereisende und Romantiker aus ganz Europa und den USA.

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Welchen Mehrwert bieten Sie Ihren Kunden, bzw. wo liegt Ihr einzigartiges Verkaufsargument?

TVtrip ist die führende, auf Videos basierende, Suchmaschine für Hotels in Europa. Sie revolutioniert die Welt des elektronischen Tourismus, indem sie professionelle Videos, Reisen und die Vorzüge des Web 2.0 vereint. Sie verändert damit die Art und Weise, wie Kunden im Netz nach Hotels suchen.

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Wie sieht ihr Finanzierungsmodell aus?

Haben sich unsere Besucher für ein Hotel ihrer Wahl entschieden, leiten wir sie zur eigentlichen

Buchung an große Online-Reisebüros weiter. Hierfür erhalten wir gemäß dem Affiliate-Prinzip eine

Provision. Interessierte Werbepartner haben insbesondere die Möglichkeit, Werbeflächen auf unser

TVtrip-Website zu buchen.

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Welche Instrumente setzen Sie schwerpunktmäßig in Ihrem Kommunikations-Mix ein?

Unsere Marketingabteilung setzt vor allem auf Online Kommunikation, wobei wir im wesentlichen Augenmerk auf das Suchmaschinenmarketing richten. Aber auch Affiliate Netzwerke, Viral Marketing, Online Games und Communities sind für uns von grosser Bedeutung. Im Vordergrund steht allerdings immer die Effizienz der Maßnahmen.

Wie erfolgreich bewerten Sie Ihre Maßnahmen? Liegen hierzu bereits positive Evaluierungsergebnisse vor?

Unser Team hat über sieben Jahre Erfahrung im Online Marketing Bereich gesammelt, vor allem in der Tourismusbranche. Die Maßnahmen haben sich bei Firmen wie Expedia, Lufthansa oder Voyages-SNCF.com als erfolgreich herausgestellt. Daher sind wir davon überzeugt, dass wir auch für TVtrip den optimalen Marketing-Mix gewählt haben. Die ersten Erfolge sehen wir an der Anzahl der Unique Visitors auf unserer Website. Außerdem wurde nicht nur in den wichtigsten Medien über TVtrip geschrieben (z.B. New York Times, Los Angeles Times, Glamour …), sondern auch über 400 Blogs weltweit, haben bereits über uns berichtet.

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Was halten Sie persönlich von klassischer Werbung (Anzeigen, Plakate, Spots) und käme diese für Ihr Unternehmen in Frage?

Momentan ist klassische Werbung kein Thema für uns. Unsere Zielgruppe sind Kunden, die online ihre Reise buchen. Sie erreichen wir am besten durch Online Marketing. Wir schließen aber nicht aus in Zukunft auch klassische Werbung einzusetzen.

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Ausblick: Wie wird sich Ihrer Meinung nach die Marketing-Kommunikation in den nächsten Jahren verändern?

Das Marketing der Zukunft ist personalisiert und zielgerichtet. Neue Technologien bieten ganz neue Möglichkeiten. Ein gutes Beispiel hierfür ist die neuartige Technologie von Google, die es ermöglicht Werbung in Videofilme einzuspielen. Wir glauben, dass das die Kommunikation sehr beeinflussen wird.

04. September 07

Social-Networking-Plattformen: Sind Sie schon drin oder was!?

Waren Sie so tollkühn und haben bereits mit dem Gedanken gespielt, Social Networking Plattformen in Ihren bisherigen Marketig-Mix miteinzubinden. Nein? In jedem Fall sollten Sie über eine Mitgliedschaft bei den Pattformen nachdenken, in denen sich Ihre Zielgruppe tummelt. Denn wie Sie bereits verzeichnet haben: Unterbrecher-Werbung befindet sich auf dem absteigenden Ast. Auf einer Sozial-Networking-Plattform oder auch Community sind Verbraucher gar nicht so allergisch gegen Botschaften mit werblicher Ausrichtung. Microsoft Digital Advertising Solutions wollte es genau wissen: Sie erforschte das Nutzerverhalten von Social Networkern in Großbritannien, Frankreich, USA, Kanada, China und Brasilien. Sie kamen zu überraschenden Ergbnissen: 23 Prozent der Social Networker fügen Kommentare zu Werbung hinzu, ein Viertel leitet Werbung an Freunde weiter; 60 Prozent der Verbraucher sind bereit, gesponserte Inhalte auf ihren privaten Seiten unterzubringen; 64 Prozent besuchen Websites, um mehr darüber zu erfahren, was sie bei einem Freund gelesen haben; 43 Prozent haben den Personal Space einer Marke besucht und 16 Prozent sind bei einer derartigen Seite in einen Dialog eingetreten. Das hört sich doch gar nicht einmal so schlecht an, oder? Also, wann werden Sie zum Social Networker? Hier gilt das alte Sprichwort: Probieren geht über studieren! In diesem Sinne möchte ich Ihnen eben noch kurz eine ganz frisch gestartete Community vorstellen, über die ich eben gerade in Bernd Röthlingshöfer´s Blog gestolpert bin. Auf http://globalzoo.de, einer schick aufpolierten Reisecommunity, tauschen 18-30-jährige Urlaubserfahrungen und Tipps für Unterkünfte aus. Ihr Unternehmen ist nicht gerade in der Hotel- oder Reisebranche tätig? Wenn Sie jetzt nicken, wäre dies möglicherweise einen Beitritt wert, oder? In einem meiner nächsten Postings, erkläre wie Sie am besten starten, worauf Sie achten sollten und an welche ungeschriebenen Regeln Sie sich als Community-Mitglied halten sollten. Übrigens: Die komplette Community-Nutzer-Studie finden Sie rechts unten, unter der Kategorie "Downloads" zum bequemen Herunterladen und á la Viralmarketing-Manie zum Weiterversenden an Ihre interessierten Partner, Kollegen und Bekannte. Einen erfolgreichen Tag aus Berlin!    Ihr Sebastian Voss

01. September 07

Videoplattform für Berliner Startups

Videoplatformen scheinen wohl in unseren neuen, heilen Welt des Web 2.0 wie Pilze nur so aus dem Boden zu schießen. Und gut, dass ich trotz des "Information Overkill" einige, der für mich wichtig erscheinenden Newsletter abonniert habe - z.B. den Berlin Start up Newsletter von dem gleichnamigen Portal. Der Spiegelstrich "berlinstartup-tv" lockte mich - wie immer neugierig - auf einen Teil ihrer Internetseite, bei der der mutige Entrepreneur seinen Imagefilm gratis hochladen kann. Bedauerlich für uns, denn wir haben leider noch keinen von uns gedreht. Sebastian! Ich habe eben noch einen Punkt unserer To-Do-Liste hinzugefügt.

Gefunden: Videoplattform für Hotels

Bei meiner Zusammenstellung des Mediaplans für unseren Kunden, ein 4-Sterne Hotel in Berlin-Tegel, bin ich im Web auf eine schicke neue Präsentationsplattform gestoßen. Bei Trivop kann der innovative Hotelbesitzer sein Imagefilmchen hochladen - zum Nulltarif versteht sich. Wenn das keine prima Reklame ist! Also, liebe Hoteliers, packen wir´s.