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Sebastian Voss

  • Wie bringe ich mein Unternehmen im Social Media-Zeitalter nach vorne? Wie mache ich mir die neuen Kommunikations-Tools zunutze, um in übersättigten und festgefahrenen Märkten Aufmerksamkeit zu erhaschen? Wie trete ich in Dialog zu meinen Kunden und Partnern, um mir hierdurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern? Wie erreiche ich eine bessere Vernetzung meiner Mitarbeiter untereinander, um insgesamt deren Produktivität zu steigern? Dieses Blog soll inspirieren, motivieren und knackige Denkanstöße für die Umsetzung liefern.

Über mich

  • Als Marketingberater mit Fokus auf Web 2.0, sorge ich bei meinen Mandanten für frischen Wind in ihrem Marketing-Mix und in ihrer Unternehmenskultur.

    Sebastian Voss ist als Experte bei brainGuide aufgenommen

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Weblogging

30. Juni 08

Marketing-Blog-Stöckchenwurf: Was bringen Marketing-Blogs?

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Ich bin zwar kein besonders guter Sportler aber wenn ich ein Stöckchen zugeworfen bekomme, versuche ich es trotzdem zu fangen und es brav weiter zu schmeißen. So auch der Sinn und Zweck dieses Blogger-Rituals, das zuzeit in der Blogosphäres unter vielen Graswurzeljournalisten für virale Betüchtigungsübungen sorgt. Fleißig und zuverlässig, wie ich nun mal bin, versuche ich die als Stöckchen getarnte Interviewviewfragen, die urprünglich von dem Marketingblogger Michael van Laar in die virtuelle Welt ausgesetzt worden sind, ehrlich und nach bestem Gewissen zu beanworten. Und das ist dabei herausgekommen:

1. Seit wann gibt es das Blog?
Mit meinem "Marketingberater 2.0 - dem Blog in Sachen Markterfolg", ging ich am 1. Septemper 2007 an den Start. Ach sieh an, bald kann mein gutes Stück sein Einjähriges feiern. Mal schauen, was ich mir dafür als Geburtstagsüberraschung einfallen lasse.

2. Was war der Auslöser, um das Blog zu starten?
Das ist eine gute Frage. Vordergründig ging es mir darum, endlich unabhängig von redaktionellen Beschränkungen auf Online-Portalen und Fachzeitschriften zu publizieren. Ich wollte mein eigenes Ding drehen; durch ein persönlich-gefärbtes Journal meine Erfahrungen und Erlebnisse aus dem Tagesgeschäft in die Welt da draußen hinausschreiben. Ich denke, ich bekam es bis dato mehr oder weniger gut hin.

3. Welchen Zweck hat das Blog?
Auf meinem Blog möchte ich zum einen Marketer und PRler erreichen, die das Web 2.0 als Kommunikationskanal für ihr Unternehmen entdeckt haben und auf der Suche nach neuen Impulsen sind. Zum anderen möchte ich Entscheider kleiner und mittlerer Unternehmen ansprechen und diesen die neuen Social Media Tools hinsichtlich ihres gesellschaftlichen Einflusses und feedbackorientierten Wirkungsweisen schmackhaft machen. Ich weiß, ich habe mir viel vorgenommen. :-)

3. Was hat das Blog bisher „gebracht?
Dazu kann ich nur sagen: Unmengen an synergetischen Kontakte, Erfahrungsaustausch, immense Steigerung des Bekanntheitsgrads, Neugeschäft, Kooperationspartner und, und, und. Ich kann nur jedem Selbstständigen anraten, der einigermaßen kommunikativ ist und 3-4 Stunden wöchentlich an Zeit mitbringen kann, ein Testballon in Sachen Weblogging zu starten. Es lohnt sich bestimmt!

Gemäß des Rituals werfe ich nun mein Stöckchen an Karkl-Heinz Wenzlaff (blogtrainer), Klaus Eck (PR Blogger), Michael Domsalla (KMTO), Daniel Gaßmair (viralandbuzzmarketing.de) und Jochen Mai (Karriebibel). "Sorry" im Voraus an Alle, die ich vergessen habe. Aber Ihr wisst ja: Blogger sind auch nur Menschen!



03. Juni 08

Neulich auf der B2D

Nach mehrwöchiger Blogging-Abstinenz - dem schönen Wetter und der geschäftigten Projektarbeit sei Dank - hole ich jetzt wieder einmal mit einem kleinen Multimedia-Posting aus. Vor kurzem waren Sebastian Wartenberg und ich unterwegs auf der Business-to-Dialog - nach Aussage des Betreibers Deutschlands größte Mittelstandsmesse. Wie dem auch sei, trafen wir hier auf einen alten Bekannten - unseren Kunden Harry Flint, dem ich per Online-Coaching einige Web 2.0-Instrumente an die Hand gab, um ihn in der Blogosphäre richtig durchstarten zu lassen. Das Marketingfundament lag eindeutig im Aufbau seiner Personenmarke. Dazu vernetzten wir alle Social-Media-Maßnahmen mit seinem Mutterschiff - dem harryflint-Blog. Ob unser Kunde durch meine Geburtshilfe in Sachen Neue Medien bisher schon einige Teilerfolge für sich feiern konnte und ob die durchgeführten Maßnahmen seine Beliebtheit bei dem Suchkoloss Google bereits steigern konnten, erzählt Harry Flint uns lieber selbst in unserem folgenden Webcast! Viel Spaß und gute Unterhaltung! Ihr Sebastian Voss

18. April 08

Blog-Werbung: Schläfts du noch oder wirbst du schon?

Mit diesem Posting möchte ich mich auf die Pressemitteilung beziehen, die mich vor ein paar Tagen von der Firma cocodibu aus München erreichte. Hierbei wurde ich in einem freundlichen personalisierten :-) Anschreiben auf Overblog.de hingewiesen. Vom Konzept her eine durchdachte Plattform, die Werbungtreibende und Blogbetreiber zu einem lukrativen Doppel zusammenführen möchte. Wobei mir in diesem Zusammenhang immer sofort Adical und Trigami in den Sinn kommen, die ja im Groben und Ganzen, das selbe Ziel verfolgen - die gewinnbringenden Vermarktung von Weblogs. Bei overblog.de handelt sich es um eine ursprünglich französische Blogger-Community, die seit Oktober 2007 mit einer internationalen Version jetzt auch in Deutschland präsent ist. Doch im Gegensatz zu Adical, die sich als Selbstblogger, den Verkauf von Werbeplätzen auf die Fahnen geschrieben haben, hat bei Overblog.de seit März der Online-Vermarkter ValueClick Media das Vermarkterruder in die Hand genommen.

Was steckt hinter Overblog.de 
Ich versuche mich hier in ein paar Zeilen kurz zu fassen. Die Werbeplattform ermöglicht Ihnen nunmehr Ihre Werbebotschaft in themenspezifische Blogs und Kanälen zu drücken. Blogger, die für Werbeschaltungen ihr grünes Licht geben, verdienen an den Vermarktungserlösen mit. Die Ausschüttung ist dabei auch für den Werbeträger interessant, er erhält vom Vermarkter einen prozentualen Anteil von mindestens 60 Prozent, abhängig von Sichtbarkeit und Format der genehmigten Werbung. In Frankreich habe sich dieses Werbekonzept bereits bewährt. Von 700.000 angeschlossenen Blogs werden knapp 10.000 durch den TV-Sender TF1 erfolgreich vermarktet. Somit wagt sich nach den beiden oben genannten Playern ein weiterer Mitspieler aufs steinige Feld der Blogvermarktung. Ich bin gespannt, ob sich Overblog.de in Deutschland behaupten kann und wieviel deutsche Blogs mit gutem Beispiel voran geben. Jedenfalls lohnt es sich für Sie als Werbetreibende schon einmal einen ersten Blick auf die Website zu werfen. Ich bin nämlich fest der Ansicht, dass dieses Format in Zukunft zur Standardwährung in deutschen Mediaagenturen werden wird. Was denken Sie? Ihr Sebastian Voss
 

14. April 08

Segen für die Mediaplanung? Neugegründetete Arbeitsgruppe will die Wirkungsweise von sozialen Medien erforschen.

Die Erforschung von Social Media steckt hinsichtlich der rasanten Entwicklung des Internets noch in den Kinderschuhen. Die Relevanz von Weblogs z.B., wird im Augenblick lediglich über deren Verlinkunghäufigkeit gemessen. Ein anderer qualitativerer Ansatz, z.B. für eine aussagekräftigere Mediaplanung existiert derweil noch nicht. Doch dies soll sich künftig ändern. Noch während der diesjährigen Republica in Berlin, wurde eine Arbeitsgemeinschaft ins Leben gerufen, die diese Wissenslücke schließen möchte. Die "AG Social Media" will die Wirkungsweise der sozialen Medien in Beziehung zu unserer Gesellschaft zum Forschungsgegenstand machen. Mittlerweile haben sich bereits 15 Sympatisanten, darunter auch Blogerinnen und Blogger (inlusive meiner Wenigkeit), der Projektgemeinschaft angeschlossen. Einen der Ideenväter, den Soziologen Dr. Benedikt Köhler, der sich sich selbst als Web 2.0-Evangelist sieht, habe ich gebeten mir ein paar kurze Fragen zu beantworten:


Was zeichnet dich aus?
Ich bin Soziologe an der Universität der Bundeswehr München. Nebenbei habe ich mit der metaroll ein alternatives Blogverzeichnis programmiert und blogge unter blog.metaroll.de zu mediensoziologischen und unter kuirejo.de zu kulinarischen Themen.

Was ist die AG Social Media?
Ein Zusammenschluss von Personen, die daran interessiert sind, die Blog- und Social-Media-Forschung auf ein tragfähiges Fundament zu stellen. Dazu gehört dann in einem ersten Schritt die Definition der Elementarteilchen von Social Media. In der re:publica-Berichterstattung hat man ja eindrucksvoll gesehen, wie wenig Wissen hier auch im sogenannten Qualitätsjournalismus vorhanden ist: So werden z.B. laut SZ Blogger Threads in Blogs geschrieben.

Wer hatte die Idee - wer gab die Initialzündung?

Jörg Blumtritt, Forschungschef des Burda-Vermarkters Burda Community Network, und ich hatten uns schon länger über die Notwendigkeit einer systematischen Erforschung der Blogosphäre unterhalten. Dann hatte ich auf meinem Blog etwas dazu gepostet und wenig später haben wir auf der re:publica dann die Arbeitsgemeinschaft gegründet. Mittlerweile sind 40 Personen aus ganz unterschiedlichen Kontexten mit dabei: Blogger, akademische Wissenschaftler, Marktforscher genau wie Mitarbeiter von Werbeagenturen und werbetreibenden Unternehmen.

Zu welchem Zweck bzw. welches Motiv steckt dahinter?
Ganz allgemein geht es bei der AG um die Förderung der wissenschaftlichen Erforschung von Social Media. Ein wichtiges Anliegen ist, dass bei diesem Vorhaben auch BloggerInnen mit dabei sind. Mein Gedanke war: Jetzt haben wir die einmalige Chance, so eine Arbeitsgemeinschaft unter Beteiligung der Bloggerinnen und Blogger selbst hinzubekommen. Ansonsten würden es die großen Onlinepublisher unter sich ausmachen - und die Metriken würden vermutlich nicht unbedingt zu Gunsten der Blogs ausfallen. Ein weiteres wichtiges Ziel ist, durch eine solche Arbeitsgemeinschaft gute Antworten auf die Relevanzfrage zu finden. Denn bislang beschränken sich diese auf die blogosphäreninterne Erfassung von Verlinkungen (Technorati) - Feeds oder "Links" von Seiten ohne RSS können momentan kaum erfasst werden. Es geht damit letztlich auch um die Bedeutung von Blogs und Social Media für die gesellschaftlich-politische Meinungsbildung.

Produkt der AG - Bald Elementarbestandteil für zukünftige Mediaplanung?

Prinzipiell ja, aber erst auf längere Sicht. Bevor wir nämlich zur Mediaplanung kommen, müssen wir uns zunächst aufsinnvolle Standards für die Forschung und Vermessung einigen. Diese Kriterien und Methoden müssen dann im zweitenSchritt beweisen, dass sie für die Praxis taugen. Erst in einem dritten Schrittkann dann die Mediaplanung folgen.

Wie finanziert sich das Projekt?
Geplant ist eine Finanzierung durch Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Was sind die vorrangigen Ziele?
Vorrangiges Ziel in der inhaltlichen Dimension ist die Einigung über Begriffsdefinitionen, Konzepte und die Diskussion von Messverfahren. Außerdem erstellen wir gerade eine Übersicht über Forschung und Datenquellen im Bereich Social Media. Also eine Art virtuelle Bibliothek. In der organisatorischen Dimension steht die Ausarbeitung einer Satzung für die Arbeitsgemeinschaft Social Media in unserem Arbeitswiki an erster Stelle. Wer sich daran beteiligen möchte, kann sich gerne per Email bei uns melden.

Ist eine Unterstützung durch den Bund angestrebt?
Es handelt sich um eine Initiative von Bürgern - oder Privatpersonen,wie man so sagt - und Unternehmen. Eine Einbeziehung öffentlicherGelder ist nicht geplant.

Welcher Wandel steht der bisherigen Unternehmenskommunikation bevor?
Der wichtigste Punkt ist für mich die Umstellung zu einer dialogischen Unternehmenskommunikation. Bislang lief die Unternehmenskommunikation meistens über mehrere Stationen: die PR-Abteilung formuliert eine Pressemitteilung, der "Filter des Journalismus" arbeitet diese für den jeweiligen Leserkreis um und das Ergebnis können die Bürger dann lesen. Wollen Sie darauf antworten, müssen Sie ein anderes Medium ergreifen. Sie können natürlich auch ihre Kommentare direkt mit Kugelschreiber in die Zeitung kritzeln, aber das bekommt das Unternehmen nicht mit. Social Media (also z.B. Corporate Blogging oder Corporate Twitter) ermöglichen eine dialogiche Unternehmenskommunikation. Die Adressaten der Kommunikation können im selben Medium darauf antworten. Das wichtigste: hier gibt es weder einen Filter (bzw. nur einen minimalen) und ihre Kommentare sind öffentlich sichtbar. Zieht es ein Corporate Blogger vor, auf einen bestimmten Kommentar nicht zu antworten, so ist auch sein Schweigen sichtbar. Das finde ich großartig.

 

26. März 08

Wie Sie als PR-Agentur die Blogosphäre verärgern

Gestern Abend habe ich beschlossen auf meinem Blog eine neue Kategorie anzulegen: Die Fauxpas des Monats. Da mich mittlerweile immer mehr lustige aber damit auch unprofessionelle -Spammails von Kollegen erreichen, die mit dem Medium "Weblog" noch nicht richtig umzugehen wissen. Diesmal kontaktierte mich eine Hamburger PR-Agentur, die selbstsicher und mit einem leicht befehlshaberischen Unterton folgendes von mir forderte (Originaltext):

Schönen guten Tag,

wir sind eine PR-Agentur aus Hamburg und recherchieren zurzeit nach Internetseiten, die über unsere Kunden berichtet haben. Hierzu benötigen wir die aktuellen Besucherzahlen ihrer Seite. Über ihre Rückmeldung mit Angabe ihrer Internetseite und den dazugehörigen Besucherzahlen freue ich mich und bedanke mich im Voraus.

Marketingberater20_stoppschildWas meinen Sie dazu? Wie dreist muss man eigentlich sein? Nicht das man mit einer solchen PR-Aktion, den Ärger vieler Blogger auf sich zieht, sondern auch noch als PR-Agentur seinen guten Namen aufs Spiel setzt. Apropos Namen, ich habe mich zurückgehalten diesen zu veröffentlich, da solche Worst Case Meldungen in der Blogosphäre relativ schnell Kreise ziehen können. Ein weiterer schwerwiegender Fehler lag darin, dass der besonnene Mitarbeiter alle Blogger in "CC" (also für alle Empfänger sichtbar) setzte und mit einer Serienfloskel begrüßte - naiver konnte man sich wohl kaum anstellen. Also, liebe PR-Agenturen da draußen, ich empfehle Ihnen, auch wenn Ihr Mandant darauf besteht: Nutzen Sie lieber Tools wie Technorati (Authority-Rate), Alexa.com oder blogpulse.com, um Ihr Clipping mit statistischen Informationen auszuschönen. Aber hüten Sie sich im Sinne Ihres eigenen Reputationsmanagement von derartigen Aktionen, die IHREN guten Ruf gefährden können. Denn der ist in der exzellent vernetzten Blogosphäre schneller verspielt, als Sie denken!  Natürlich dürfen Sie als Blogger, Agenturbetreiber oder Marketingverantwortlicher jetzt auch Ihren Senf dazu geben!

21. März 08

Corporate Weblogs: Welchen setzen wir ein?

Draußen schneits und windet, genau der richtige Zeitpunkt meinen nächsten nützlichen Blogbeitrag zu posten. Diese Woche veranstaltete ich zusammen mit meinem Partner Sebastian Wartenberg einenMarketingberater20_blog_3Workshop zum Thema: "Marketing 2.0 - Chancen und Risiken für den Mittelstand". Hierbei nannten wir Instrumente des Web 2.0, die sich auch im B2B-Bereich hervorragend einsetzen lassen. Neben Flickr und Twitter kamen natürlich auch wieder der Klassiker Weblogs zur Sprache. In diesem Beitrag möchte ich einmal näher auf Formen und Einsatzmöglichkeiten des beliebten "Bürgermediums" eingehen.


Ceo-Blogs

Dieses Blogformat beansprucht die Geschäftsleitung für sich. Entweder kommunziert sie intern mit ihren Mitarbeitern oder auch extern, um Kunden, Lieferanten, Stake-Holdern, Interessenten und Medien ein Sprachrohr zu bieten. Entscheidet sich der CEO für die erste Variante, bloggt er über Standortbesuche, Neuigkeiten, Geschäftsentwicklungen, geplante Investitionen, Unternehmensleitbilder und neue Produkte. Wendet er sich dagegen an ein externes Publikum, kommentiert er meist aktuelle Schlagzeilen, gibt sein Statement zu Branchenentwicklungen oder beantwortet Kundenfragen. Der Vorteil: Der CEO tritt hier als "greifbare" Person hinter seiem Unternehmen hervor.


Knowledge-Blogs

Blogs sind natürlich auch sinnvoll als echte Alternative zu Wikis, die üblicherweise im Enterprise 2.0-Umfeld eingesetzt werden. Wobei sich der Mitabeiter bei Wikis erst einmal mit der jeweiligen Synthax auseinander setzen muss, kann er bei einem einfachen gestrickten Blogsystem gleich loslegen. So kann abteilungsspezifisch Wissen zusammgetragen und nach Schlagworten, den sogenannten Tags, kategorisiert werden und mittels der blogtypischen Kommentarfunktionen Diskussionen um meinen Eintrag ausgefochten werden. Als ausgesprochen nützlich haben sich auch die Vernetzungsmöglichkeiten bewiesen. Die Verlinkung auf Videos, E-Books, Dokumente und Studien im Web,  tragen ebenfalls zur effizienten Arbeitskultur mit einem Knowledge-Blog bei. 


Service-Blogs

Was noch vor kurzem die Service Hotline oder der FAQ-Chat war, ist heute der Service-Blog. Fragen und Antworten zu bestimmten Diensten oder Services laufen heute im Service-Blog des Herstellers zusammen. So tragen nicht nur die Support-Mitarbeiter zur Lösung des Problems bei, sondern auch andere Besucher der Plattform, die ihre Expertise mittels Kommentarfunktion einbringen können. Man spricht hier mehr oder minder vom customer integrated support. Eine Spin Off des Service Blogs ist der Moblog, gerade bei Produkten die schwer erklärungsbedürftig sind, kann der User visuelle Informationen in seine Problemschilderung mit einbeziehen, indem er Fotos per E-Mail oder MMS einsendet.  Diese können mit samt Lösungsvorschlag nach Rubriken kategorisiert werden. Kunden mit ähnlichen Problem, steht somit eine beachtliche FAQ-Datenbank mit samt Lösungsvorschlägen zur Verfügung.


Employer-Blogs

Wo hingegen beim CEO-Blog der Chef das Sagen hat, geben geben beim Employer den bloggenden Ton an. Hier unterscheiden wir auch wieder zwischen in- oder externem Publikum. Bei erster Varianten handelt es sich wie oben schon beschrieben, um ein Instrument des Wissensmanagements. Bei Letzterem präsentieren sich die Mitarbeiter als Sprachohr des eher unnahbar scheinenden Unternehmens. Eine Form davon ist der Customer-Relationship-Blog.


Customer-Relationship-Blogs

Einer der meist verbreiteten Typen, ist der CRM-Blog. Mitarbeiter schreiben über das Unternehmen aus ihrer eigenen sichtweise, subjektiv und losgelöst, doch wohlwollend das Corporate Behaviour berücksichtigend. Die Autoren bloggen meist Beiträge über Produkte, Trends, Neuigkeiten und Nützliches. Selbstverständlich reagieren sie mit diesem Organ auch gegenüber Reklamationen und Wünschen, die den Kunden auf dem Herzen liegen. Hierzu möchte ich gern zwei Beispiele nennen, die mit bestem Beispiel voran gehen. Auf dem Frosta-Blog kommunizieren die Mitarbeiter gemäß ihrer Corporate Idendity ihre gesundheitsbewusse Firmenphilosphie nach außen. Mindestens genau so gut, macht es die Chefin Kirstin Walther auf ihrem Saftblog. Offene und ehrliche Kundenkommunikation sowie konstruktives Verbraucherfeedback, laufen hier unverkennbar zusammen.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Variationen, wie z.B. Kampagen-, Krisen-, Produkt-, Messeblogs et cetera. Doch oben finden Sie zur groben Orientierung zunächst einmal die wichtigsten Kategorien, um gezielt mit Ihrem Blog in die Blogosphäre zu starten. In diesem Sinnen wünsche ich ein frohes Osterfest und ein paar erholsame Feiertage! Ihr Sebastian Voss

19. September 07

Sebastian, jetzt wird gepodcastet

Da beim Aufnehmen von Infos die Geschmäcker bekanntlich verschieden sind, habe ich mir erlaubt meine Inhalte mit einem kräftigen Schuss Multimedialität zu würzen. Gemäß dem Motto: "Wer nicht lesen will, muss hören" geht mein Marketingberater 2.0-Podcast nächste Woche an den Start. Was Sie erwarten dürfen? Mit einem fragenden Was-kann-denn-jetzt-noch-kommen-Gesichtsausdruck, sehe ich Sie praktisch schon vor Ihrem Bildschirm hocken - aber zu Ihrer Erleichterung lüften wir das gleich das Geheimnis. Bei jeder meiner Office-Radio-Sendungen habe ich einen Experten zu einem bestimmten Markterfolgs-Thema zu Gast. In meinem Startcast, liebe Freunde der innovationen Unternehmenkommunikation, beginne ich mit dem Schlagwort "Corporate Weblogs" und dem Experten Karl-Heinz Wentzlaff alias Blogtrainer. Soweit so gut, ich freue mich jedenfalls schon jetzt über steigende Downloadzahlen und über Ihr Feedback ;-) In diesem Sinne noch einen produktiven Mittwoch! Ihr Sebastian Voss

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