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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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  • info(at)marketingberater20.de +49 (0) 30 756 310 45

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Web 2.0

04. Juli 08

Lifestream die zweite: Lifestream.fm

Lifestream

 

 

Der Sommer wird wohl ein Sommer der Lifestreams. Erst vor kurzem sprach ich in meinem Podcast mit Vincent Nicolai über sein neugeborenes FreundeNews. Gestern Abend dann, lud mich Christian Clawien (PR-Verantwortlicher bei Construktiv GmbH) zu Lifestream.fm in die Closed Beta ein. Diese nette Geste, sollte doch mit einem kurzen Beitrag honoriert werden. Aber da ich heute so furchtbar schreibfaul bin, lassen wir ihn in dem folgendem Express-Interview doch einfach selbst zu Worte kommen.


Clawien_3Wer oder was ist Lifestream.fm?
Bei lifestream.fm fassen Internetnutzer alles was Sie im Netz tun auf einem Webprofil zusammen – so sehen Freunde und Bekannte immer sofort wenn es neue Artikel, Bookmarks, Bilder oder Videos im privaten Blog, bei Photocase, MyVideo, Mister Wong, Sevenload, Qype oder gibt. Man kann sagen, es ist eine Art "digitale Visitenkarte".


Warum habt ihr Euch für den Kauf entschieden?

Wir fanden das Portal sehr interessant, da es gut zu unseren anderen Services passt und einige Synergien mit Mister Wong vorstellbar sind. Auch das Design hat uns gut gefallen und wir möchten das Thema "Lifestreaming" mit unseren Mitteln bekannter machen, da wir glauben, dass es eine schöne Art ist, selber zu bestimmen, was andere über einem im Web sehen - und natürlich die Möglichkeit schnell zu gucken, was alle anderen Freunde und Bekannte gerade im Web tun und sich davon inspirieren lassen.


Was sind die grundlegenden Features?  

  • Kommentieren der geposteten Aktivitäten 
  • Filtern Ihrer Dienste und Follower
  • Durchsuchen des gesamten Aktivitätenstreams und der Inhalte Ihrer Freunde  
  • Importieren von Kontakten aus Ihrem Adressbuch
  • Anzeige Ihrer letzen Besucher
  • Umfassendes Profil mit Kontaktinfo
  • Löschung von Elementen aus Ihrem Stream
  • Deutsche Version mit deutschen Diensten


Wo soll´s mit lifestream.fm hingehen?
Wir haben noch einige auf unserer Roadmap und werden nach der Beta schauen, was wir als nächstes umsetzen.


Was bedeutet das Thema Lifestream in Zukunft für uns?
Ich denke, dass sich Lifestreaming als ein Weg durchsetzen könnte, seine digitale Reputation zu managen. Bewerber werden in Zukunft vielleicht ihren Link zum Lifestream-Profil mitsenden, so dass sich der Arbeitgeber ein Bild machen kann, mit welchen Themen er oder sie sich beschäftigt.


Gibt es Einsatzmöglichkeiten in der Unternehmenskommunikation?

Ähnlich wie bei Twitter, also Firmenaccounts. Bei uns hat man allerdings die Möglichkeit alle Quellen zusammenzufassen, also Presseberichte als Pressespiegel in Bookmark-Form, Bilder für Journalisten unter CC-Lizenz bei flickr, neue Videos des Unternehmens bei Youtube etc. Der Journalist / die Medien sehen so auf einen Blick alle aktuellen Infos zum Unternehmen.

Sie möchten ebenfalls in den Genuss von lifestream.fm kommen? Kein Problem, ich habe 10 Einladungscodes zum Verschenken mitgebracht. Hier registrieren, einen der unten genannten Codes eingeben und losstreamen!

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Und so in etwa könnte Ihr Profil aussehen.

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02. Juli 08

Marketingberater 2.0 @degut: Branchenbuch 2.0

Die degut in Berlin - ein Grund zum Anrücken für die Webcast-Mannschaft von synergie-effekt.net! Das dachten mein Partner Sebastian Wartenberg und ich, um gewissermaßen gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu erlegen. Zum einen zogen wir als eifriges Gründerduo Peter Flink und Paul Hastig durch die heiligen Hallen der Deutschen Günder- und Unternehmertage, mit dem Ziel mutige und auskunftsfreudige Aussteller zu treffen, die vor Kamera und hinter Mikro bereit waren, weitere fruchtbare Inhalte unserer marktstart-Webcastreihe zuzusteuern. Andererseits hatte ich vor, meinem großenteils textlastigen Marketingberater 2.0 Blog, einmal wieder einen bunt-informativen Webcast zu spendieren.

An diesem ausgefüllten Freitagvormittag, erkärte sich Anita Tusch, Geschäftsführerin der Glenglobe GmbH, wohlwollend bereit meine neugierig-direkten Fragen zu beantworten. Das Objekt der Begierde: Ihr Prunkstück "glenglobe.de - das lebendige Branchenbuch". Nicht nur der Slogan liest sich hier originell, sondern auch das Geschäftsmodell scheint einen vielsprechenden Ansatz zu verfolgen, den es zu beobachten gilt. Wir dürfen jedenfalls gespannt sein. Und was das für Ihre Businessaktivitäten im Netz bedeutet? Probieren Sie´s aus! Ihr Sebastian Voss

Link: sevenload.com

30. Juni 08

Marketing-Blog-Stöckchenwurf: Was bringen Marketing-Blogs?

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Ich bin zwar kein besonders guter Sportler aber wenn ich ein Stöckchen zugeworfen bekomme, versuche ich es trotzdem zu fangen und es brav weiter zu schmeißen. So auch der Sinn und Zweck dieses Blogger-Rituals, das zuzeit in der Blogosphäres unter vielen Graswurzeljournalisten für virale Betüchtigungsübungen sorgt. Fleißig und zuverlässig, wie ich nun mal bin, versuche ich die als Stöckchen getarnte Interviewviewfragen, die urprünglich von dem Marketingblogger Michael van Laar in die virtuelle Welt ausgesetzt worden sind, ehrlich und nach bestem Gewissen zu beanworten. Und das ist dabei herausgekommen:

1. Seit wann gibt es das Blog?
Mit meinem "Marketingberater 2.0 - dem Blog in Sachen Markterfolg", ging ich am 1. Septemper 2007 an den Start. Ach sieh an, bald kann mein gutes Stück sein Einjähriges feiern. Mal schauen, was ich mir dafür als Geburtstagsüberraschung einfallen lasse.

2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Das ist eine gute Frage. Vordergründig ging es mir darum, endlich unabhängig von redaktionellen Beschränkungen auf Online-Portalen und Fachzeitschriften zu publizieren. Ich wollte mein eigenes Ding drehen; durch ein persönlich-gefärbtes Journal meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Tagesgeschäft in die Welt da draußen hinausschreiben. Ich denke, ich bekam es bis dato mehr oder weniger gut hin.

3. Welchen Zweck hat das Blog?
Auf meinem Blog möchte ich zum einen Marketer und PRler erreichen, die das Web 2.0 als Kommunikationskanal für ihr Unternehmen entdeckt haben und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Zum anderen möchte ich Entscheider kleiner und mittlerer Unternehmen ansprechen und diesen die neuen Social Media Tools hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Einflusses und feedbackorientierten Wirkungsweisen schmackhaft machen. Ich weiß, ich habe mir viel vorgenommen. :-)

3. Was hat das Blog bisher „gebracht?
Dazu kann ich nur sagen: Unmengen an synergetischen Kontakte, Erfahrungsaustausch, immense Steigerung des Bekanntheitsgrads, Neugeschäft, Kooperationspartner und, und, und. Ich kann nur jedem Selbstständigen anraten, der einigermaßen kommunikativ ist und 3-4 Stunden wöchentlich an Zeit mitbringen kann, ein Testballon in Sachen Weblogging zu starten. Es lohnt sich bestimmt!

Gemäß des Rituals werfe ich nun mein Stöckchen an Karkl-Heinz Wenzlaff (blogtrainer), Klaus Eck (PR Blogger), Michael Domsalla (KMTO), Daniel Gaßmair (viralandbuzzmarketing.de) und Jochen Mai (Karriebibel). "Sorry" im Voraus an Alle, die ich vergessen habe. Aber Ihr wisst ja: Blogger sind auch nur Menschen!



23. Juni 08

Podcast Episode 9: FreundeNews geht online

Wie schon Michael Domsalla in seinem Beitrag den Punkt "Aggregation" mit als den wichtigsten Trend im Web 2.0 anführt, habe ich heute einen Gast in meiner Sendung, der solch einen Dienst in Deutschland angestoßen und an den Start gebracht hat.

Vincent Nicolai, Mitgründer von FreundeNews.de, berichtet über Features, Mehrwert und wie er gemeinsam mit seinem Team das Thema Lifestreaming zukünftig beim Gros der Internetsurfer populärer machen möchte. Sie dürfen gespannt sein, ich war es auch!

Nun viel Spaß beim Hören! Ihr Sebastian Voss



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Die Benutzeroberfläche ist nüchern und übersichtlich.



17. Juni 08

Bühne frei für Ihre Kunden

Viele Unternehmen haben sie, wenn sie sie nicht haben, bemühen sich viele Unternehmen darum sie zu bekommen. Die Rede ist von "Testimonials" oder einfach: glaubwürdige Erfahrungsberichte Ihrer Kunden über Ihr Angebot. Natürlich trennt sich auch hier die Spreu vom Weizen. Plumbe Werbebotschaften übermittelt von offensichtlich gefakter Kundschaft schrecken Websitebesucher eher ab, als dass Sie Interesse für das eigene Unternehmen auslösen. Deshalb dachten wir als besonders experimentierfreudige Marketingberatung, wir geben dem Ganzen noch ein würzigen webzwonulligem Beigeschmack. So entstanden nach ein paar Gesprächen, 8-10 Latte Machiatos und etlichen Probetakes mit unseren Mandanten die folgenden Video-Testimonials. Sie möchten andere Wege als Ihre Konkurrenz beschreiten und Ihren Usern Ihr Unternehmen einmal aus einer anderen Perspektive schmackhaft machen? Dann probieren Sie es aus! Unsere Mandanten waren jedenfalls begeistert, denn auch Sie konnten sich auf diesem Wege von Ihrer Schokoladenseite zeigen. Na dann, Video frei!

Ihr Sebastian Voss

 

 

 

Web 2.0 Für KMUs: Harry Flint - video powered by Metacafe

11. Juni 08

Und wo sitzt Ihre Zielgruppe im Web 2.0?

Beim Social Media Marketing verhält es sich genauso, wie beim klassischen Ansatz. Bevor zugeschnittene Maßnahmen im Sinne des Social Media-Mix für Sie als Werbungtreibenden zusammengestellt werden können, müssen Ihre Zielgruppen im Netz zu allerst geortet werden. Das heißt im Klartext: Auf welchen Web 2.0-Schauplätzen tummeln sich Ihr User, die Sie ansprechen möchten oder nutzen diese überhaupt die Angebote des Mitmach-Web?

Um dieser fundamentalen Frage auf den Grund zu gehen und nicht das Marketingbudget sinnlos auf den falschen Kanälen zu verpulvern, sollten man im ersten Schritt mit einem unfangreichen Web-Screening beginnen. Anlehnend an Li und Josh Bernoff ´s "Groundswell", unterscheiden wir zwischen den folgenden 5 Userschichten:


Die Produzenten

Sie zählen wie ich auch, zu den Web 2.0 Enthusiasten. Kennzeichen dieser Gruppe: Sie verbringen als Heavy-User, entweder privat oder geschäftlich viel Zeit im Internet und stellen dabei aktiv Inhalte (User-generated-Content) zur Verfügung. Zu ihren Lieblingsanwendungen zählen Fotos/Videoclips hochladen auf Flickr/Youtube, ein eigenes Blog betreiben, Präsentationen einstellen auf Slideshare, Gruppen Gründen bei XING, Dialoge führen und Wissen teilen über Frienfeed oder aber in Teams zusammenarbeiten via Huddle.

Die Messies
In jedem von uns steckt ein kleiner Sammler, meim digitalen Messie hingegen bleibt keine Information unarchiviert. Sie horten Links in Social Bookmarking Diensten wie Mister Wong, delicious, Linkarena oder in Ihren Browserfavoriten. Sie füttern ihre RSS-Feed-Reader randvoll, um keine Neuigkeit zu verpassen. Die Reizüberflutung gehört bei Ihnen zur Selbstverständlichkeit und ihren ersten Information Overkill verspeisen sie bereits morgens zum Frühstück.

Die Feedbacker
Damit nähern wir uns einer gigantischen Gruppe unter der Nutzerschaft im Mitmach-Web. Hierunter finden wir diejenigen welchen, die mit Freude Blogpostings kommentieren, auf Foren- oder Newsgroubeiträge hin mit ihrem Wissen glänzen, fleißig ihre Bewertungen auf Qype, Dooyoo oder holidaycheck abgeben oder Buchrezensionen auf Amazon veröffentlichen.

Die Social Networker

Für diese Gruppe zählt vor allem Aufbau, Festigung und Vertiefung von Kontakten in den unterschiedlichsten Communities von StudiVZ, über Facebook bis hin zu XING. Egal ob beruflicher oder privater Hintergrund, die soziale Interaktion steht bei ihnen immer an prominentester Stelle. So ist es auch nicht verwunderlich, dass diese virtuellen Kontaktesammler in unzähligen Social Networks mit ihrem Profil zuhause sind.

Die Leanbacksumenten
Eine deftiges Menü aus mundgerechten Medienhäppchen, serviert auf dem Silbertablett des Web 2.0 - dies bevorzugt unsere letzte Gruppe. "Lass den Anderen doch die Arbeit, wir stürzen uns aufs Vergnügen" heißt die Parole der Userschaft, die leider den größten Teil des Social Media Völkchens ausmacht. Sie amüsieren sich über die witzigsten Werbespots auf Youtube, MyVideo & Co., saugen sich Wissen über Ratgeberpodcasts via itunes oder profitieren von der Weisheit der Vielen auf Wikipedia.

Sie sehen, im Web 2.0 gibt es die facettenreichsten Teilnehmer, die jeweils ein anderes Nutzungssverhalten der Neuen Medien an den Tag legen. Diese gilt es zu strukturieren und Ihre Maßnahmen genau auf die Vorlieben Ihrer Zielgruppe abzustimmen. Haben Sie jene ersteinmal in den Weiten des Web 2.0 lokalisiert, haben Sie besten Chancen diese für Ihr Unternehmen zu begeistern!

Ihr Sebastian Voss

05. Juni 08

Podcast #8: Die Social Media Release

Nein, liebe Hörer und Leser, ich habe meinen Podcast nicht eingestellt, sondern ich war nur aufgrund üppiger Projektarbeit und sonnigem Wetter ein bißchen an Aufschiberitis erkrankt. Aber nun genug der vorgeschobenen Entschuldigungsversuche - mein brandneuer und frischaufgenommener Podcast verharrt ungedultig in den Startlöchern, um von Ihnen fleißig heruntergeladen zu werden! Diesmal hat sich der Social Media Experte Bastian Scherbeck von der PR-Agentur achtungkommunikation als mein Interviewpartner bereit erklärt.
In unserem Interview sprachen wir über die Vorzüge der "Social Media Release" bei der Ansprache von Bloggern und sonstigen Social Media Produzenten.

Welche Rolle die mutierte Pressemitteilung in Zukunft als Stilmittel in unserer ausufernden Medienlandschaft einnehmen wird, wie Sie diese für Ihr Unternehmen nutzen können und ob Sie die klassische Pressemitteilung ersetzen wird, hören Sie in folgenden 15 Minuten. Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

Shownotes:

http://www.achtung-kommunikation.de
http://newsroom.wasserbotschafter.de
http://www.socialmediapreview.de

03. Juni 08

Neulich auf der B2D

Nach mehrwöchiger Blogging-Abstinenz - dem schönen Wetter und der geschäftigten Projektarbeit sei Dank - hole ich jetzt wieder einmal mit einem kleinen Multimedia-Posting aus. Vor kurzem waren Sebastian Wartenberg und ich unterwegs auf der Business-to-Dialog - nach Aussage des Betreibers Deutschlands größte Mittelstandsmesse. Wie dem auch sei, trafen wir hier auf einen alten Bekannten - unseren Kunden Harry Flint, dem ich per Online-Coaching einige Web 2.0-Instrumente an die Hand gab, um ihn in der Blogosphäre richtig durchstarten zu lassen. Das Marketingfundament lag eindeutig im Aufbau seiner Personenmarke. Dazu vernetzten wir alle Social-Media-Maßnahmen mit seinem Mutterschiff - dem harryflint-Blog. Ob unser Kunde durch meine Geburtshilfe in Sachen Neue Medien bisher schon einige Teilerfolge für sich feiern konnte und ob die durchgeführten Maßnahmen seine Beliebtheit bei dem Suchkoloss Google bereits steigern konnten, erzählt Harry Flint uns lieber selbst in unserem folgenden Webcast! Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

20. Mai 08

Voting für den guten Geschmack - auf Qype.

Eigentlich hatte ich ja die Bewertungs-Community "Qype" als Thema für meinen kommenden Podcast vorgesehen. LLogo_qype_marketingberater20eider kam es bis heute nicht dazu, da sich Geschäftsführer Stephan Urbacher zurzeit im Dauerstress befindet. Jedoch konnte ich mich heute morgen über die sympathische E-Mail von Herrn Uhrenbacher freuen, der mir trotz alledem die Antworten in schriftlicher Form einreichte. Soweit so gut. Und für all´ diejenigen die gespant auf meinen Podcast warten, müssen sich noch ein paar Tage gedulden. Nächste  Woche habe ich Bastian Scherbeck bei mir am Podcast-Mikro zu Gast, der uns einiges zu seiner Social Media Release erzählen wird. Lange Rede kurzer Sinn, lassen wir Herrn Uhrenbacher jetzt zu Worte kommen:

1. Welchen Zweck erfüllt Eure Plattform? Wer trifft sich hier?
Qype (sprich kwaip) ist ein Empfehlungsportal und Stadtmagazin im Internet. Registrierte Mitglieder bewerten Betriebe, Orte und Dienstleistungen in rund 10.000 Städten - wie Kneipen, Kindertagesstätten, Restaurants, Sehenswürdigkeiten, Ärzte, Tierhandlungen, Tagesmütter und Sportvereine. Kurz: alles, was auch in einem Branchenbuch zu finden ist, aber eben noch viel mehr. Alle Einträge sind mit persönlichen Bewertungen und Empfehlungen – von Nutzern für Nutzer – versehen.

Die Qype-Nutzer sind bunt gemischt: Viele Qyper sind in der Online-Community gut vernetzt und tauschen sich regelmäßig aus – das geht mittlerweile auch über reine Online-Aktivitäten hinaus: die Mitglieder treffen sich zu einem guten Teil auch real. Zur Zeit beträgt der Frauenanteil 53 Prozent, bei 70 Prozent aller Qyper liegt das Alter zwischen 20 und 49 Jahren. Das Bildungsniveau ist überdurchschnittlich hoch. Viele Selbständige und leitende Angestellte schätzen die Tipps, die sie auf unserem Portal bekommen.

2. Welche Vorteile bietet Ihr Euren Mitgliedern - was macht Euch einzigartig?
Qype ist – europaweit – das größte Bewertungsportal für Lokales. Der einzigartige Mehrwert, den nur wir in dieser Form bieten: Alle Einträge sind persönliche Bewertungen von Nutzern für Nutzer. Es gibt nicht nur Basis-Infos wie Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten, sondern weit darüber hinausgehenden realen Content.

3. Was würdet Ihr selbst als eure Highlights angeben?

Was in Deutschland kaum jemand weiß: Es ist uns uns gelungen, auch in  England und Frankreich Marktführer zu werden. Das Kernteam von Qype besteht entsprechend aus Deutschen, Engländern und Franzosen.

QypeMobile, die Mobilfunk-Version gibt es seit Oktober 2007; seit kurzem auch als spezielle Variante fürs iPhone. Alle Qype-Einträge sind von unterwegs per Handy abrufbar – ohne aufwändige Technik und vor allem auch ohne hohe Kosten:

Die neuesten Veröffentlichungen von IVW und AGOF weisen Qype.com als einen der nutzungsstärksten Neuzugänge aus.


4. Wann wurde Eure Plattform gegründet und wie viele Mitglieder hat sie jetzt?

Qype.com ging im April 2006 an den Start. Heute haben wir 100.000 registrierte Mitglieder und 2,8 Millionen unique visitors im Monat.

5. Welche Möglichkeiten bietet Ihr Unternehmenskunden bei euch zu werben?

Unternehmen können zielgenau in unserem Verzeichnis werben und somit mehr Aufmerksamkeit für ihre guten Bewertungen erzielen. Ein Geschäftseintrag für "Zahnarzt" z.B. erscheint in allen Suchergebnissen für Zahnärzte, gleichzeitig auf allen Seiten der Zahnärzte einer Stadt. Durch die hervorragende Positionierung von Qype in Suchmaschinen erzielt der Zahnarzt für sehr wenig Geld eine große Bekanntheit. Im klassischen Bannerbereich bieten wir sowohl Regionaltargeting, als auch Branchentargeting an. Eine Brauerei kann z.B. nur im Thema "Bars in Berlin" werben.

6. Kosten – auch für kleine Unternehmen erschwinglich?

Auf jeden Fall! Der Preis für das Premium-Listing liegt im Moment bei 500,00 Euro bis 1000 Euro im Jahr je nach Branche.

7. Wie kommt diese Form der Werbung bei Euren Usern an – bzw. wird Sie überhaupt wahrgenommen?

Da die meisten unserer Nutzer nach einer Empfehlung suchen und die Werbung auf Qype.com im thematisch relevanten Umfeld erscheint – ohne zu irritieren oder zu stören – gibt sie einen zusätzlichen Impuls, der nicht als störend empfunden wird.

8. Wie wird sich eure Plattform in Zukunft weiterentwickeln? Welche neuen Features sind geplant?

Bei den Web 2.0-Themen gehören wir zu den etablierten großen Top Ten. Wir sind jetzt Marktführer in unseren drei Märkten Deutschland, England und Frankreich. Wir werden neue Märkte hinzu nehmen und auch unsere mobilen Angebote werden wir noch weiter ausweiten.

9. Wie seht Ihr die Zukunft der Werbung innerhalb von Online-Communities?

Ich selbst bin sehr kritisch bei Communities, die nur der Kommunikation dienen. Das ist ungefähr so, als ob man in einem Telefongespräch ein Werbejingle einblendet. Das interessiert keinen, trotz der hohen Anzahl an Telefonminuten die theoretisch vermarktbar wären. Ähnlich ist es mit den Communities und ihren Pageviews.

Qype ist da anders: Die Community selber wird nicht vermarktet, aber den Nutzer, die auf Qype gehen, um sich zu informieren, wo sie ihr Geld ausgeben wollen, ob abends in der Kneipe oder beim Autokauf, die erhalten zielgenau Werbung eingeblendet.

16. Mai 08

Next08 - Die Nachlese

Gestern war es mal wieder so weit. Einer der bedeutsamsten, internationalen Kongresse der Internetwirtschaft gastierte gestern im Museum Prototyp in der Hansestadt Hamburg. Über 1000 registrierte Teilnehmer und 50 Referenten aus den Bereichen Marketing, Wirtschaft und Medien fanden sich auf der next08 zusammen, um über das Thema "Get Realtime" zu diskutieren. Kurz und knapp umschrieben: Der interaktive Dialog zwischen Marke und Kunde spielt sich im Web 2.0 zunehmend in Echtzeit ab. Wie Unternehmen im Sinne ihrer Markt- und Unternehmenskommunikation diesem Wandel zukünftig entgegnen sollen, möchte der Kongress diesmal in den Mittelpunkt stellen.

Leider hatte ich aus terminlichen Gründen weder Zeit an dem eigentlich Kongress, noch an dem vorabendlichen Bloggertreffen teilzunehmen, sodass mir in dem Fall nur die informative Nachbereitung via Blogs und Videostreams übrig blieb. Hieran möchte ich Sie gern partizipieren lassen, indem ich für Sie eine kleine Linkliste mit den Hightlights vorbereitet habe:

PR-Blogger: Mobiles Internet
PR-Blogger: Crowdsourcing und Viralität mit Facebook
PR-Blogger: Steve Rubel über Web Trends
Fischmarkt - Das Next08 Liveblogger-Team (Text/Video)
Marketingblogger: Online-Marketing-Trends auf der next08
luebue: Resumee der next08

Also dann, viel Spaß beim Nacharbeiten!
Ihr Sebastian Voss

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